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Reihe SpielregelnSigmunds Freude
24. Mai 2004: George Tabori während einer Gala anlässlich seines 90. Geburtstags. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

"Sigmunds Freude" war George Taboris erste Bremer Theaterarbeit im Jahr 1975. Der Arbeitsprozess folgte den Protokollen eines Seminars von Frederick S. Pearls, dem Begründer der Gestalttherapie. Die Proben hat Radio-Regisseur Jörg Jannings mitgeschnitten.Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 18.07.2012

"Eine Stadtschreiberin ist interessanter als eine Bohrmaschine"

Hermannstädter Oh!-Töne

Von Andra Joeckle

Blick auf den kleinen Platz von Hermannstadt (Sibiu) (picture alliance / dpa)
Blick auf den kleinen Platz von Hermannstadt (Sibiu) (picture alliance / dpa)

Als Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten zeigt sich Rumänien seiner Stadtschreiberin Andra Joeckle. Sie erkundet das von den Siebenbürger Sachsen geprägte Städtchen Hermannstadt mit seinem deutschen Bürgermeister.

Ein junger Rumänienheimkehrer präsentiert ihr in der Brukenthal´schen Kunstsammlung das Facebook der Reformationszeit. Und der avantgardistische Stadtpfarrer führt sie in seine einsturzgefährdete Kirche. Ceauºescu und die "Tante Seku" sind noch 20 Jahre nach dem Ende der Diktatur gegenwärtig.

Auch Oskar Pastior stand in deren Dienst - und erhielt sich sein fantastisches Sprachgenie, das das Feature akustisch begleitet.


Regie: Harald Krewer
Mit: Ionut Chiriac, Katharina Marie Schubert u.a.
Ton: Martin Eichberg
Produktion: DKultur 2011
Länge: 54‘30


Andra Joeckle, 1967 in Freiburg geboren, lebt als Autorin und Übersetzerin in Berlin. Zuletzt: "Krakau mit Händen und Füßen" (DKultur 2009), erhielt den deutsch-polnischen Journalistenpreis 2010.