Montag, 1. September 2014MESZ23:26 Uhr

Interview

Angst vor KriegWächst die Bedrohung für uns?
Ein russischer Panzer (hier auf der Krim) - die Ukraine bezichtigt Russland mehrer Grenzverletzungen.

Die Konflikte rücken gefühlt näher an Deutschland heran: Der Ukraine-Konflikt spielt sich vor der eigenen Haustür ab, viele der IS-Kämpfer kommen aus Deutschland – auch wenn sie die Kämpfe selbst im Irak austragen. Erleben wir eine neue Dimension der Bedrohung?Mehr

Landtagswahl Kritik am sächsischen Nichtwähler
Der Spitzenkandidat der sächsischen CDU für die Landtagswahl, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, spricht am 31.08.2014 in Dresden (Sachsen) zu den Parteianhängern.

Sachsen hat gewählt. Ganz Sachsen? Nein, nicht einmal die Hälfte der Wähler ging zur Urne. Was das für ein demokratisches Gemeinwesen bedeutet, analysiert der Politologe Werner Patzelt - und geht hart mit den Nichtwählern ins Gericht.Mehr

Ukraine-Krise"Die NATO wird von Russland nicht bedroht"
Ein ukrainischer Soldat ruht sich während einer Patrouille im Grenzgebiet aus.

NATO-Generalsekretär Rasmussen hat Pläne der Allianz bekräftigt, angesichts des anhaltenden Konflikts mit Russland ihre Präsenz in Osteuropa zu verstärken. Der SPD-Politiker Walther Stützle hält die derzeitige Nato-Politik für unklug.Mehr

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Interview / Archiv | Beitrag vom 27.08.2012

Energie-Agentur widerspricht Meldungen über drastisch steigende Strompreise

dena-Geschäftsführer Kohler: Kostensteigerungen werden durch Energieeffizienz aufgefangen

Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur
Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat Meldungen widersprochen, wonach der Strompreis bis 2020 drastisch steigen wird. Geschäftsführer Stephan Kohler verlangte zudem, künftig die Befreiung energieintensiver Betriebe von der EEG-Umlage stärker an Bemühungen um Energieeffizienz zu koppeln.

Kohler sagte, wenn man den von der Bundesregierung vorgegebenen Entwicklungspfad mit 35 bis 38 Prozent regenerativer Stromerzeugung im Jahr 2020 nicht verlasse, werde der Strompreis bis dahin um rund 20 Prozent steigen. Die Verbraucher könnten aber durch den Einsatz energieeffizienter Geräte zugleich rund 30 bis 35 Prozent Strom im Jahr 2020 sparen, betonte Kohler. Damit könne die Energieeffizienz die Kostensteigerungen auffangen.

Kohler verlangte zudem, künftig die Befreiung energieintensiver Betriebe von der EEG-Umlage stärker an Bemühungen um Energieeffizienz zu koppeln. "Wer ein Energie-Audit durchführt, wer in Energieeffizienz investiert, nur der kann dann auch von einer zusätzlichen Belastung befreit werden." Zudem plädierte er dafür, auch beim Ausbau der Windkraft die Effizienz zu beachten. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein seien die Windverhältnisse besser als in Bayern. Die Bundesregierung müsse jetzt einen "Masterplan" aufstellen - damit nicht jedes Bundesland seine eigene Energiewende mache.

Das vollständige Interview können Sie bis zum 27. Januar 2013 in unserem Audio-On-Demand-Angebothören.