Freitag, 25. Juli 2014MESZ17:58 Uhr

Feature

Brauch ich!
Chaos und Unordnung in einem Arbeitszimmer

Zugemüllte Wohnungen, verdreckte Küchen, Berge schmutziger Kleidung, Batterien leerer Flaschen - das sind die Fernsehbilder, mit denen Messies gerne vorgeführt werden. Doch solche Extremfälle sind nur die Spitze des Eisbergs. Wo hört das Sammeln auf und wo fängt das Horten an? Wann wird das Horten zur Sucht - und wer sind die Süchtigen? Mehr

weitere Beiträge

Hörspiel

weitere Beiträge

Feature / Archiv | Beitrag vom 15.09.2012

Die Zeit der Utopien

Das Neue Forum und die friedliche Revolution in der DDR

Von Barbara Felsmann

Bärbel Bohley und Jens Reich vom Neuen Forum, 26.10.1989
Bärbel Bohley und Jens Reich vom Neuen Forum, 26.10.1989 (AP Archiv)

Die DDR ist am Ende. Tausende Menschen fliehen über die westdeutschen Botschaften in Budapest, Warschau, Prag. Diejenigen, die in der DDR bleiben, beginnen sich zu wehren. 30 Oppositionelle treffen sich am 9./10. September 1989 in Grünheide bei Berlin und rufen die Bürgerbewegung Neues Forum ins Leben.

Einen Monat später haben bereits 200.000 Menschen den Aufruf des Neuen Forums unterschrieben. Sie machen sich für Veränderungen in der DDR stark. Damit beginnt der legendäre Herbst 1989 in der DDR, ein Herbst "der eigentlich bis in den März '90 reichte", wie die Mitbegründerin des Neuen Forums Bärbel Bohley sagte. An diese Zeit des Auf- und Umbruchs erinnern sich sieben Oppositionelle, die von Anfang an dabei waren.

Regie: Gerda Zschiedrich
DKultur 2012
Länge: 53’24

Audio-Ausschnitt: Zeit der Utopien

Barbara Felsmann, geboren 1956 in Berlin. Journalistin und Autorin von Radio-Features und Büchern. "Das Blut entflammt im Kopf sich zum Gedicht – Der Dichter Adolf Endler" (DKultur 2005)

Links bei dradio.de:

Dem Westen auf die Knochen geschaut <br> Bärbel Bohley: "Englisches Tagebuch 1988", BasisDruck Berlin, 168 Seiten

"Sternstunde der deutschen Geschichte" <br>Klaus Bölling im Gespräch mit Rainer Burchardt

"Wir haben lernen müssen, dass Geschichte in Generationen denkt" - Lothar de Maizière über Licht und Schatten der deutsch-deutschen Wiedervereinigung