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SeeungeheuerSchwedens Loch Ness
Der See Borgsjoen in Schweden bei Sonnenuntergang im Juli 2014.

"Storsie" ist zwischen dreieinhalb und 14 Metern lang und stand zwischenzeitlich sogar unter Artenschutz. Mit dem Marketing klappt es bei Nessies schwedischer Schwester allerdings nicht ganz so gut wie in Schottland. Mehr

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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 19.12.2011

Drogenfrei auf Knopfdruck?

Wie Neurowissenschaftler unser Gehirn verbessern

Von Susanne Arlt

Das Gehirn beeinflussen - diesem Traum sind einge Wissenschaftler jetzt näher gekommen.
Das Gehirn beeinflussen - diesem Traum sind einge Wissenschaftler jetzt näher gekommen. (Stock.XCHNG / Miranda Knox)

Die Neurowissenschaften haben in den letzten Jahrzehnten rasante Fortschritte gemacht. Durch die Entwicklungen der Medizintechnik, insbesondere der Miniaturisierung von beispielsweise Elektroden, ist es inzwischen möglich, das Nervensystem des Menschen direkt zu beeinflussen.

Das Verfahren der tiefen Hirnstimulation spielt dabei eine immer größere Rolle: Chirurgen pflanzen dem Patienten Elektroden ins Gehirn, die die Aktivität bestimmter Hirnzellen verbessern und die Motorik des Menschen optimieren. Der Eingriff wird vor allem bei Parkinsonpatienten vorgenommen, zunehmend aber auch bei Menschen mit Depressionen. Inzwischen geht die Medizin noch weiter und versucht auch psychische Leistungen und Fehlleistungen zu beeinflussen. An der Uniklinik in Magdeburg legen Mediziner in einem vielbeachteten Projekt Schwerstalkoholiker durch Hirnstimulation trocken – Drogentherapie auf Knopfdruck. Die neuen Verfahren werfen jedoch die Frage auf, wo die Grenzen dieser Techniken liegen und wie defekt ein freier Geist noch sein darf.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat

Links:
Technology Review - Artikelsammlung zur "Hirnstimulation"
Deutscher Ethikrat - Der steuerbare Mensch?
Deutsches Ärtzeblatt - Tiefe Hirnstimulation: Strenge Vorsichtsmaßnahmen

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