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Fazit

Sendung vom 26.02.2017

Kritischer Journalismus in Mexiko"Sie machen Hackfleisch aus dir"

Die mexikanische Journalistin Carmen Aristegui (EFE /dpa / Jose Mendez)

Journalisten leben gefährlich in Mexiko. Nirgendwo – außer im Kriegsland Syrien – wurden in den letzten Jahren so viele Medienschaffende ermordet. Zwei mexikanische Journalistinnen erzählen, wie und warum sie trotz Lebensgefahr weiter kritisch berichten.

Sendung vom 25.02.2017
Rene Pollesch sammelt während der Verleihung des Theaterpreises die heruntergefallenen Blätter seines Redemanuskripts vom Boden auf. (dpa/Soeren Stache)

"Ich kann nicht mehr" von Rene Pollesch Viel Theater ums Theater

Für sein Stück "Ich kann nicht mehr" am Schauspielhaus Hamburg hat Rene Pollesch mit der Bühnenbildner-Legende Wilfried Minks zusammengearbeitet. Zu erleben gibt es mit Maschinengewehren bewaffnete Hühner und einen Text, der sich um die Kunst und das Theater selbst dreht.

Sendung vom 24.02.2017
Allegorie de la Victoire Peinture de Paris Bordon ou Bordone (1500-1571). 16eme siecle. Kunsthistorisches Museum Vienne !AUFNAHMEDATUM GESCHÄTZT! PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY LR1000153 Allegory de La Victoire Peinture de Paris Bordon Ou Bordone 1500 1571 SIECLE Art History Museum Vienne date estimated PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY LR1000153 (imago stock&people)

Renaissancemalerei in HamburgEine neue, sinnliche Welt

Für gewöhnlich verbindet man mit der Renaissancemalerei eine klare Formensprache. Eine Ausstellung in Hamburg zeigt nun: Daneben gibt es auch eine andere Renaissancemalerei. Sie ist experimentell, sinnlich und sie will ihre Betrachter verführen.

Sendung vom 23.02.2017Sendung vom 22.02.2017
Die österreichische Autorin Elfriede Jelinek während eines Interviews in Wien, aufgenommen 1999 (picture alliance / dpa / Hans Klaus Techt)

42. Mülheimer TheatertageVon "Wut" bis "Vernichtung"

Schon die Einladung zu den Mülheimer Theatertagen ist eine Auszeichnung. Die Jury hat nun die Stücke bekanntgegeben, die dort im Mai zu sehen sein werden. Unter ihnen sind Elfriede Jelinek mit "Wut" und Olga Bach mit "Die Vernichtung".

Sendung vom 21.02.2017
Der afghanische Arzt und Künstler Ahmad Shakib Pouya (rechts) in der Mozart-Oper "Zaide" im Theater am Gärtnerplatz in München. (Lioba Schöneck)

Akhmed Shakib PouyaVage Hoffnung auf eine Rückkehr nach Deutschland

Der afghanische Musiker Ahmad Shakib Pouya lebt derzeit in Kabul im Untergrund. Er kehrte freiwillig zurück, um seiner Ausweisung zuvor zu kommen. Der Musiker Albert Ginthör hat ihn begleitet: Er warnt angesichts der Abschiebungen nach Afghanistan vor einer Aufgabe unserer Werte.

Das Gemälde "Gas" von Edward Hopper in einer Ausstellung in Paris 2012 (dpa / picture alliance / Christophe Karaba)

Ausstellung "America after the Fall"Bilder der Verlorenheit

Mit dem Börsenkrach von 1929 schien der Amerikanische Traum geplatzt. Auf dieses Trauma reagierten US-Maler mit Melancholie und experimentierlustiger Dynamik. Die Royal Academy in London zeigt 45 Meisterwerke der 30er-Jahre, darunter zwei Ikonen von Edward Hopper.

Sendung vom 20.02.2017Sendung vom 19.02.2017Sendung vom 18.02.2017
Armin Petras, der Intendant des Schauspiels Stuttgart, steht am 02.06.2016 im Opernhaus in Stuttgart (Baden-Württemberg) im Foyer an einer Treppe. (picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod)

Petras inszeniert O'NeillSippe mit unheilvoller Vergangenheit

Eine Familie steuert in den Untergang: Überraschend fein und intim inszeniert Armin Petras "Eines langen Tages Reise in die Nacht" von Eugene O'Neill am Schauspiel Stuttgart. In der Rolle der schuldbeladenen Mutter glänzt - der Schauspieler Peter Kurth.

Der japanische Dramatiker und Bühnenregisseur Toshiki Okada  (picture alliance / dpa)

Toshiki Okada in MünchenJapans unerlöste Seelen

Eine moderne Version des klassischen japanischen Nô-Theaters präsentiert Toshiki Okada an den Münchner Kammerspielen: Das Stück porträtiert eine Gesellschaft in Agonie, gezeichnet von demografischem Wandel und einer bis heute andauernden Finanzkrise.

Sendung vom 17.02.2017
Fünf Videokameras hängen in Duisburg an einem Laternenpfahl. (pa/dpa/Weihrauch)

KontrollmechanismenDer überwachende Blick

Ob Videokontrolle oder Selfies in den sozialen Medien - unser Alltagsleben wird beobachtet wie nie zuvor. Wie sich daraus eine allumfassende Kontrolle entwickelt hat, das analysieren Künstler in drei Ausstellungen der C/O Galerie und des Fotomuseums in Berlin.

Der Aktionskünstler Wolfram Kastner vor Beginn seines Prozesses im Landgericht in München. Er zeigt ein Foto, auf dem das Denkmal für den als Kriegsverbrecher hingerichteten General A. Jodl auf der Fraueninsel im Chiemsee zu sehen ist. Kastner hatte das Denkmal unter anderem mit einer Hinweistafel mit der Aufschrift "Keine Ehre für einen Kriegsverbrecher" und roter Farbe als Symbol für das von ihm vergossene Blut versehen. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)

Kunstaktion verbotenGericht schützt Ehrenmal für NS-Verbrecher

Auf der Insel Frauenchiemsee in Bayern ehrt ein Grabmal den NS-Kriegsverbrecher und Generaloberst unter Hitler, Alfred Jodl. Der Künstler Wolfram Kastner wollte darauf aufmerksam machen, bemalte das Grab und manipulierte es. Ein Gericht verurteilte ihn dafür nun mit einer Geldstrafe.

Sendung vom 16.02.2017Sendung vom 14.02.2017
Verena von Stackelberg steht vor dem "Wolf"-Kino (Bernd Sobolla)

BerlinaleDas lokale Kino lebt wieder

Seit ein paar Jahren gibt es eine Gegenbewegung zum Kinosterben: Initiativen, die das lokale Kino wiederbeleben. Im neuen Kino "Wolf" haben sich Kinomacher aus der ganzen Welt getroffen, um über die neue, alte Faszination des Kinogründens zu diskutieren.

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28.02.2017, 23:05 Uhr Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Susanne Burkhardt

Geistesfrische - Alfred Kubin und die Sammlung Prinzhorn
Von Rudolf Schmitz

Polnische Geschichtspolitik - Streit um Soldatengedenken
Von Martin Sander

Brandenburgs ältestes Kino wird versteigert
Von Vanja Budde

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDer kühnste Saitenspringer
Der Geiger Gidon Kremer bei einem Konzert in Prag (dpa / picture alliance / Michal Dolezal)

Die Feuilletons gratulieren Gidon Kremer zum 70. Geburtstag – er sei der "Geiger unserer Zeit" schreibt die "Welt", die ihn als intelligent und neugierig lobt. Die "FAZ" hebt Kremers Engagement für traditionelles Kulturgut hervor.Mehr

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