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Thema / Archiv | Beitrag vom 26.03.2008

"Erster Zugang zum Koran"

Autorin Kaddor über ihr neues Erklärbuch zum Islam

Moderation: Liane von Billerbeck

Lamy Kaddor will in ihrem neuen Buch den Koran erklären (AP)
Lamy Kaddor will in ihrem neuen Buch den Koran erklären (AP)

Die Autorin Lamy Kaddor erklärt zusammen mit Rabeya Müller in einem neuen Buch den "Koran für Kinder und Erwachsene". Damit "wollten wir eine Art Übersetzung anbieten", sagte Kaddor.

Liane von Billerbeck: Es gibt Kinderbibeln und eine kleine Tora für jüdische Kinder, ein Buch über den Koran für Kinder gab es bisher nicht. Jetzt haben sich zwei junge Frauen getraut und ein zudem reich bebildertes Buch über den Koran geschrieben. Rabea Müller ist Religionspädagogin und Lamya Kaddor war bis vor Kurzem Vertretungsprofessorin für islamische Religionspädagogik an der Universität Münster, und sie unterrichtet auch selber nebenbei Islamkunde in einer Hauptschule. Lamya Kaddor hat zudem als Erste im ZDF über ihren Glauben gesprochen, und zwar dort im Forum am Freitag, das Gegenstück also zum christlichen Wort zum Sonntag. Mit Lamya Kaddor sind wir jetzt in Düsseldorf verbunden. Ich grüße Sie!

Lamya Kaddor: Hallo, ich grüße Sie auch.

Von Billerbeck: Welche Erfahrungen haben Sie denn dazu gebracht, ein Erklärbuch über den Koran zu verfassen?

Kaddor: Erklärbuch ist ein guter Begriff, also, eigentlich haben wir beide es nicht als Erklärbuch gesehen, aber es sollte zumindest jungen Menschen, Muslim oder auch Nicht-Muslim, aber auch erwachsenen Menschen sozusagen einen ersten Zugang zum Koran schaffen. Und das kriegt man in der Regel am besten damit hin, indem man Inhalte zusammenfasst, Inhalte verkürzt wiedergibt und vor allen Dingen in leichterer Sprache wiedergibt.

Von Billerbeck: Nun heißt Ihr Buch "Der Koran für Kinder und für Erwachsene", ich schließe daraus, dass es also auch für interessierte Laien geeignet sein soll, dieses Buch. Wie bringen Sie nun den Koran nahe?

Kaddor: Nun ja, dazu gibt es natürlich verschiedene Mittel. Das erste Mittel oder die erste Methode war, welche Sprache benutzen wir? Wollen wir überhaupt eine Übersetzung, oder wollen wir eine Art Paraphrasierung, so ähnlich wie so eine Kinderbibel ja gemacht wird? Da geht man ja auch nicht mehr wirklich vom Originaltext aus. Da haben wir uns gegen entschieden, wir wollten also wirklich eine Art Übersetzung anbieten, denn nach wie vor gilt, dass der Koran für Muslime das Gotteswort ist, das unveränderte Gotteswort. Also haben wir uns überlegt, das wollen wir eigentlich auch so beibehalten und nicht paraphrasieren, sondern wirklich versuchen, die Verse dann einigermaßen wortgetreu zu übersetzen, natürlich auch sinngehaltlich, mit einem vernünftigen Sinn zu versehen.

Von Billerbeck: Aber jede Übersetzung ist eine Interpretation.

Kaddor: Logischerweise. Klar. Das steht außer Frage, also wir behalten uns nicht das Recht vor, da die Wahrheit zu sprechen, logischerweise nicht, aber das macht ja kein Interpretator, also, davon gehen wir sowieso aus. Das ist also die erste Möglichkeit. Welche Sprache benutzen wir? Eben eine einfachere Sprache, eine pädagogisch sinnvolle Sprache. Dann die Auswahl der Themen – wir haben eben nicht face to face übersetzt, wir haben uns bestimmte Themen rausgesucht, die der Koran behandelt, sehr stark und im Wesentlichen behandelt. Das sind zum Teil Propheten, die Schöpfung, Gott natürlich selbst, wie Gott sich selbst im Koran beschreibt, die Jenseitsvorstellung, gottesdienstliche Handlung, das haben wir also mit reingenommen und haben dann überlegt, okay, was können wir noch tun, um das verständlicher zu machen? Wir haben also nach jedem Kapitel noch mal einen Kommentar dazu verfasst, eben da haben wir tatsächlich paraphrasiert – aber das ist auch wirklich gekennzeichnet als Kommentar –, und haben uns dann auch dafür entschieden, Miniaturen aus der islamischen Welt abzudrucken, um eben bestimmte Zusammenhänge noch mal bildlich darzustellen.

Von Billerbeck: Wenn wir in dem Buch blättern, das ist ja ein sehr reich bebildertes Buch, und wenn man es sich so anguckt, dann hat man als Erstes den Eindruck, man hat es mit Geschichten aus dem Orient zu tun. Es wirkt ein bisschen wie ein Märchenbuch so von der Optik, sehr schön, sehr harmonisch und macht einen Eindruck, der so gar nichts mit dem Bild des Islam zu tun hat, das man in der Öffentlichkeit hat, das ja vor allen Dingen durch drei Begriffe geprägt ist, nämlich Dschihad, Scharia und Schleier. Das sind oft so die Begriffe, die fallen, wenn es um den Islam geht. Interessanterweise kommen genau diese drei Begriffe bei Ihnen im Buch gar nicht vor.

Kaddor: Ja. Richtig.

Von Billerbeck: Warum?

Kaddor: Weil Scharia, Dschihad und Schleier nicht das Wichtigste sind dieses Glaubens, das mag man vielleicht so denken, wenn man sich die Medien anguckt und den Medien Glauben schenkt, aber nach wie vor gilt eigentlich für den Islam das Gleiche wie für jede andere monotheistische Religion: Gott steht im Zentrum dieser Religion und Gottes Wirken. Und genau das soll dieser Koran auch so wiedergeben. Dass natürlich Schleier, der Dschihad und so weiter immer wieder für Schlagzeilen sorgen und das nicht aufgrund, wie soll ich sagen, irgendwelcher Verdächtigungen, sondern die Muslime geben durchaus Anlass dafür, dass darüber berichtet wird, das will ich gar nicht bestreiten. Aber das ist für Jugendliche und Laien, die erst mal einen ersten Zugang zum Koran suchen, sicherlich nicht das Wichtigste.

Von Billerbeck: Aber ist es nicht so, dass Ihnen diese Fragen dann gestellt werden? Angenommen, Sie haben jetzt Schüler, und Sie geben denen auch dieses Buch zu lesen – nicht als Schulbuch, aber als Begleitliteratur –, dann fragen die sich doch … Die Diskussionen, die in der deutschen Öffentlichkeit geführt werden und die Ihre Schüler ja auch erreichen, die werden da gar nicht gespiegelt, also mit dem Blick auf den Koran.

Kaddor: Nein, komischerweise fragt das keiner, denn man ist als Schüler aber auch als normaler Muslim hier in Deutschland ziemlich irritiert und auch genervt, ich benutze jetzt wirklich bewusst dieses Wort genervt von der aktuellen Diskussion, ständig den Schleier, ständig den Dschihad und ständig Scharia. Man ist von dieser Diskussion wirklich angenervt, denn ständig wird man damit konfrontiert und ständig hat die Öffentlichkeit quasi eine Erwartungshaltung, dass man sich davor auch noch verteidigen muss, weil irgendwo in dieser Welt ein Wahnsinniger sich in die Luft gesprengt hat.

Von Billerbeck: Ach, gar nicht verteidigen, aber vielleicht auch so Zweifel oder Unsicherheiten aus dem Weg räumen?

Kaddor: Durchaus. Aber das müssen Sie auch überlegen – für Jugendliche, die den ersten Zugang zum Koran suchen, das interessiert die herzlich wenig, was mit dem Dschihad ist.

Von Billerbeck: Was sind die Fragen, die Ihnen da gestellt werden?

Kaddor: Die Fragen im Unterricht meinen Sie?

Von Billerbeck: Ja.

Kaddor: Na ja, ob irgendetwas verboten oder erlaubt ist und wenn ja, wie viel, weiß ich nicht – das berühmte Beispiel: Ist Nagellack verboten? Dürfen wir Nagellack auftragen?

Von Billerbeck: Und was antworten Sie?

Kaddor: Na ja, dass der Koran dazu zum Beispiel auch keine aufklärende Meinung hat oder eine Aussage hat, dass der Koran dazu gar nichts sagt, und dass man dann eben aufgrund des logischen Verstandes versucht, eine Lösung zu finden. Und da gibt es ja auch, wie Sie sich vorstellen können, mehrere Antworten, entweder ja, ich darf es, oder nein, ich darf es nicht, oder es ist im Graubereich. Da gibt es eben die klassische Koraninterpretation und das, was Rechtswissenschaftler, muslimische, ja auch den ganzen Tag machen, nämlich zu überlegen, ob so was erlaubt ist oder nicht, und da finden Sie auch eine Variation von Möglichkeiten, wie man diese Frage beantwortet. Meine Schüler – das ist das, wofür ich immer plädiere – sollen sich eben selbst festlegen. Ja, ihr wollt es tragen, dann müsst ihr aber auch wissen warum, mit welcher Begründung. Nein, ihr wollt es nicht tragen, dann müsst ihr auch wissen, mit welcher Begründung. Ich liefere ihnen diese Begründung und dann müssen sie aber selbstständig entscheiden, ob sie das jetzt machen möchten oder nicht. Das kann ich ihnen nicht abnehmen.

Von Billerbeck: Sie haben in Ihrem Buch "Der Koran" auch ein Kapitel, das heißt "Vorbildliche Frauen", und da taucht unter anderem die Königin von Saba auf und Maria. Ich habe das ein bisschen so verstanden, als sollte das fast eine Anregung sein, oder ist das falsch interpretiert?

Kaddor: Ja, richtig. Sicher, man will ja mit dem Koran auch was bewirken. Sicherlich ist das auch ein Statement. Frau Müller ist ja selbst Anhängerin der feministischen Theologie, der muslimisch feministischen Theologie, gibt es auch selten Vertreter davon, aber es gibt diese Menschen. Und natürlich hat sie einen sehr großen Wert darauf gelegt, genau dieses Kapitel da reinzusetzen, was ich übrigens auch toll finde. Denn es ist natürlich auch ein politisches Statement. Erstens geht es natürlich an die Muslime, die glauben, dass man die Frau möglichst, ja, wie soll ich sagen, kurz halten soll und die möglichst keine Bildung genießen und die möglichst eigentlich nur zu Hause rumsitzen sollen, dass die eben auch sehen, oh, da gibt es durchaus Stellen, wo der Koran bewusst Frauen auch nennt und sie als vorbildlich beschreibt. Andererseits soll das auch an die Mehrheitsgesellschaft gehen und wirken, in die Öffentlichkeit, dass man sagt, ganz so düster, wie ihr die Rolle der Frau im Koran seht, ist es dann doch nicht. Das hat also auch durchaus einen aufklärerischen Geist, diese ganze Geschichte.

Von Billerbeck: Man könnte Ihnen aber auch den Vorwurf machen, dass der Ton des Buches so ein bisschen, ich sage es jetzt mal ganz flapsig in der Art, weichgespülten Islam beschreibt. Könnte das nicht auch bei sehr gläubigen Muslimen dazu führen, dass sie eben ihre Kinder doch lieber nur auf die Koranschule schicken?

Kaddor: Nein, das glaube ich nicht, denn erstens ist es immer eine Ermessenssache der Autoren und der Autorinnen, was sie nun genau auswählen, und das haben wir im Nachwort eigentlich sehr genau und sehr gründlich begründet, warum wir bestimmte Dinge gemacht haben, und zweitens haben wir ja gar kein Problem damit oder habe ich persönlich auch gar kein Problem damit, mich diesen Fragen zu stellen. Das tue ich tagtäglich in irgendwelchen Vorträgen oder Interviews, die ich mache. Natürlich lässt sich das Problem der Scharia, wenn es eins gibt, sozusagen nicht wegmachen. Natürlich gibt es die Zwangsverheiratung und Ehrenmorde und all diese grausamen Dinge. Nur, die müssen nicht alle zwangsläufig in so einem Buch quasi in einer Art Rundumschlag behandelt werden. Da müsste ich ein anderes Werk dann schreiben, und dazu wäre ich durchaus bereit, oder das würde ich auch gerne machen, nur das muss nicht alles in einen Kinderkoran oder einen Koran für Erwachsene. Ich denke, das müsste dann woanders abgehandelt werden, und darüber kann man auch diskutieren und durchaus auch sehr kontrovers diskutieren.

Von Billerbeck: Es gibt ja im Islam wie auch in anderen Religionen, allerdings nur verbal bei ihnen, aber ein Bilderverbot. Bei ihnen im Buch taucht der Prophet Mohammed aber sehr deutlich auf und sein Gesicht ist auch nicht weiß übertüncht, sondern man kann ihn erkennen. Gab es da schon Reaktionen von anderen gläubigen Muslimen? Was haben die dazu gesagt?

Kaddor: Ob Sie es glauben oder nicht, es gab noch keine Reaktion von Muslimen, die gesagt haben, das ist absolut verboten. Und schauen Sie, erstens ist begründet, warum wir das gemacht haben. Das haben wir eben nicht gemacht, um irgendjemanden herauszufordern oder gar zu provozieren, das haben wir hauptsächlich gemacht, um den Kindern erstens einen unverstellten Zugang zu dieser Kunst zu ermöglichen, das sind schließlich Muslime gewesen, die das gemalt haben. Es gab also eine Epoche, wo das Bilderverbot eben – ich sage es jetzt mal nett – nicht so ernst genommen worden ist, als nicht so wesentlich für diese Religion betrachtet worden ist, als dass man sich nicht mehr getraut hat, Mohammed abzubilden. Schließlich geht es nicht darum, wie Mohammed ausgesehen hat, sondern eigentlich, was dieses Bild darstellen soll. Genau das ist ja auch intendiert mit der Auswahl dieser Miniaturen, dass man sieht, was wird darauf dargestellt und worum geht es hier, viel weniger, welche Gesichtszüge hat Mohammed? Das ist aus unserem Kulturkreis quasi entstanden, und das kann man durchaus auch mit Stolz zeigen. Man muss allerdings, wenn man diesen Koran mit Jugendlichen und Kindern lesen möchte, schon darauf aufmerksam machen und sagen, nun, wir haben ein Bilderverbot gehabt und immer noch. Also, es geht hier nicht um die Darstellung von Gesichtern, sondern eher darum, was will dieses Bild aussagen. Das sollte man schon thematisieren, das ist auch wirklich wichtig, dazu regen wir ja auch im Nachwort an.

Von Billerbeck: Es gibt ja in Nordrhein-Westfalen seit 1999 islamischen Religionsunterricht, aber offenbar bisher kein Buch. Wie wurde denn den Schülern bisher der Koran beigebracht?

Kaddor: Dieser Schulversuch nennt sich "Islamkunde in deutscher Sprache", es ist eben kein islamischer Religionsunterricht, es ist also ein nicht bekenntnisorientierter Unterricht, sondern ein religionskundlicher. Und da es eben ein Schulversuch ist, der seit 1999 läuft, gibt es also auch kein Material dazu. Es gibt zwar ein Kurrikulum für diesen Unterricht, es gibt aber tatsächlich kein Material. Das bedeutet, dass die Lehrerinnen und Lehrer letztlich das gesamte Material selbst zusammensuchen, selbst erstellen müssen, in wirklich mühsamer Arbeit, die erstens sehr viel Energie, Zeit und Nerven kostet, und das Gute ist, dadurch, dass die Debatte um den Islamunterricht ja immer stärker und immer lauter wird und auch immer lauter geführt wird in den Medien, haben sich verschiedene Menschen zusammengetan, um eben beispielsweise muslimische Schulbücher oder Religionsbücher für den Unterricht zu erarbeiten, eines eben davon wird das Buch "Saphir" sein, das bei Kösel erscheinen wird, vermutlich im April oder im Mai für die Klassen fünf, sechs und dann jeweils verzögert um ein Jahr später Klasse sieben, acht und neun und zehn. Und für die Grundschule weiß ich von einem anderen Projekt, ist auch schon etwas angedacht für dieses Jahr.

Von Billerbeck: Und Ihr Buch "Der Koran" wird sicher auch in dem Islamkundeunterricht eine Rolle spielen.

Kaddor: Ich hoffe es.

Von Billerbeck: In Düsseldorf sprachen wir mit Lamya Kaddor, bis vor Kurzem Vertretungsprofessorin für islamische Religionspädagogik an der Universität in Münster und Lehrerin für Islamkunde an einer Hauptschule. Sie ist eine der beiden Autorinnen des Buchs "Der Koran für Kinder und Erwachsene", das kürzlich im Beck-Verlag erschienen ist.

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