Sonntag, 2. August 2015MESZ00:17 Uhr

Interview

Vor 25 Jahren: Einmarsch in Kuwait"Man dachte, Kriege sind machbar"
Golfkrieg von 1991 - US-Streitkräfte: Ein amerikanischer Schützenpanzer vor brennenden Ölfeldern nahe der kuwaitisch-irakischen Grenze am 2.3.1991. Die Golfkrise hatte am 2.8.1990 mit dem Einmarsch irakischer Truppen nach Kuwait begonnen. Der UN-Sicherheitsrat forderte daraufhin am 29.11.1990 den Irak auf, seine Truppen bis zum 15.1.1991 aus Kuwait zurückzuziehen. Nach Ablauf des UN-Ultimatums begannen am 17.1.1991 alliierte Streitkräfte unter der Führung der USA mit der Bombardierung Bagdads. Der Golfkrieg endete nach dem Einlenken Iraks am 28.2. 1991 mit der Einstellung aller Kampfhandlungen. Am 20..3.2003 haben amerikanische und britische Truppen einen neuen Krieg gegen den Irak begonnen. (picture alliance / dpa / epa / afp)

Am 2. August 1990 startete der irakische Diktator Saddam Hussein den Einmarsch ins Nachbarland Kuwait. Die UN nahm den Bruch des Völkerrechts nicht hin. Der frühere Nahostkorrespondent Ulrich Tilgner hält den folgenden Irakkrieg 1991 für die Grundlage der fatalen Entwicklung in der Region.Mehr

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Interview / Archiv | Beitrag vom 27.08.2012

Energie-Agentur widerspricht Meldungen über drastisch steigende Strompreise

dena-Geschäftsführer Kohler: Kostensteigerungen werden durch Energieeffizienz aufgefangen

Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))
Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat Meldungen widersprochen, wonach der Strompreis bis 2020 drastisch steigen wird. Geschäftsführer Stephan Kohler verlangte zudem, künftig die Befreiung energieintensiver Betriebe von der EEG-Umlage stärker an Bemühungen um Energieeffizienz zu koppeln.

Kohler sagte, wenn man den von der Bundesregierung vorgegebenen Entwicklungspfad mit 35 bis 38 Prozent regenerativer Stromerzeugung im Jahr 2020 nicht verlasse, werde der Strompreis bis dahin um rund 20 Prozent steigen. Die Verbraucher könnten aber durch den Einsatz energieeffizienter Geräte zugleich rund 30 bis 35 Prozent Strom im Jahr 2020 sparen, betonte Kohler. Damit könne die Energieeffizienz die Kostensteigerungen auffangen.

Kohler verlangte zudem, künftig die Befreiung energieintensiver Betriebe von der EEG-Umlage stärker an Bemühungen um Energieeffizienz zu koppeln. "Wer ein Energie-Audit durchführt, wer in Energieeffizienz investiert, nur der kann dann auch von einer zusätzlichen Belastung befreit werden." Zudem plädierte er dafür, auch beim Ausbau der Windkraft die Effizienz zu beachten. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein seien die Windverhältnisse besser als in Bayern. Die Bundesregierung müsse jetzt einen "Masterplan" aufstellen - damit nicht jedes Bundesland seine eigene Energiewende mache.

Das vollständige Interview können Sie bis zum 27. Januar 2013 in unserem Audio-On-Demand-Angebothören.