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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 05.12.2012

Ein folgenreicher Kaufvertrag

Der Deal zwischen Ex-Ministerpräsident Mappus und EnBW

Von Michael Brandt

EnBW-Zentrale in Mannheim (dpa / Uwe Anspach)
EnBW-Zentrale in Mannheim (dpa / Uwe Anspach)

"Ein guter Tag für unser Land", so nannte der damalige baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus den Nikolaustag 2010. Jenen Tag, an dem das Land Baden-Württemberg 45 Prozent des Energieversorger ENBW gekauft hatte.

Nachfragen zum EnBW-Deal an den Baden-Württembergs Ex-Ministerpräsident Mappus (dpa / Bernd Weissbrod)Nachfragen zum EnBW-Deal an Stefan Mappus im März 2012 (dpa / Bernd Weissbrod)Aus heutiger Sicht war es vor allem ein schlechter Tag für Stefan Mappus selbst, denn wenig später begann sein tiefer Fall. Abwahl als Ministerpräsident, Urteil des baden-württembergischen Staatsgerichtshofs (er habe die Verfassung gebrochen), Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Untreue. Mappus kämpft noch immer für seine Ehre, aber er steht 2 Jahre später vor dem politischen Aus. Und die Landes-CDU? Welche Wandlung hat sie durchgemacht?

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