Seit 11:07 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 11:07 Uhr Tonart
 
 

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 29.04.2013

Die Wolkenarbeiter

Cloud-Computing - die nächste Revolution der Arbeitswelt

Von Peter Kessen

Ein Mann telefoniert vor einem Cloud-Symbol in Form eines Hasen (picture alliance / dpa / Peter Steffen)
Ein Mann telefoniert vor einem Cloud-Symbol in Form eines Hasen (picture alliance / dpa / Peter Steffen)

Eine riesige Datenwolke ballt sich über der arbeitenden Menschheit zusammen. Cloud-Computing, die Auslagerung von Daten, Programmen und Dienstleistungen in und über riesige Rechenzentren, gilt als kommende Revolution der Arbeitswelt.

So sollen die Arbeitskräfte weltweit per Datenwolke in Echtzeit mit- und gegeneinander arbeiten. Die Bundesregierung finanziert ein großes Entwicklungsprogramm dazu, und die EU-Kommission prophezeit die Entstehung von Millionen neuer Jobs.

"Ich glaube, es gibt für Cloud-Computing mittelfristig keine Grenzen mehr", sagt Peter Wedde, Professor für Arbeitsrecht und Recht der Informationsgesellschaft, voraus. Die Gewerkschaft ver.di befürchtet, dass hier ein großes "Ebay für Arbeitskräfte" geschaffen wird, gekennzeichnet vor allem durch Dumpinglöhne.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links zum Thema:
Die Gewerkschaft ver.di zu Cloudworking
Das Untenehmen Clickworker
Crowdsourcing und Cloudworking - Beitrag auf heise.de

Zeitfragen

Unternehmen und SchuleLobbyismus im Klassenzimmer
Schüler der vierten Klasse der Grundschule "Wilhelm Busch" Altenburg sitzen in Altenburg (Thüringen) in einem interaktiven Klassenzimmer vor ihren Laptops.  (dpa / picture alliance / Marc Tirl)

Bücher, Broschüren, Referenten: Deutsche Unternehmen werden in den Schulen immer aktiver. Eine kostenlose Hilfe für die Lehrer, sagen die einen. Versteckte Werbung, sagen die Kritiker. Wie stark ist der PR-gefärbte Einfluss auf die Schüler inzwischen?Mehr

Chronik des RundfunksDer diskrete Charme des Radios
in Sessel neben einer Anrichte mit Fernsehgerät und Radio aus den 50er-Jahren (imago / Westend61)

Egal, welcher Radio-Übertragungsweg sich hierzulande am Ende durchsetzen wird – der Begriff des Rundfunks wird vermutlich erstmal nicht weichen. Woher das mit dem Rundfunken überhaupt kommt und was das mit der Zukunft zu tun hat: ein historischer Überblick.Mehr

GroßbritannienDAB auf dem Vormarsch
Ein Radio mit Digitalempfang steht am 09.05.2016 auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig (Sachsen). (picture alliance / dpa / Jan Woitas)

Während in Deutschland DAB nur schleppend anläuft, ist es in Großbritannien ein Erfolg: 44 Prozent aller Radiosendungen werden digital gehört, zwei Drittel davon über DAB. In britischen Haushalten stehen 30 Millionen DAB-Radiogeräte. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur