Donnerstag, 30. Juli 2015MESZ14:11 Uhr

Feature

HeimatAuf der Usedomer Straße
Farbenfroh ist die Fassade von Wohnhäusern Am Nordufer in Berlin-Wedding gestaltet. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Seit knapp 40 Jahren leben Yevsi und seine Eltern in Berlin, in ein und derselben Straße. Sie erzählen, was es für sie bedeutet hat, in Deutschland anzukommen, sich zu integrieren und gleichzeitig ihre kulturelle Identität zu bewahren. Mehr

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Hörspiel

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 20.06.2012

Die Stimme Afrikas

Miriam Makeba

Von Ele Martens

Die südafrikanische Sängerin Miriam Makeba ist im Alter von 76 Jahren gestorben. (AP)
Die südafrikanische Sängerin Miriam Makeba ist im Alter von 76 Jahren gestorben. (AP)

Miriam Makeba, im März 1932 geboren, war schon mit 30 Jahren, wo immer sie auftrat, "Mama Afrika". Die Sängerin brachte Anfang der 60er-Jahre die Musik ihrer Heimat Südafrika nach Europa und Amerika.

Nicht ganz freiwillig, denn das südafrikanische Apartheidsregime zwang sie mit seiner Politik der Unterdrückung und Rassentrennung ins Exil. Fern ihrer Heimat sang Makeba Lieder auf Xhosa, die Sprache mit den Klicklauten, die ihre Zuhörer in Erstaunen versetzten und mit Rhythmen, die Tanzfieber auslösten.

1962 trat sie auf der Geburtstagsfeier für John F. Kennedy auf und hielt 1963 vor der UNO in New York eine Rede gegen die Apartheid. Südafrika sah sie erst nach 30 Jahren Exil wieder, als sie 1990 auf Bitten Nelson Mandelas zurückkehrte. Miriam Makeba starb 2008 bei einem Benefizkonzert in Italien.


Regie: die Autorin
Mit: Beate Himmelstoß
Ton: Angelika Haller
Produktion: BR 1992
Länge: 48‘50


Ele Martens, geboren 1959, Studium der Musikwissenschaften und Musikpädagogik. Seit 1985 Autorin von Musiksendungen, seit 1992 Musikredakteurin beim Bayerischen Rundfunk.