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Kompressor | Beitrag vom 12.02.2016

Drehen trotz KinoverbotWie macht man Filme in Saudi-Arabien?

Mahmoud Sabbagh im Gespräch mit Susanne Burg

Regisseur Mahmoud Sabbagh im Berlinale-Studio von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Manuel Czauderna)
Regisseur Mahmoud Sabbagh im Berlinale-Studio von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Manuel Czauderna)

Kinos sind in Saudi-Arabien verboten. Trotzdem hat der saudische Regisseur Mahmoud Sabbagh bereits zwei Filme gedreht - sein neuester läuft auf der diesjährigen Berlinale. Im Interrview spricht er über seine Tricks beim Dreh.

Wie dreht man einen Film in einem Land, in dem es keine Kinos gibt?Der saudische Regisseur Mahmoud Sabbagh setzt dabei auf das Prinzip: machen und nicht zu viel fragen, erklärt er im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur.

Konkret habe sein Filmteam beim Dreh des bei der Berlinale laufenden Films "Barakah Meets Barakah" für Genehmigungen das System genutzt, das es für Fernsehfilme in Saudi-Arabien gebe. Sabbagh habe zudem das Prinzip des deutschen Filmemachers Werner Herzog befolgt: "Um Vergebung bitten – und nicht um Erlaubnis fragen." Er vertraue dabei seinem Instinkt. Saudi-Arabien sei ein sehr junges Land:  "Das bietet Chancen."

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