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Kulturnachrichten

Sonntag, 13. Dezember 2015

Dortmund ehrt Autorin Marie NDiaye mit Nelly-Sachs-Preis

Die Stadt Dortmund ehrt am Sonntag die in Berlin lebende Schriftstellerin Marie NDiaye mit einem Preis.

Die aus Frankreich stammende Autorin gilt als eine der erfolgreichsten französischen Gegenwarts-Dramatikerinnen. Die 48-Jährige setze sich in ihren Werken "auf literarisch überragende Weise" mit Fragen zur Herkunft und dem Rätsel der Identität auseinander, hieß es in der Begründung der Jury. NDiaye habe ein Bewusstsein für die sozialen, politischen und moralischen Dimensionen der Probleme unserer Zeit. Der "Nelly-Sachs-Preis" wird alle zwei Jahre verliehen. Er ist mit 15 000 Euro dotiert. Marie NDiaye lebt seit 2007 in Berlin. Zuletzt erschien 2014 ihr Roman "Ladivine".

Europäischer Filmpreis verliehen

Die Tragikomödie "Ewige Jugend" des italienischen Regisseurs Paolo Sorrentino ist mit dem Europäischen Filmpreis als bester Film ausgezeichnet worden.

Gleichzeitig erhielt Sorrentino bei einer Gala in Berlin für den Film mit Stars wie Michael Caine, Harvey Keitel und Jane Fonda auch den Preis für die beste Regie. Caine wurde für seine Rolle als alternder Dirigent in "Ewige Jugend" mit dem Preis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Den Preis für die beste weibliche Darstellerin erhielt die Britin Charlotte Rampling für "45 Years". Sie erhielt gleichzeitig eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk. Christoph Waltz wurde für seinen Beitrag zum Weltkino geehrt.

YouTube-Pioniere verabschieden sich: Fans bedauern Y-Titty-Aus

Das YouTube-Trio Y-Titty will künftig getrennte Wege gehen - jetzt trauern die Fans.

Über soziale Netzwerke wurden etliche Danksagungen verschickt, nachdem Philipp Laude (Phil), Matthias Roll (TC) und Oguz Yilmaz (OG) in einem Video die Auflösung von Y-Titty verkündet hatten. Mit über drei Millionen Abonnenten gehört das Trio zu den Comedy-Pionieren der Videoplattform.

"Ihr wart der Grund, wieso ich Youtube vor vier Jahren überhaupt kennen gelernt habe, danke!", lautete ein Beitrag bei Twitter. "Danke für die coole Zeit Jungs", "Hatte Tränen in den Augen", "Ihr habt viele Jahre meiner Kindheit geprägt und mich glücklich gemacht" - die Kommentare der Fans waren einhellig.

Das Aus kam nicht völlig überraschend: Y-Titty hat seit fast einem Jahr pausiert. Neun Jahre nach dem Start wollen die drei Männer künftig lieber eigene Projekte vorantreiben.

Nordkoreas Girl-Band bricht Konzertreise in China ab

Aufführung ist gestrichen worden, Gründe sind nicht bekannt

Kurz vor ihrem ersten Konzert in China ist die von Nordkoreas Diktator Kim Jong Un gegründete Frauen-Pop-Band Moranbong abrupt wieder abgereist. Wie die Konzerthalle der Deutschen Presse-Agentur in Peking berichtete, sei die Aufführung "gestrichen" worden. "Ein Grund wurde nicht genannt." Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, Mitglieder der Band seien bei der Abreise am Flughafen gesehen worden. Die Frauentruppe sollte am Abend vor geladenen Gästen ihren ersten Auslandsauftritt haben. Die Konzertreise galt eigentlich als Zeichen für ein Tauwetter in den frostigen Beziehungen zwischen China und Nordkorea.

Twitter: Hasthtag der ägyptischen Regierung "gekidnappt

Unter #ThisIsEgypt machen Nutzer jetzt auf Verstöße des Staates aufmerksam

Unter #ThisIsEgypt sollen eigentlich Touristen nach Ägypten gelockt werden. Doch Nutzer des Kurznachrichtendiensts Twitter machen mit dem Hashtag stattdessen auf angebliche Verstöße des Staats aufmerksam. Der Hashtag wurde am Donnerstag präsentiert, um die ägyptische Tourismusindustrie wiederzubeleben. Zu der Online-Kampagne gehört ein Video, das in Ägypten hohe Wellen schlug. Zu sehen sind junge Menschen, die sich am Roten Meer, den Pyramiden und anderen Touristenattraktionen erfreuen. Gegen Ende der Aufnahmen bittet der Erzähler Zuschauer, den Hashtag ThisIsEgypt zu nutzen, damit die Welt Ägypten so kennenlerne, "wie Sie es sehen". Das Video hat zu Hunderten Posts geführt. Viele davon zeigten schlecht erhaltene Straßen, Bettler und Müllhaufen. Es wurden Artikel über Gefangene, Missbrauch durch die Polizei und das gewaltsame Vorgehen der Regierung gegen friedliche Demonstranten vor einer Kairoer Moschee im Jahr 2013 verlinkt.

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Fazit

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