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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 02.04.2012

Die Schulmeister

Über die Arbeit der Ratingagenturen

Von Dani Parthum

Das Gebäude der Ratingagentur Standard and Poor's in New York (picture alliance / dpa - Justin Lane)
Das Gebäude der Ratingagentur Standard and Poor's in New York (picture alliance / dpa - Justin Lane)

Ratingagenturen sind gewinnorientierte Unternehmen und so etwas wie die Schulmeister der Finanzmärkte, denn sie bewerten die Kreditwürdigkeit von Firmen, Staaten und Finanzprodukten. Die drei marktbeherrschenden Agenturen S&P, Moody's und Fitch wurden schon mit dem Ausbruch der internationalen Finanzkrise heftig kritisiert.

Seit in Europa um die Zahlungsfähigkeit hoch verschuldeter Euroländer gerungen wird, regt sich erneut Widerstand gegen ihren Einfluss. Nun sollen sie Konkurrenz aus Europa bekommen.

Könnte eine europäische Ratingagentur die Omnipräsenz der großen Drei tatsächlich brechen, wie manche Politiker es fordern? Zugleich wird versucht, den Agenturen mit strengen Transparenzauflagen beizukommen, um die gravierenden Interessenkonflikte der Branche aufzudecken. Ob das aber ausreichen wird, die Schulmeister zu entmachten?

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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"Links zum Thema:"

Umfassende Informationen und Vorschläge der EU zu Ratingagenturen

Kommission US-Kongress zu Rolle der Ratingagenturen in der Finanzkrise
Logo der Bundeszentrale für politische Bildung (Bundeszentrale für politische Bildung)Logo der Bundeszentrale für politische Bildung (Bundeszentrale für politische Bildung)
Bundeszentrale für politische Bildung: Dossier zu Rating-Agenturen

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