Mittwoch, 8. Juli 2015MESZ02:12 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsGrieche sein, heißt Nein sagen können
Demonstranten stehen mit griechischen Fahnen und "Oxi"-Plakaten vor dem angestrahlten Parlament in Athen. (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Auch die Feuilletons müssen erst einmal das Gegenteil vom Ja in Hellas verdauen. Eine "Oxikratie" sieht die "FAZ" am Werk. Die "SZ" erklärt, dass wir es dabei nicht mit einem südeuropäischen, sondern mit einem südamerikanischen Phänomen zu tun haben.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Fazit / Archiv | Beitrag vom 22.04.2009

"Dorfpunks"

Josef Schnelle über die Geschichte einiger Provinzpunks

"Dorfpunks" ist die Geschichte einiger Provinzpunks, die nicht erwachsen werden wollen, es dann aber doch müssen. Es ist ein Film, aus dem man gut gelaunt wieder herauskommt - mehr aber nicht.

Deutschland 2009; Regie: Lars Jessen; Darsteller: Cecil von Renner, Ole Fischer, Pit Bukowski, Daniel Michel, Samuel Auer, Laszlo Horwitz, Axel Prahl, Friederike Wagner, Peter Jordan, Meri Husagic, Bojan Heyn, Jessica Kosmalla; Länge: 93 Minuten

Wer die Achtziger schon als nostalgisch empfindet ist hier richtig. Nach dem Roman des Allroundtalents Rocko Schamoni und einem gleichnamigen Theaterstück nun die Geschichte einiger Provinzpunks, die partout nicht erwachsen werden wollen, es aber dann doch unbedingt müssen.

Sympathisch und idyllisch wie die Provinz, die der Film beschreibt. "Eben waren wir noch scheiße – jetzt sind wir ’ne Band."

Viele Lacher, ein Film - aus dem man gut gelaunt wieder herauskommt. Mehr aber auch nicht.

Filmhomepage "Dorfpunks"