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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 02.03.2012

Ein Jahr nach Fukushima

Was wird aus der Energiewende?

Moderation: André Zantow

Reaktorblock 1 in Fukushima (picture alliance /  dpa)
Reaktorblock 1 in Fukushima (picture alliance / dpa)

Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hält Deutschland Kurs auf den beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie, doch viele Einzelfragen der Energiewende sind offen.

Pünktlich zum Jahrestag streicht die Bundesregierung die Förderung von Solarstrom drastisch zusammen, ein weiterer Schlag für die krisengeschüttelte Solarindustrie. Im kalten Winter 2011/2012 sind wir offenbar nur knapp an einer Versorgungskrise bei Elektrizität vorbeigeschrammt.

Der Ausbau der Stromnetze – Voraussetzung für die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energieträger – stößt auf Probleme bei Finanzierung und Bürgerakzeptanz. Und der Ölpreis kennt nur eine Richtung: aufwärts. Derweil hält unser Nachbar Frankreich an der Kernenergie fest, etliche weitere Länder planen den Bau neuer Atommeiler.

Hat die Welt etwas aus dem Fukushima-Unglück gelernt? Ist Deutschland mit der Abkehr von der Kernenergie auf dem richtigen Weg? Wie weit sind wir bei der Energiewende, woran hakt es, wo müsste umgesteuert werden? Darüber diskutieren im "Wortwechsel" von Deutschlandradio Kultur:

  • Prof. Christian Hey, Generalsekretär des Sachverständigenrates der Bundesregierung für Umweltfragen;

  • Prof. Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin;

  • Mycle Schneider, internationaler Energieberater mit Sitz in Frankreich

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