Sonntag, 3. Mai 2015MESZ15:51 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsLästereien unter Autoren
Der indisch-britische Schriftsteller Sir Salman Rushdie am 20.03.2013 in Berlin. (picture alliance / dpa)

Rachel Kushner und fünf andere Schriftsteller wollen nicht an einer Veranstaltung zu Ehren der ermordeten Autoren von Charlie Hebdo teilnehmen und ernten bissige Kritik von Salman Rushdie. Der hält seine Kollegen für verweichlicht und nennt sie "Pussies".Mehr

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Fazit

Theaterregisseurin Yael RonenTraining für den Herzmuskel
Szene aus dem Stück "Common Ground" von Yael Ronen am Maxim Gorki Theater Berlin (picture alliance / ZB / Claudia Esch-Kenkel)

Die Israelin Yael Ronen hat Mut. In "Dritte Generation" packte sie den Holocaust an. In "Common Ground", eingeladen zum diesjährigen "Theatertreffen", beschäftigte sie sich mit den Wunden der Jugoslawienkriege. Dabei zielt sie mitten in die Herzen der Zuschauer. Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 22.04.2009

"Dorfpunks"

Josef Schnelle über die Geschichte einiger Provinzpunks

"Dorfpunks" ist die Geschichte einiger Provinzpunks, die nicht erwachsen werden wollen, es dann aber doch müssen. Es ist ein Film, aus dem man gut gelaunt wieder herauskommt - mehr aber nicht.

Deutschland 2009; Regie: Lars Jessen; Darsteller: Cecil von Renner, Ole Fischer, Pit Bukowski, Daniel Michel, Samuel Auer, Laszlo Horwitz, Axel Prahl, Friederike Wagner, Peter Jordan, Meri Husagic, Bojan Heyn, Jessica Kosmalla; Länge: 93 Minuten

Wer die Achtziger schon als nostalgisch empfindet ist hier richtig. Nach dem Roman des Allroundtalents Rocko Schamoni und einem gleichnamigen Theaterstück nun die Geschichte einiger Provinzpunks, die partout nicht erwachsen werden wollen, es aber dann doch unbedingt müssen.

Sympathisch und idyllisch wie die Provinz, die der Film beschreibt. "Eben waren wir noch scheiße – jetzt sind wir ’ne Band."

Viele Lacher, ein Film - aus dem man gut gelaunt wieder herauskommt. Mehr aber auch nicht.

Filmhomepage "Dorfpunks"