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Fazit / Archiv | Beitrag vom 17.05.2005

Faszination Star Wars

Warum die Sternensaga so viele Fans in ihren Bann zieht

Interview mit dem Medienwissenschaftler Andreas Rauscher

"Star Wars"-Fans posieren als "Sturmtruppen" vor der Deutschlandpremiere von "Episode III" am Potsdamer Platz in Berlin (AP)
"Star Wars"-Fans posieren als "Sturmtruppen" vor der Deutschlandpremiere von "Episode III" am Potsdamer Platz in Berlin (AP)

Mit "Episode III - die Rache der Sith" geht die erfolgreiche Science-Fiction-Saga "Star Wars" zu Ende. Schon mit den ersten drei Filmen gewann Regisseur George Lucas Millionen von Fans weltweit, die Charakteren seiner Filme eigene Geschichten auf den Leib schrieben. Woher kommt die Faszination der Filme?

Der Medienwissenschaftler Andreas Rauscher glaubt, dass es einerseits die Geschichten sind, die die Fans begeistern, andererseits die "extreme Detailfreudigkeit" in den Filmen. Das führt dazu, dass bestimmte Charaktere, die im Film nur wenige Sekunden zu sehen sind, bei den Fans im Internet ein Eigenleben entwickeln: Die Fans spinnen ihre Geschichten weiter, manche drehen sogar Filme. Überhaupt sei das Interesse an den Filmen nur durch die vielen Fans aufrechterhalten worden, glaubt Rauscher.

Die Filme bieten auch eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Identifikation und zum Rollenspiel, meint Rauscher, weil sie einen solchen Genre-Mix enthalten: da gibt es Revolverhelden wie Han Solo, es gibt die Jedi-Ritter mit ihrem Ehrencodex, es gibt Action und Liebesszenen. "Dadurch bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an", so Rauscher.

Fans von "Star Wars", die Kostüme aus dem Film anziehen und Szenen nachspielen, finden sich aber nicht nur in der westlichen Welt, sondern hierbei handelt es sich um ein weltweites Phänomen, so Rauscher.

Sie können das Interview mit Andreas Rauscher nachhören, wenn Sie den Audio-Link in der rechten Spalte anklicken.

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