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Feature / Archiv | Beitrag vom 23.10.2010

Drecksarbeiter und Maden im Speck

Eine deutsch-brasilianische Migrantengeschichte

Von Jutta Wasserrab

Eine Geschichte, die von zwei Wahrheiten handelt. (AP)
Eine Geschichte, die von zwei Wahrheiten handelt. (AP)

Im Juni 1951 macht sich eine Gruppe Donauschwaben über Österreich auf den Weg nach Brasilien. Europa leidet unter den Folgen des Zweiten Weltkrieges. In Brasilien soll es den 500 Bauernfamilien besser gehen. Die brasilianische Regierung verspricht den Einwanderern Land.

Schon nach kurzer Zeit gehört ihnen eine der größten Genossenschaften Brasiliens. Die Deutschen stehen für Fleiß und redliche Arbeit. Doch eine Gruppe Brasilianer bezichtigt sie bis heute des Landraubs, der Folter und des Mordes. Die Rekonstruktion einer Geschichte, die von zwei Wahrheiten handelt, von Annäherung und Misstrauen, von Recht und Gerechtigkeit.

Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Hans-Michael Rehberg, Imogen Kogge, Robert Frank, Sebastian Becker, Lutz Riedel, Katharina Zapatka, Carmen-Maja Antoni
Produktion: DKultur 2010
Länge: 54’00

Jutta Wasserrab, geboren 1972 im bayrischen Dillingen, studierte Regionalwissenschaften für Lateinamerika, volontierte bei der Deutschen Welle und lebt heute als Autorin in Köln. Seit 1992 regelmäßig längere Aufenthalte in Brasilien.

Wiederholung am 22. November 0.05 Uhr

Audio-Ausschnitt "Drecksarbeiter und Maden im Speck"

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