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Lange Nacht / Archiv | Beitrag vom 12.03.2016

Eine Lange Nacht über Mediation und MigrationVom Konflikt zum Dialog

Von Blanka Weber

Hände symbolisieren eine Streitschlichtung. (picture alliance / dpa / Tobias Kleinschmidt )
Die Arbeit eines Mediators ist zwischen zerstrittenen Partnern zu vermitteln. Die geschaffene Balance fördert ein Erarbeiten einer gemeinsam akzeptierten Konfliktlösung im Dialog. (picture alliance / dpa / Tobias Kleinschmidt )

Mediation ist ein Mittel und eine Chance, Konflikte zwischen Menschen jenseits von Rechtsanwälten und Gerichten zu klären. Mediation ist ein altes Geschäft. Schon der attische Grieche Solon (um 600 vor Christus) beschäftigte sich mit der Frage, wie in der Gesellschaft zwischen "oben" und "unten" Gerechtigkeit geschaffen werden kann.

Etwa wie Güter fair verteilt werden und eine Balance zwischen dem Volk und denen "da oben" funktionieren kann. Es ist das ewige Bemühen um Recht haben und Recht geben, um ideellen oder materiellen Ausgleich.  

Wenn heute Mediatoren um Rat gefragt werden, geht es um Streit wegen Firmenanteilen, familiäre Unternehmensnachfolge, frustrierte Mitarbeiter, Mobbing, Probleme zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen. Ohne Mediation könnte alles dies zu endlosen Streitigkeiten führen. Der Markt der Mediatoren boomt: Es gibt Schulmediatoren, Konfliktlotsen, Mediatoren, die spezialisiert sind auf Arbeitsrecht, auf Familienrecht, Wirtschaft oder Verwaltung.

Inzwischen werden Vermittlungen zwischen verschiedenen Kulturen, nicht nur in Flüchtlingsunterkünften, immer wichtiger.

Lange Nacht

Eine Lange Nacht der portugiesischen Sehnsucht nach der FerneLand der Unruhe
Die portugiesische Flagge in Grün und Rot. (picture-alliance / dpa / Federico Gambarini)

"Navegar é preciso", Navigieren tut not - so lautet eine Gedichtzeile von Fernando Pessoa, dem großen portugiesischen Dichter. Portugiesen suchen ihr Glück gern in der Ferne. Davon berichten in Frankfurt gelandete Krankenschwestern, zurückgekehrte Gastarbeiter und der Bürgermeister einer inzwischen sehr portugiesischen Gemeinde im Odenwald.Mehr

Eine Lange Nacht über Fritz WunderlichUnd es blitzen die Sterne
Fritz Wunderlich singt den Titelpart in der Oper "Palestrina" an der Wiener Staatsoper im Jahr 1964.  (picture-alliance / dpa / Votava)

Schlicht ein blöder Stolperer beendete allzu früh das Leben jenes Sängers, der bis heute als bester lyrischer Tenor, zumindest in der Ära der Tonaufnahme, gilt. Während eines Jagdaufenthalts stürzte Fritz Wunderlich (1930 - 1966) derartig unglücklich über eine Treppe, dass er am nächsten Tag in der Früh an seiner schweren Kopfverletzung verstarb. Mehr

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