Samstag, 29. August 2015MESZ08:12 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsVom Leben in finsteren Zeiten
Bundespräsident Joachim Gauck gibt vor Journalisten ein Statement ab.  (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)

Bundespräsident Joachim Gauck hat kürzlich das helle Deutschland von "Dunkeldeutschland" abgehoben – und bezog dies auf den teils mitfühlenden, teils harsch ablehnenden Umgang mit Flüchtlingen. Die "FAZ" wünscht sich stattdessen eine Debatte über "Recht und Gesetz".Mehr

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Fazit

Le CorbusierMaschinenfetischist, Esoteriker, Bastler?
Niklas Maak sitzt auf einem Sofa und diskutiert; dabei gestikulierend. (dpa / picture alliance / Erwin Elsner)

Zu den meistzitierten Begriffen im Zusammenhang mit Le Corbusier zählt wohl die "Maschine". Doch es gibt auch einige Hinweise darauf, dass der Meister esoterische Züge hatte und zu den Bricoleuren unter den Architekten zählte. Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 22.04.2009

"Dorfpunks"

Josef Schnelle über die Geschichte einiger Provinzpunks

"Dorfpunks" ist die Geschichte einiger Provinzpunks, die nicht erwachsen werden wollen, es dann aber doch müssen. Es ist ein Film, aus dem man gut gelaunt wieder herauskommt - mehr aber nicht.

Deutschland 2009; Regie: Lars Jessen; Darsteller: Cecil von Renner, Ole Fischer, Pit Bukowski, Daniel Michel, Samuel Auer, Laszlo Horwitz, Axel Prahl, Friederike Wagner, Peter Jordan, Meri Husagic, Bojan Heyn, Jessica Kosmalla; Länge: 93 Minuten

Wer die Achtziger schon als nostalgisch empfindet ist hier richtig. Nach dem Roman des Allroundtalents Rocko Schamoni und einem gleichnamigen Theaterstück nun die Geschichte einiger Provinzpunks, die partout nicht erwachsen werden wollen, es aber dann doch unbedingt müssen.

Sympathisch und idyllisch wie die Provinz, die der Film beschreibt. "Eben waren wir noch scheiße – jetzt sind wir ’ne Band."

Viele Lacher, ein Film - aus dem man gut gelaunt wieder herauskommt. Mehr aber auch nicht.

Filmhomepage "Dorfpunks"