Freitag, 24. Oktober 2014MESZ13:27 Uhr

Weltzeit

Chinas MetropolenDen maoistischen Muff abgelegt
Ein Fußgänger läuft vorbei an einem luxuriösen Uhren-Shop im größten Einkaufsviertel Shanghais in China (aufgenommen 2013).

In China leben sechsmal so viele Dollarmillionäre wie in Deutschland und in den Städten ist eine Mittelschicht entstanden. Der Wohlstand in den Metropolen ist aber nur die halbe Wahrheit. Viele ländliche Gebiete sind immer noch arm.Mehr

Studentendorf XueshengcunChinas akademisches Proletariat

Jahr für Jahr müssen rund sieben Millionen Hochschulabgänger in den chinesischen Arbeitsmarkt integriert werden. Keine leichte Aufgabe – denn die Jobs für Hochschulabsolventen werden rar. Trotzdem strömen weiter Millionen junger Chinesen an die Unis.Mehr

TunesienNeue Investoren braucht das Land

Tunesien nimmt Kurs in Richtung Demokratie. Ein Problem bleibt aber: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Stimmung nach wie vor schlecht. Jetzt gilt es, politische Stabilität zu wahren, damit die Investoren bleiben - und neue kommen.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 26.05.2011

Eine Stimme für die Selbsthilfe

Porträt einer Slumsprecherin in Neu Delhi

Von Uwe Lueb

Kinder Indien
Kinder Indien (AP)

In Indien gibt es fast 50.000 Slums. Nach Schätzungen einer Regierungskommission wohnen mehr als 90 Millionen Menschen in solchen Vierteln. Ihr meist erbärmliches Leben verläuft dennoch nicht im Chaos.

In vielen indischen Slums wird - ganz demokratisch - ein Sprecher gewählt oder eine Sprecherin. Als Stimme der Slumbewohner nach außen, aber auch, um sie bei alltäglichen Problemen zu unterstützen. Uwe Lueb zeichnet das Porträt einer Slum-Sprecherin in Neu Delhi.

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