Freitag, 31. Oktober 2014MEZ08:00 Uhr

Informationen zur Sendung

Oktober 2014
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSein und Online
Ein Internetnutzer hat ein Tablet auf dem Schoß, darauf ist eine Facebook-Illustration zu sehen. Seine Beine sind über eine Sofalehne geschwungen. 

Im Computer gibt es keine große Pause wie im Theater: Der Besucherschwund der Analog-Bühnen beschäftigt heute mehrere Feuilletonisten. Sind Twitter und Facebook schuld oder gar die "Blogwarte", von denen einer schreibt? Mehr

weitere Beiträge

Rezensionen von A bis Z

Blick in ein Bücherregal einer Bücherei

Von "Abseitsfalle" bis "Zwei Welten", von "Agrippina - die Kaiserin aus Köln" bis "Zentral: Organ" - die folgenden Links führen Sie direkt zur gesuchten Theaterkritik, sortiert nach  Regisseuren, Theaterstücken und Opern oder Rezensenten.

Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur bieten weitere umfangreiche Rezensionsarchive zum Nachschlagen an:  

Archiv der Sendung Kritik (Deutschlandradio Kultur)

Film-Archiv der "Filme der Woche" (Deutschlandradio Kultur)

Archiv der Sendung Büchermarkt (Deutschlandfunk)

Fazit

Sendung vom 30.10.2014

Goethe 2.0Das Leben eines Universalgenies digital

Auf dem Bild "Goethe in der römischen Campagna" von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein liegt Goethe hingebettet vor einer italienischen Landschaft

Es ist eines der größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik: "Propyläen. Forschungsplattform zu Goethes Biographica", nennt es sich. Wird der moderne Mensch den alten Dichter durch die digitalen Medien besser verstehen?

Sendung vom 29.10.2014
Die belgischen Brüder Jean-Pierre (l) and Luc Dardenne (r) bei der Vorstellung ihres Films "Zwei Tage, eine Nacht" beim Valladolid International Film Festival in Spanien, aufgenommen am 18.10.2014

Filme der WocheSolidarität in den 80ern und heute

Engagement, Kooperation und Mitgefühl auf der Leinwand: Das mitreißende britische Sozialdrama "Pride" punktet mit Spaß und Pointen; "Zwei Tage, eine Nacht" der Gebrüder Dardenne zeigt den Kampf einer Angeschlagenen in einem Klima sozialer Kälte.

Eine Szene aus einer Probe des Theaterstücks "Herrinnen" am Nationaltheater in Mannheim

Uraufführung von "Herrinnen""Erfolgsfrauen im Zickenkrieg"

In Theresia Walsers neuem Stück "Herrinnen" treten mehrere Frauen um einen Preis gegeneinander an. Das Gezeter wird immer verworrener, weil ein Stück im Stück erzählt wird. Thematisiert werden die Streitigkeiten innerhalb des Ensembles.

Der Pianist Alfred Brendel 

HumorkundeVon Dada und Gottes Würfelspielen

Kann ein weltberühmter Pianist, der sich mit ernster Musik beschäftigt, auch Sinn für Humor haben? Und wie! Das bewies Alfred Brendel bei einem Gesprächsabend in Weimar mit dem ungarischen Schriftsteller Peter Esterházy, bei dem beide zeigten: Humor ist eine Ausweg aus dem Unabänderlichen.

Sendung vom 28.10.2014Sendung vom 27.10.2014
Eröffnung der Ausstellung "Women Fashion Power" im Londoner Design-Museum mit der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo (r.)

"Women Fashion Power” Kleider machen Powerfrauen

Wie frau sich über Kleidung Autorität und Einfluss verschaffen kann, zeigt die Schau "Women Fashion Power" im Londoner Design-Museum. Karrierefrauen spendeten ihre Lieblingsstücke - und das waren nicht bloß Businesskostüme.

Ein Demonstrant im März 1984 in Warwickshire wird von der Polizei festgenommen

Englischer FilmBündnis aus Bergarbeitern und Schwulen

In den 80er-Jahren protestierten in England eine Gruppe von Schwulen und Lesben und die Bewegung der Bergarbeiter gemeinsam gegen Zechenschließungen. Auch bei der "Pride"-Parade zogen sie zusammen durch London. Ein Film erinnert daran.

Das Gemälde "Prinz Balthasar Carlos zu Pferd" von Diego Velázquez im Kunsthistorischen Museum Wien

Diego VelázquezVenus, Apoll und der Hofnarr

Die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums in Wien widmet dem spanischen Maler Diego Velázquez (1599–1660) eine Ausstellung - zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum.

Sendung vom 26.10.2014
Auf 1900 datiertes Foto des italienischen Komponisten Guiseppe Verdi (1813-1901).

OperSynchrones Fäusterecken

Ein kostümiertes Konzert mit viel Rumstehen, Fäusteschütteln und Fahnenschwenken, das erwartete den Zuschauer bei der "fettFilm"-Inszenierung von "Giovanna d'Arco". Die Musiker jedoch beweisen die Qualität der als uninspiriert verschrienen Partitur.

Der französische Präsident François Hollande hat am 25. Oktober das Pariser Picasso-Museum wiedereröffnet.

KunstPicasso ist zurück

Langwierige Umbauarbeiten, verschobene Eröffnungstermine, die Direktorin abberufen. Fünf Jahre war die größte Sammlung von Werken des Malers Pablo Picasso nicht zu sehen. Jetzt ist das Musée Picasso in Paris endlich wiedereröffnet worden.

Sendung vom 25.10.2014
Der Theaterregisseur Armin Petras

Tolstoi-Oper in BremenDie Sehnsucht nach dem Glück

Armin Petras ist in Bremen ein Kunststück gelungen: Für seine Opernfassung reduziert er Tolstois "Anna Karenina" auf einen überschaubaren Theaterabend - und erhält dabei doch das ganze Kaleidoskop von gleich drei Liebesgeschichten.

Sendung vom 24.10.2014
Der Künstler Imi Knoebel 2014 vor seinen Werken "Aliaaa" (l, 2002) und "Ich Nicht X" (2006) in der Ausstellung "Imi Knoebel. Werke 1966-2014" im Kunstmuseum in Wolfsburg.

AusstellungEin Minimalist schaut auf sich selbst

Der Beuys-Schüler Imi Knoebel gehört zu den wichtigsten Vertretern der Minimal Art in Deutschland. Zum 75. Geburtstag des Künstlers zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg eine umfassende Werkschau, inszeniert von Imi Knoebel selbst.

Die Rofenschlucht im hinteren Ötztal bei Vent in Tirol

MusiktheaterDie Ötztaler gestern und heute

Den in Tirol spielenden Roman "Die Geier-Wally" kennen viele, die darauf basierende Oper von 1892 nur Spezialisten. Tilman Knabe hievt den Stoff in Mannheim aus dem heimatbündischen Kontext zu den Höhenflügen und Abstürzen der real existierenden Geierwelt von heute.

Sendung vom 23.10.2014
Sohel Altan G. (Woyzeck) und Magdalena Wiedenhofer (Marie) küssen sich auf der Bühne in der "Woyzeck"-Inszenierung am Münchner Volkstheater.

TheaterDas ist der Mensch!

Schon unzählige Male kam Büchners Woyzeck auf die Bühne. Am Münchner Volkstheater hat der Regisseur Abdullah Kenan Karaca den Stoff völlig neu zusammengesetzt. Die kühne Inszenierung folgt der Frage: Was ist der Mensch?

Das Maxim Gorki Theater, aufgenommen am 29.10.2012 in Berlin.

Hebbels "Der Untergang der Nibelungen"Familie Rumpelstilz

Siegfried als Macker, Kriemhild als Party-Schnepfe: "Der Untergang der Nibelungen" in Sebastian Nüblings Regie bietet auf der Bühne des Berliner Gorki-Theaters viel oberflächliches Getue. Das reicht für den Hebbel-Stoff allerdings nicht aus.

Sendung vom 22.10.2014
Das Kunstwerke "Stiftergruppe mit Heiligen (Nordfrankreich um 1470)" aus der "Sammlung Hermann Göring" steht am 20.10.2014 in München (Bayern) in einem Saal im bayerischen Nationalmuseum. Durch Kauf, Raub und Nötigung baute Hermann Göring bis 1945 eine gewaltige Kunstsammlung auf. Nach 1948 überführten die US-Behörden die bis dahin nicht restituierten Werke schrittweise in die Treuhänderschaft deutscher Behörden. Foto: Andreas Weihmayr

RaubkunstWas Görings Diebesgut erzählt

Mehr als 5000 Objekte bunkerte Hermann Göring: Die Kunstwerke und Antiquitäten kommen in der Regel aus jüdischem Besitz - eine Kunsthistorikerin fahndet nach ihrer Herkunft.

Kleine Welle am Strand

Jan HoetDas Meer und er

Kunstpapst wurde der belgische Kurator Jan Hoet genannt, weil er so viele Künstler bekannt machte. Kurz vor der Vollendung seiner Ausstellung über das Meer starb er. So ist die umfangreiche Schau auch eine Hommage an Hoet.

Filme der WocheAnsingen gegen ein altes Rollenbild

Doris Dörrie porträtiert im Dokumentarfilm "Dieses schöne Scheißleben" selbstbewusste mexikanische Sängerinnen der Mariachi-Volksmusik. Der Film zeigt, wie sich die sogenannten Mariachis in ihrem Kampf in einer von Machos dominierten Welt behaupten.

Seite 1/449