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Konzert / Archiv | Beitrag vom 31.12.2006

Drei Berliner Silvesterkonzerte

16:05 Uhr, 19:35 Uhr und 21:15 Uhr

Feuerwerk (Stock.XCHNG / Fran Pristelli)
Feuerwerk (Stock.XCHNG / Fran Pristelli)

Tradition in Berlin und auch im Deutschlandradio Kultur haben die Silvesterkonzerte des hauptstädtischen Rundfunk-Sinfonie-Orchesters, der Berliner Philharmoniker und des Orchesters der Komischen Oper Berlin. Die Neunte von Beethoven eröffnet den Reigen um 16:05 Uhr, gefolgt von einem Mozart-Strauss-Programm um 19:35 Uhr und im Anschluss daran ab ca. 21:15 Uhr von einem bunten Reigen russischer Film- und Unterhaltungsmusik.

Muss es Silvester denn immer die Neunte sein - kann man diese Sinfonie überhaupt noch spielen/hören/"ertragen"? Diese Frage beantwortet diesmal Stefan Georgi, Dramaturg des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin - bevor das Werk mit Beteiligung des Rundfunkchores Berlin und vier hochkarätigen international renommierten Solisten aufgeführt wird.
Den "Superjubilar" Wolfgang Amadeus Mozart lassen die Berliner Philharmoniker zum Schluss dieses Jahres noch einmal "zu Wort" kommen: mit seinem wohl romantischsten Klavierkonzert d Moll KV 466, gespielt von der Mozart-Kennerin und -Könnerin Mitsuko Uchida.
Kirill Petrenko lebt mit dem Orchester der Komischen Oper seine Lust und Neugier an wirkungsvollen und unterhaltsamen Stücken aus. Das Konzert ist eine Art Spurensuche in der Welt der russischen Film- und Unterhaltungsmusik. Walzer, Tangos, Polkas, Märsche, Balladen Chansons sind bei der musikalischen Recherche aufgetaucht, die außerhalb Russlands gar nicht oder zumindest kaum bekannt sind. Der russische zündende Schwung kann es - das verspricht man schon jetzt - leicht und locker mit jeder westlichen Unterhaltungsware aufnehmen. Kirill Petrenko und seine Kollegen haben bei der Vorbereitung gemerkt: das Repertoire ist in dieser Hinsicht schier unerschöpflich. Ein Wunsch des Chefs wurde berücksichtigt: Endlich kann er Tschaikowskys "Blumenwalzer" dirigieren! Isaak Dunajewski - der russische Gershwin - kommt zum Zuge, es gibt energiegeladene Beiträge von Georgi Swiridow, knackige Kinomusik von Schostakowitsch, wir erleben "Rauschmusik" von Aram Chatschaturjan. In den Jahren zuvor gab es immer einen kleinen Seitenblick auf Hollywood, diesmal eine kleine Verbeugung vor einem fiktiven britischen Spion, Motto: "From Russia With Love". Eingeladen hat sich Kirill Petrenko drei hochkarätige Gäste, Altus Jochen Kowalski zum Beispiel, der auch Experte für die russische Jazz-und Unterhaltungsmusik ist. Dagmar Manzel gibt ihr offizielles Konzertdebüt und Hagen Matzeit wird auch eine "Berliner Nummer" geben.


16:05 Uhr
Live aus dem Konzerthaus Berlin

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schillers Ode "An die Freude"

Manuela Uhl, Sopran
Anke Vondung, Alt
Robert Dean Smith, Tenor
Hanno Müller-Brachmann, Bass
Rundfunkchor Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Marek Janowski


19:35 Uhr
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 29.12.2006

Richard Strauss
Don Juan op. 20

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester d-Moll KV466

Richard Strauss
Schlussterzett aus der Oper "Der Rosenkavalier"

Mitsuko Uchida, Klavier
Camilla Nylund, Sopran
Laura Aikin, Sopran
Stella Doufexis, Mezzosopran
Berliner Philharmoniker
Leitung: Simon Rattle

nach Konzertende Nachrichten


ca. 21:15 Uhr
Komische Oper Berlin
Aufzeichnung vom 30.12.2006

"Von Dornröschen zu James Bond" – Musik aus Ballett, Operette und Film

Kompositionen von Georgi Swiridow, Dmitrij Schostakowitsch, John Barry, Aram Chatschaturjan, Isaak Dunajewski, Andrej Petrow, Jewgeni Doga u.a.

Solisten: Dagmar Manzel, Jochen Kowalski und Hagen Matzeit
Orchester der Komischen Oper Berlin
Leitung: Kirill Petrenko

Konzert

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