Mittwoch, 1. Oktober 2014MESZ08:03 Uhr

Hörspiel

Ein Palimpsest
Ein Mann sitzt am 04.08.2013 auf einem Steg am Selenter See (Schleswig-Holstein).

Ein Mann wird von Erinnerungen heimgesucht. Immer wieder drängen sich ihm Szenen auf, die er mit seinem Leben nicht in Zusammenhang bringen kann. Mit Hilfe eines Freundes, der als Restaurator arbeitet, findet er zu seiner Geschichte.Mehr

Krieg und TraumataNiemandsland (Teil 1)
Nach der Bekanntgabe des Waffenstillstands am 11. November 1918 versammelt sich eine Menschenmenge vor der Londoner Börse und der Bank of England um das Ende des Ersten Weltkriegs zu feiern.

Der britische Dichter und Leutnant Siegfried Sassoon meldete sich 1914 freiwillig zum Kriegseinsatz, doch 1917 veröffentlichte er in einem Akt bewusster Missachtung der militärischen Autorität seine Stellungnahme "Schluss mit dem Krieg". Mehr

Krieg und TraumataNiemandsland (Teil 2)
Undatiertes Foto als Briefmarke (2014) zum 100.jährigen Gedenken an den Ersten Weltkrieg (1914)

Der aus dem Bergarbeitermilieu stammende Leutnant Billy Prior, ein weiterer Patient von Dr. Rivers, leidet an Erinnerungslücken. Zwischen ihm und seinem Psychiater entsteht eine spannungsreiche Verbindung.Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 27.03.2013

Familie in Serie (63)

"Pension Spreewitz" (RIAS Berlin) & "Neumann, zweimal klingeln" (Radio DDR 1)

Vorgestellt von Clarisse Cossais

Jubiläumsveranstaltung zur 25. Folge im Grünen Salon der Volksbühne. Abgebildet: Hinten: Klaus Herm, Helga Piur, Herbert Köfer (v.l.n.r.), vorn: Günter Gollasch, Clarisse Cossais
Jubiläumsveranstaltung zur 25. Folge im Grünen Salon der Volksbühne. Abgebildet: Hinten: Klaus Herm, Helga Piur, Herbert Köfer (v.l.n.r.), vorn: Günter Gollasch, Clarisse Cossais (Deutschlandradio / Elke A. Jung-Wolff)

Im Juni 1999 starteten wir "Familie in Serie". Der Westberliner Alltag der 50er- und 60er-Jahre und das Familien- und Betriebsleben in der fiktiven DDR-Kleinstadt Arnsrode gingen noch einmal auf Sendung, aufgemuntert durch zwei Rundfunk-Unterhaltungsorchester und die Moderation der gebürtigen Französin Clarisse Cossais.

Wir machen wirklich ernst: Heute begrüßt Sie Clarisse Cossais zur 63. und damit allerletzten Folge von Familie in Serie! Aber wir geben der Wehmut keinen Platz - auch der süßen nicht - und senden heftige Folgen von "Neumann zweimal klingeln" und "Pension Spreewitz".

Wir begeben uns zuerst in die DDR, nach Arnsrode am Ende der 70er Jahre. Die kleine Familie von Neumanns Tochter Biggi und Schwiegersohn Cuno mit Ulrikchen hat sich schlagartig vergrößert: Zwillinge sind da! Sie heißen Tim und Tina. Die Wohnung der Familie ist leider nicht mitgewachsen und auch die besten Waschmaschinen geben mal den Geist auf.

In der Pension Spreewitz überschlagen sich diesmal alle in Geheimnistuerei, gepaart mit Streit und Verwirrung – denn bald ist Ostern und die Geschenke müssen noch vor der Suche versteckt sein!

Und zum Abschied am heutigen Abend sagt Clarisse Cossais leise ihr Servus:

"Meine Lieben, ich darf Sie heute so nennen… es ist jetzt Schluss mit Familie in Serie. Ich möchte mich zutiefst bei Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, für Ihre freundliche Aufnahme bedanken und bei Stefanie Hoster, die mir diese wunderschöne Aufgabe anvertraut hat. Und nun verabschieden wir uns von der Pension Spreewitz und von Neumann, 2 mal klingeln. Danke an alle Kollegen, in den Archiven, beim Programmaustausch, in den Studios, in den Büros, die gesucht, bestellt, geschnitten, umgespielt - getanzt - und gemischt haben! Ein besonderer Dank an Sylvie Milchmeyer und Prinz Einsenherz Alexander Brennecke. Ich hatte eine riesige Freude, diese Serie zu produzieren und wenn es mir gelungen ist, die Freude mit Ihnen zu teilen, bin ich glücklich!
Und das wollen wir jetzt einfach feiern!
Seien Sie sehr herzlich gegrüßt von Ihrer
C.C."


Clarisse Cossais, geboren 1969 in Marseille, studierte Germanistik in Paris und Straßburg, lebt seit 1991 in Berlin als Autorin und Regisseurin. Seit Juni 1999 betreut sie die Sendereihe "Familie in Serie". Ihr letztes Feature: "Keine Heimat. Nirgendwo. Die Roma in Frankreichs Lagern" (NDR/DKultur 2011).