Mittwoch, 23. Juli 2014MESZ20:18 Uhr

Interview

NiederlandeDas trifft alle Holländer im Herzen
Die niederländische Flagge weht auf Halbmast vor dem Tower des Flughafens Schiphol bei Amsterdam am 23.07.2014.

Bei dem Absturz der malaysischen Maschine MH17 kamen auch 193 Niederländer ums Leben. Es sei das Thema Nummer Eins in den Niederlanden, sagt der Journalist Martijn de Rijk, weil das Land so klein ist, seien viele betroffen.Mehr

Nahost"Mit Terroristen kann man keinen Dialog führen"
Panorama-Ansicht von Al Shejaeiya: Ein Haus auf einem Hügel brennt, von dort aus steigt eine dichte Wolke mit schwarzem Rauch über die Stadt auf.

Israels Armee verteidigt die Bodenoffensive in Gaza. Ihr Sprecher Arye Sharuz Shalicar erklärte im Deutschlandradio Kultur, die Armee habe mehrmals die Gegenseite um Deeskalation gebeten, doch: "Jedes Mal sind mehr Raketen geschmissen worden".Mehr

InternetNetflix startet in Deutschland
Hauptsitz vom Online-Videothek-Anbieter Netflix im Silicon Valley (01.04.2008)

Der Streaming-Dienst Netflix ist ab September auch in Deutschland verfügbar. Gegen eine Gebühr können Kunden Filme und TV-Serien aus dem Internet streamen. Die Medienjournalistin Brigitte Baetz geht davon aus, dass der Markt weiter wachsen wird.Mehr

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Interview / Archiv | Beitrag vom 27.08.2012

Energie-Agentur widerspricht Meldungen über drastisch steigende Strompreise

dena-Geschäftsführer Kohler: Kostensteigerungen werden durch Energieeffizienz aufgefangen

Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur
Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat Meldungen widersprochen, wonach der Strompreis bis 2020 drastisch steigen wird. Geschäftsführer Stephan Kohler verlangte zudem, künftig die Befreiung energieintensiver Betriebe von der EEG-Umlage stärker an Bemühungen um Energieeffizienz zu koppeln.

Kohler sagte, wenn man den von der Bundesregierung vorgegebenen Entwicklungspfad mit 35 bis 38 Prozent regenerativer Stromerzeugung im Jahr 2020 nicht verlasse, werde der Strompreis bis dahin um rund 20 Prozent steigen. Die Verbraucher könnten aber durch den Einsatz energieeffizienter Geräte zugleich rund 30 bis 35 Prozent Strom im Jahr 2020 sparen, betonte Kohler. Damit könne die Energieeffizienz die Kostensteigerungen auffangen.

Kohler verlangte zudem, künftig die Befreiung energieintensiver Betriebe von der EEG-Umlage stärker an Bemühungen um Energieeffizienz zu koppeln. "Wer ein Energie-Audit durchführt, wer in Energieeffizienz investiert, nur der kann dann auch von einer zusätzlichen Belastung befreit werden." Zudem plädierte er dafür, auch beim Ausbau der Windkraft die Effizienz zu beachten. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein seien die Windverhältnisse besser als in Bayern. Die Bundesregierung müsse jetzt einen "Masterplan" aufstellen - damit nicht jedes Bundesland seine eigene Energiewende mache.

Das vollständige Interview können Sie bis zum 27. Januar 2013 in unserem Audio-On-Demand-Angebothören.