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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 13.08.2009

Eingriffe in unser Gehirn

Die ethische Dimension der Neurowissenschaften

Von Andrea und Justin Westhoff

Pillen (Stock.XCHNG / Davor Fanton)
Pillen (Stock.XCHNG / Davor Fanton)

Ob Schüler oder Wissenschaftler, Manager oder Fernfahrer – viele gesunde Menschen nutzen heute schon Psychopharmaka zur Leistungssteigerung, um besser denken, "angemessener" fühlen zu können. Und mittels Elektroden im Gehirn können Nerven- oder Gemütskrankheiten gezielt behandelt werden.

Von "Neuro-Enhancement" sprechen die Fachleute, "Hirndoping" nennen es Kritiker. Sind solche Eingriffe ins Gehirn wunderbare Möglichkeiten, Leid zu mindern und den Menschen zu vervollkommnen? Oder werden damit die Horrorvisionen vom steuerbaren Menschen realer? Und sind wir – auch bei sinnvoller Nutzung solcher Medikamente und Neuroimplantate – dann noch "wir selbst"? Fragen, die nicht nur Wissenschaftler und "Betroffene" angehen, sondern die sich eine Gesellschaft insgesamt stellen muss.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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