Donnerstag, 2. Juli 2015MESZ10:13 Uhr

Literatur

Schmerz und KreativitätKopfattacken
Der Philosoph Friedrich Nietzsche (picture-alliance / Zentralbild )

Als Quelle unkontrollierbarer Ideenproduktion schätzt und fürchtet man ihn bis heute: Für Immanuel Kant war der Schmerz der "Stachel aller Tätigkeiten", für den Migräniker Friedrich Nietzsche sogar ein "Befreier des Geistes".Mehr

Kehlmann-EffektDie Nachschreiber
Ein steinernes Engelchen ziert am 14.10.2008 einen Grabstein auf dem alten Südfriedhof in München (dpa / Lukas Barth)

Tote zum Sprechen bringen: Schon Thomas Manns satirischer Goethe-Roman "Lotte in Weimar" weist auf ein Genre, das heute vermehrt wieder aufgegriffen wird. Was interessiert junge Autoren an längst verblichenen Geistesgrößen? Mehr

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Literatur / Archiv | Beitrag vom 01.07.2012

Ein schöner Mord und der Geist der Kochkunst

Feinschmecker klären auf

Von Paul Stänner

Der Koch ist nicht immer der Mörder - doch gutes Essen gehört zu den wichtigen Zutaten eines guten Krimis. (Stock.XCHNG / Sasan Saidi)
Der Koch ist nicht immer der Mörder - doch gutes Essen gehört zu den wichtigen Zutaten eines guten Krimis. (Stock.XCHNG / Sasan Saidi)

"Das Gericht konnte durchaus seinen Namen tragen: Frikassee Pepe Carvalho. Alle Menschen sollten ein Kind haben, ein Buch schreiben einen Baum pflanzen und sich das Rezept für ein Hühnerfrikassee patentieren lassen können." Manuel Vásquez Montalbán und sein Detektiv Pepe Carvalho sind immer auf der Suche – nach Mördern und den Delikatessen von Barcelona.

Harald Nebenzals Detektiv in Hongkong weiß, wo die besten Enten serviert werden und John Lanchesters Ich-Erzähler verfolgt ein Liebespaar durch Frankreich und erzählt von subtilen Morden und der einzig wahren Zubereitungsform von Irish Stew. Thomas Askan Vierich serviert "Tödliche Delikatessen" in Berlin, es geht um Restaurantverrisse, Politik und viel Geld. Leckeren Rotwein gibt's dazu – und Blut.

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