Dienstag, 4. August 2015MESZ03:21 Uhr

Zeitfragen

Pflegealltag Zwischen Empathie, Erschöpfung und Ökonomie
Eine junge Frau reicht einem bettlägerigen alten Mann einen Löffel mit Essen. (dpa / Klaus Rose)

Der Personalschlüssel in den meisten Pflegeheimen ist zu knapp für immer älter werdende, gebrechliche und demenzkranke Bewohner. Das wissen eigentlich alle. Dennoch wird in Politik und Pflegeökonomie mit Planzahlen gearbeitet, die diesen Zustand festschreiben.Mehr

Kita-Alltag in MecklenburgDie Lärm-Ampel steht auf Rot
Ausschnitt einer Lärmampel, die in Kindergärten und Schulen den Geräuschpegel sichtbar macht.Rotes Licht an der Ampel bedeutet: Es ist lauter als 85 Dezibel, also lauter als im Straßenverkehr. Aufgenommen am 06.03.2009 im Kindergarten in Kirchheim bei Erfurt. (picture-alliance / dpa / Martin Schutt)

Die Befragung von Erziehern und Sozialarbeitern zum Schlichtungsergebnis endet. Sind sie zufrieden mit 2,4 bis 4 Prozent Gehaltserhöhung? Gefordert war eine Höhergruppierung, die aber die Kita-Arbeit nicht hergebe, meinen Kommunen. Wir machen den Praxistest vor Ort.Mehr

HaftpflichtversicherungGeburten sind für Hebammen zu teuer
Eine Hebamme im Geburtshaus in Oldenburg  (picture alliance / dpa / Foto: Thorsten Helmerichs)

Freiberufliche Hebammen können sich eine Geburt oft nicht mehr leisten. Für Geburtshilfe müssen sie inzwischen 500 Euro pro Monat an die Berufshaftpflichtversicherung zahlen. Die springt im Schadensfall ein. Bleibt die Regierung untätig, haben Eltern ein Problem.Mehr

weitere Beiträge

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 23.08.2010

Dienstmaserati und Traumrendite

Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit

Von Peter Kessen

Geld machen mit Wohltätigkeit (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)
Geld machen mit Wohltätigkeit (Stock.XCHNG / Sanja Gjenero)

Der Maserati des Geschäftsführers der Berliner Treberhilfe machte bundesweit Schlagzeilen. Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinnützige GmbHs. Für die Anbieter eröffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.

Die GmbH erlaubt viele Möglichkeiten Gewinne herauszuziehen - trotz Gemeinnützigkeit. Für Stefan Thyroke, Berliner ver.di-Betreuungssekretär für die Branche, ist der Bereich der freien Träger ein "Sumpfgebiet", in dem Fälle von Filz und Korruption fast alltäglich seien.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat