Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 01.10.2012

Einsame Spitze

Warum der Elite die Ostdeutschen fehlen

Von Susanne Balthasar

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Joachim Gauck bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt  (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Joachim Gauck bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Mit Angela Merkel und Joachim Gauck stehen zwei Ostdeutsche an der Spitze der Bundesrepublik. Deutsch-deutsche Normalität ist das allerdings nicht. Über 22 Jahre nach der Wende sind die Eliten noch immer westdeutsch, nur geschätzte fünf Prozent kommen aus dem Osten.

Während in den Nachwendekabinetten peinlich genau auf eine angemessene Repräsentation der neuen Bundesbürger geachtet wurde, ist das Kabinett Merkel bis auf die Kanzlerin heute "ossifrei". In der Wirtschaft, der Administration, den Medien, der Justiz oder an den Universitäten sieht es ähnlich aus - an den Schalthebeln der Macht sitzen die Wessis.

Woran liegt das? An dem historisch bedingten Misstrauen der Ostler gegen Parteien, Eliten und Karriere? An einem sozialisationsbedingten Mangel an Ehrgeiz? Daran, dass ihnen der Stallgeruch westdeutscher Eliten fehlt? Oder werden sie am Ende sogar diskriminiert? Eine Analyse zum Tag der deutschen Einheit.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links:
3.te Generation Ostdeutschland - Homepage des Projekts zum gleichnamigen Buch
Eliten in Ostdeutschland - Beitrag von Gunnar Hinck auf der Homepage der Konrad-Adenauer-Stiftung

Hinweis:
Bitte schicken Sie Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik und Ihr Lob an unsere E-Mail-Adresse: zeitfragen@dradio.de.

Zeitfragen

Bedrohte Bienen-WeltWenn das Summen verstummt
Eine Honigbiene sammelt Pollen auf einer voll erblühten weißen Rose. (picture alliance / dpa / Wolfgang Moucha)

Seit Jahren warnen Forscher, dass es den Bienen schlecht geht. Das Ausmaß des Bienensterbens und seine Ursachen werden kontrovers debattiert. Sicher ist: Ihre Bestäubungsleistung hat eine immense ökonomische Bedeutung für die Landwirtschaft.Mehr

RobotikDas Für und Wider der Serviceroboter
Ein humanoider Roboter auf dem Do-It-Yourself-Festival "Make Munich"  (picture alliance/dpa/Foto: Christina Sabrowsky)

Automatische Rasenmäher und Staubsauger stehen mittlerweile in jedem Baumarkt zum Verkauf. Nach den Vorstellungen mancher Ingenieure ist das aber erst der Anfang, wenn es um den Einzug von Robotern in unsere Haushalte und den Alltag geht. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur