Seit 11:07 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 11:07 Uhr Tonart
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 08.12.2010

"Ein Mann von Welt"

Jörg Taszman über den Film von Hans Petter Moland

In "Ein Mann von Welt" von Hans Petter Moland geht es um Gangster Ulrik, der zwölf Jahre im Knast gesessen hat und nun als Mechaniker in einer Autowerkstatt arbeitet.

Norwegen 2010; Regie: Hans Petter Moland; Darsteller: Stellan Skarsgård, Bjørn Floberg, Jorunn Kjellsby, Gard B. Eidsvold, Bjørn Sundquist, Jannike Kruse, Jan Gunnar Røise, Jon Øigarden; Länge: 107 Minuten

Eigentlich weiß er nicht so genau, was er "draußen" machen soll. Lange zwölf Jahre hat der stoische, hünenhafte Ulrik im Knast gesessen und nun will er eigentlich nur noch seine Ruhe und sich um den jahrelang vernachlässigten Sohn kümmern, der Vaterfreuden entgegen sieht. Nur seine alten Gangsterkumpane haben noch so einiges mit Ulrik vor. Er soll sich am Verräter von damals rächen, auch wenn Ulrik eigentlich beginnt, dem neuen Leben so einiges abzugewinnen.

Er arbeitet in einer Autowerkstatt, beschützt eine Kollegin, hat schnellen Sex mit seiner Ex-Frau und seiner Vermieterin und ist fast resozialisiert. Warum also noch jemanden umbringen?
Der Norweger Hans Petter Moland hat mit dem Schweden Stellan Skarsgaard eine lakonische Komödie gedreht über einen tapsigen Antihelden. Der Humor ist trocken, geredet wird kaum, und der Zuschauer hat das Vergnügen.

Filmhomepage

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsPutin und Pegida
Pogida-Demonstranten stehen am 20.01.2016 auf dem Bassinplatz in Potsdam (Brandenburg) mit einem Transparent "Wir lassen uns nicht länger belügen! Wir sind das Volk". (Ralf Hirschberger, dpa picture-alliance)

Aus Glasnost, Perestroika und "Wir sind das Volk" hätten sich bedrohliche Strukturen entwickelt, befürchtet der "Tagesspiegel". Es drohe ein Rückfall in Zeiten, in denen Grenzen allein zum Verändern existierten und Herrschaft wechselte wie das Wetter.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur