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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 27.05.2009

"Elektrokohle (Von Wegen)"

Jörg Taszman über einen Dokumentarfilm über ein Konzert der "Einstürzenden Neubauten"

Ein Band-Mitglied und viele Kulturschaffende: Szene aus dem Dokumentarfilm "Elektrokohle"  (Neue Visionen Filmverleih)
Ein Band-Mitglied und viele Kulturschaffende: Szene aus dem Dokumentarfilm "Elektrokohle" (Neue Visionen Filmverleih)

Der Film führt in die Zeit kurz nach der Maueröffnung. Die Kultband "Einstürzende Neubauten" trat im Dezember 1989 das erste Mal in Ostberlin auf. Passend war der Ort: der VEB Elektrokohle in Berlin-Lichtenberg. Regisseur Uli M.Schueppel hat das Ereignis mit der Kamera festgehalten und interviewt 20 Jahre später Besucher des Konzerts.

Deutschland 2009, Regie: Uli M Schueppel, Mitwirkende: Band-Mitglieder von "Einstürzende Neubauten", Heiner Müller, Jack Lang u.a., ohne Altersbeschränkung

Am 21.12.1989 spielt die Westberliner Kultband "Einstürzende Neubauten" das erste Mal in Ostberlin. Das Konzert ist so kurz nach dem Mauerfall ein Ereignis und skurril wirkt, dass die Band ausgerechnet im Kulturhaus des "VEB Elektrokohle" im Ostberliner Bezirk Lichtenberg spielt, eingeführt von Heiner Müller, der im Schlepptau den französischen Kulturminister Jack Lang mit zum Konzert bringt.

Regisseur Uli M.Schueppel war damals mit der Kamera dabei und hat 20 Jahre später einige ehemalige Konzertbesucher interviewt. So entsteht ein interessantes Zeitdokument und eine Zeitreise über deutsch-deutsche Kult(ur)- Geschichte, die auch die Fremdheit zwischen den Menschen beider deutschen Staaten thematisiert.

Filmhomepage Elektrokohle (Von Wegen)

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