Montag, 20. Oktober 2014MESZ20:04 Uhr

Neonlicht

MetropolenphänomeneWeitermachen
Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Avenida Paulista in der brasilianischen Großstadt Sao Paulo (Aufnahme vom 11.01.2010).

Das Neonlicht braust mit einem Motogirl durchs Verkehrschaos von Sao Paulo, probiert jüdische Speisen in der Gourmet-Version in New York und spürt der Faszination Zauberwürfel nach.Mehr

StadtalltagBesser leben geht immer
Blick am 03.08.2007 von der Wettsteibrücke über den Rhein auf den Baseler Stadtteil Grossbasel mit dem Münster der Stadt.

In New York greift fast niemand mehr zum Joint – Marihuana wird stattdessen lungenschonend gevaped mit teuren Luxusverdampfern. Während man in Basel die Pause im Rhein verbringt, greift der Berliner zunehmend zum kalorienarmen Onigiri statt zur Currywurst. Mehr

Boring ConferenceDie Kunst der Langeweile
Ein müder Student gähnt

Die passende Geisteshaltung zum Sommer kommt aus Großbritannien. Denn wo alle busy sind, ist für Hipster nichts attraktiver als Langeweile. Ein Niederländer hat leuchtende Autobahnen entwickelt. Und: Welches Selfie wird auch wirklich ein Hit? Mehr

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Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 02.09.2012

Es ist aufgetischt!

Moderation: Mandy Schielke

Schinken, Kartoffeln, Brot: Es ist angerichtet.
Schinken, Kartoffeln, Brot: Es ist angerichtet. (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

"Lasst uns essen!", sagt das Neonlicht dieser Woche. Rohe Kost, Fast Food aus dem Auto, französische Schweinereien für den schmalen Geldbeutel oder auch Kochen im Abo. Guten Appetit!

<strong>Von Essern und Trinkern</strong>
Von Martin Becker
"Bar Tabacs" sind in Frankreich eine Institution. Vor allem für die, die trinken wollen. Essen geht auch, vor allem, wenn man die Geldbörse schonen will. In Toulouse macht Martin Becker den Selbstversuch: Wie schief wird man angeguckt, wenn man sich als Ortsfremder zwischen die Trinker setzt und sein Mittagessen essen will? Wie geht es dem Magen danach? Und ist eine muffige Tabakbar nach französischen Maßstäben vielleicht sogar besser als ein deutscher Nobel-Italiener?"

<strong>Autos mit Fressklappe</strong>
Von Michael Meyer
Food-Trucks sind seit einigen Jahren das ganz große Ding in den USA. Ein umgebautes Wohnmobil, ein Anhänger, ein Transporter dient als kleines Restaurant – oder besser gesagt: Als Imbisswagen für den Straßenverkauf. Wer glaubt, da werden auch nur Burger und Fritten angeboten, der irrt: Wenn sich die Food-Trucks treffen, dann ist die Auswahl riesig: Von Asiatisch über mexikanisch bis zu Jordanisch. Nun kommt die Idee auch nach Deutschland: In Berlin gibt es mehrere kleine Food-Trucks.

<strong>Rohe Gewalt</strong>
Von Gesine Kühne
Die Raw-Food-Bewegung - die sehr viel mehr ist, als das deutsche Wörtchen "Rohkost" vermuten ließe - ist im Kommen. Ihre Anhänger verzichten nicht nur auf alles Tierische, sondern auch auf's Kochen der Nahrung. Eine freudlose Veranstaltung ist Raw Food trotzdem nicht. Denn erstens, so kann man in New York erleben, wird das Kombinieren von Früchten, Gemüse und Nüsse immer mehr zur Kunst. Und zweitens verspricht die Ideologie dahinter ein moralisch integres Leben. Oder so ähnlich.

<strong>Kochen auf Bestellung</strong>
Von Donya Farahani
Zwei Fragen, die entscheidungsschwache Menschen in Verlegenheit bringen können: Was soll denn heute gekocht werden? Und was brauchen wir dafür? Einfacher wird es durch das Kochabo: In Köln lässt man sich damit jede Woche Rezepte für jeden Tag nach Hause schicken - inklusive der passenden Zutaten in der richtigen Menge. Mal schmeckt es schlechter, mal besser. Und das Leben erhält, quasi als kostenlose Dreingabe, Struktur.

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