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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 23.08.2010

Dienstmaserati und Traumrendite

Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

Von Peter Kessen

Geld machen mit Wohltätigkeit (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)
Geld machen mit Wohltätigkeit (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)

Der Maserati des Geschäftsführers der Berliner Treberhilfe machte bundesweit Schlagzeilen. Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Die GmbH erlaubt viele Möglichkeiten Gewinne herauszuziehen - trotz Gemeinnützigkeit. Für Stefan Thyroke, Berliner ver.di-Betreuungssekretär für die Branche, ist der Bereich der freien Träger ein "Sumpfgebiet", in dem Fälle von Filz und Korruption fast alltäglich seien.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Zeitfragen

Virtuelle FreundschaftÜber die Nähe zum Unbekannten
Ein Notizzettel, auf dem jemand festgehalten hat: 1. Freund, 2. facebook Freund (imago/Peter Widmann)

Ohne sich jemals real getroffen zu haben: In sozialen Medien genügt oft ein Klick, um eine neue Freundschaft zu besiegeln. Bietet die Anonymität des Netzes am Ende eine gute Möglichkeit, sich unvoreingenommen von Äußerlichkeiten nahezukommen?Mehr

Medikamente für seltene KrankheitenTeuer, aber wirksam
Eine Arzthelferin zieht eine Spritze auf. (dpa / picture alliance / Klaus Rose)

Medikamente für Menschen mit extrem seltenen Krankheiten sind oft überdurchschnittlich teuer - weil es für die Pharmafirmen nicht sehr lukrativ ist, ein Medikament für so wenig Patienten zu entwickeln. Da kann eine einzige Spritze schon mal 900.000 Euro kosten.Mehr

Wissenschaft in den MedienNichts als Fakten - oder was?!
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