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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 31.01.2016

Es gibt nichts umsonstAuf dem Turm (6/6)

Von Gert Hofmann

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Eine grüne Holztür mit rotem Griff (imago / Westend61)
Der Kustode klopft an die Tür und will das Ehepaar zum Trauerzug abholen. (imago / Westend61)

Ein Kind ist vom Turm gefallen unter den Augen der schaulustigen Touristen. Das Ehepaar ist schockiert, flieht zurück ins Hotel und verbringt eine schlaflose Nacht. Sie wollen abreisen, so schnell es geht.

Doch schon am frühen Morgen kratzt der Kustode wieder an ihrer Tür: Ob ihnen die Veranstaltung gefallen habe? Er käme sie abzuholen, denn den Trauerzug dürften sie nicht verpassen. Es gäbe sicherlich nichts Ergreifenderes als ein Begräbnis in D.! Es sei allerdings auch sehr teuer, so ein Begräbnis.

Regie: Hans Ulrich Minke
Mit: Heiner Schmidt
Ton: Hansjörg Saladin
Produktion: RIAS Berlin 1983

Länge: 87'48

 

Gert Hofmann (1931-1993), deutscher Schriftsteller, lehrte Germanistik an mehreren ausländischen Universitäten, u.a. Paris, Berkeley und Ljubljana. Schrieb zahlreiche Hörspiele. Auszeichnungen u.a.: Ingeborg-Bachmann-Preis 1979, Hörspielpreis der Kriegsblinden 1983 für "Die Brautschau des Dichters Robert Walser" (NDR 1982).

Weitere Informationen zu Gert Hofmann finden Sie hier.

Die Sendung steht nach Ausstrahlung ungekürzt zum Download bereit. 

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