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Die Reportage

Sendung vom 04.12.2016

Kirche heuteJedes Schäfchen zählt

Die junge Pfarrerin Katrin Berger mit ihrem Hund Perla (Deutschlandradio Kultur / Elin Rosteck )

Katrin Berger hat ihren "Entsendungsdienst" als Pfarrerin in der tiefsten Provinz Westfalens absolviert. 14 Jahren dauerte ihre Ausbildung. Ob sie einmal eine feste Stelle bekommt, ist unklar. Sie will etwas bewegen, gerade in dieser Zeit, in der sich ihre Kirche bewegen muss.

Sendung vom 27.11.2016
Nationaler Besinnungstag: Gläubige empfangen den Heiligen Geist.  (Deutschlandradio / Stefan Kobe)

Exorzismus in PolenAuf Teufel komm raus

Siebenmal musste Reporterin Nadine Wojcik nach Polen reisen, bis sie eine junge Frau traf, die glaubte, vom Teufel gequält zu werden und sich verschiedenen Exorzisten anvertraute. Dabei sind Teufelsaustreibungen in Polen durchaus üblich, sie boomen sogar.

Sendung vom 20.11.2016
Der Bettler Michael Henry ist in Boston eine kleine Berühmtheit. (Nora Sobich)

Michael Henry aus BostonDer König der Bettler

Seit gut 20 Jahren steht der Bettler Michael Henry in Bostons historischem Beacon Hill, in einer der feinsten Ecken Amerikas. Immer wieder gewinnt Michael die Herzen und täglich mehrere hundert Dollar, so die Legende. Unsere Autorin hat ihn getroffen.

Sendung vom 13.11.2016
Roma, Kosovo, Hotel Granica, Andreas Wormser (Foto: Ernst-Ludwig von Aster)

Roma im KosovoHotel Hoffnung

Alle hielten ihn für einen Spinner, als Andreas Wormser seinen Job kündigt, in den Kosovo zieht und ein Hotel eröffnet. Der ehemalige Schweizer Diplomat stellt zwei Roma als Geschäftsführer ein, die heute eine multiethnische Belegschaft anleiten: Serben, Albaner, Roma. Ein einzigartiges Vorzeigeprojekt im ethnisch tief gespaltenen Kosovo.

Sendung vom 06.11.2016
Gäste machen bei der Neueröffnung des Gourmetrestaurants Astrid & Gaston in der peruanischen Hauptstadt Lima am 17.2.2014 Handyfotos. (picture-alliance / dpa / Paolo Aguilar)

Peruanische KücheEssen wie Gott in Lima

Gut essen konnte man in Peru schon immer, doch inzwischen gibt es einen regelrechten Gourmet-Boom. So kann allein die Hauptstadt Lima drei Lokale vorweisen, die es auf die Liste der 50 weltbesten Restaurants geschafft haben.

Sendung vom 30.10.2016Sendung vom 23.10.2016
Lejla und Alina ( Karin Gothe)

Islam in DeutschlandDie Muslimschwestern

Zwei junge Schwestern aus Berlin stecken mitten in der Pubertät, als sie plötzlich ihre Religion, den Islam, entdecken. Innerhalb von drei Jahren verwandeln sich die beiden Berliner Teenager in streng gläubige Musliminnen – warum?

Sendung vom 16.10.2016
Lesegruppe bei "The Reader" in Liverpool (Deutschlandradio / A. Faber   )

Lesen als Therapie Shakespeare fürs Hirn

Laut lesen macht frei und glücklich, behauptet Jane Davis. Sie hat vor über zehn Jahren "The Reader" in Liverpool gegründet. Frauen und Männer mit Traumata, Alkohol- oder Familienproblemen kommen zum Lese-Treff. Zwei Literaturagenten haben in Berlin eine eigene Gruppe gegründet.

Sendung vom 09.10.2016
Ein Mann in einem Vorort von Boston. (Deutschlandradio / Nora Sobich)

Opioid-Krise in den USASchmerzmittel als Einstiegsdroge

Von der Pharmaindustrie als Schmerzmittel gepushte Opioide sind in den USA über missbräuchliche Verschreibungspraktiken zur Einstiegsdroge für Heroin geworden. Betroffen sind nicht die urbanen Ballungszentren, sondern Kleinstädte und Vororte.

Sendung vom 03.10.2016
Die Karl-Marx-Allee von oben (Deutschlandradio/ Eberhard Schade)

Ex-DDR-PrachtboulevardWohnen im Baudenkmal Karl-Marx-Allee

Die Karl-Marx-Allee im Osten Berlins war das große Prestigeobjekt der DDR-Regierung nach dem Zweiten Weltkrieg. Noch heute wohnen dort einige, die ihre Entstehung erlebten. Und andere, die sie mit neuem Leben füllen. Eine Heimatgeschichte.

Sendung vom 02.10.2016
Kunstjagd (FtM - Follow the money)

Die #kunstjagdWo steckt das verschollene Gemälde?

Ein Fluchtkunst-Fall, der aus der Gegenwart hineinführt in die deutsche Vergangenheit. Eine transmediale Spurensuche, die Zuschauer, Zuhörer und Leser zum Teil der Recherche macht. Das ist: die #kunstjagd - in der Kategorie "Beste Innovation" für den Radiopreis nominiert.

Sendung vom 25.09.2016
Reisende warten auf den nächsten Zug. (Deutschlandradio / Tina Hüttl)

EuropaInterrail in Krisenzeiten

Europa mit dem Zug - das ist nach wie vor populär. Die Zahl der verkauften Interrail-Pässe ist seit 2005 stark gestiegen, allein 2015 wurden 250.000 Stück verkauft. Aber wie lange noch? Zumal das grenzenlose Europa auseinanderbricht und der Brexit beschlossene Sache ist.

Sendung vom 18.09.2016
Der unabhängige Kandidat Andrej Schalnew will in die Duma, das russische Parlament. (Foto: Thomas Franke)

Wahlen in RusslandUnabhängige Kandidaten wollen in die Duma

Sie haben keine Chance, aber sie nutzen sie: Unabhängige Kandidaten in Russland versuchen, über ein Direktmandat in die Duma zu kommen. Sie haben keinen Zugang zu den Medien, kaum Geld, wenig Beziehungen – dennoch scharen sie ehrenamtliche Wahlhelfer um sich, die ihren Wahlkampf unterstützen.

Sendung vom 11.09.2016
Flüchtlinge auf einem Boot im Mittelmeer (René Schulthoff / SOS Mediterranee)

FlüchtlingeDie Retter vom Mittelmeer

Die Balkanroute ist geschlossen, doch weiterhin flüchten tausende Menschen übers Mittelmeer nach Europa. Allein in diesem Jahr fanden dabei 3000 den Tod. Die Hilfsorganisation SOS Mediterranee versucht, weitere Opfer zu verhindern. Die freiwilligen Retter kommen dabei nicht selten an ihre physischen und psychischen Grenzen.

Sendung vom 04.09.2016
Isidoro Eguia Olaechea mit seinem Nash 409 (privat)

Bürgerkrieg und Franco-DiktaturVergangenheitsbewältigung in Spanien

Den Bürgerkrieg in den 1930ern würden viele Spanier am Liebsten vergessen. Orreaga Oskotz aber nicht. Denn ihr Großvater liegt in einem der unzähligen spanischen Massengräber. Wie andere Nachkommen von Opfern plädiert sie für eine Aufarbeitung. Staat und Gesellschaft schauen lieber weg.

Sendung vom 28.08.2016
Norbert Zajac steht in seinem Zoogeschäft in Duisburg zwischen zwei Reihen von Aquarien. (dpa/ picture-alliance/ Monika Skolimowska)

Besuch im größten Zoogeschäft der WeltDer Tierdealer

Die größte Zoohandlung der Welt liegt in Duisburg. Gegründet hat sie der Tierfreund und Geschäftsmann Norbert Zajac. Tausende Lebewesen verkauft er pro Jahr, darunter Faultiere und Hundewelpen. Ist er Tierliebhaber oder skrupelloser Geschäftemacher? Oder etwas dazwischen?

Sendung vom 21.08.2016
Ein Big Mac auf einer Personenwaage / Symbolbild Übergewicht (picture-alliance/ dpa)

Magenoperationen bei JugendlichenZu früh zu dick

Maria wollte endlich runter von ihren 133 Kilo. Doch Diäten und Kuren halfen nichts bei dem 15-jährigen Mädchen. So fiel der Entschluss für die Operation der Magenverkleinerung. Annegret Faber hat Maria seit 2014 auf ihrem mühsamen Weg in ein anderes Leben begleitet.

Sendung vom 14.08.2016
Talisa Lemke und Kieu Duong vor dem Sprung vom 10-Meter-Turm (Foto: Klaus Schirmer)

Olympische SpieleTurmspringerinnen wollen nach Rio

Seit sie ein Kind war, hat die deutsche Wasserspringerin My Phan für Olympia trainiert: 18 Jahre lang, teils täglich sechs Stunden, sechs Tage die Woche. Qualifiziert hat sie sich am Ende für Rio nicht. Unser Reporter hat My und ihre Trainingsgruppe sechs Jahre lang begleitet.

Sendung vom 07.08.2016
Die Schülerin Ümmi mit grünem Kopftuch und -schmuck bei der Abschlussfeier (Elin Rosteck)

BildungschancenFörderschule – und was kommt dann?

Martin-Köllen-Förderschule in Köln: Für Nex und Ümmi geht die Schulzeit zuende. Reporterin Elin Rosteck begleitet sie und ihre Mitschüler in den letzten Schulwochen und in ihren Praktika. Ihr Abschluss ist auf dem Arbeitsmarkt kaum etwas wert.

Sendung vom 31.07.2016
Heavy Metal Fans auf dem Wacken Open Air. (dpa / picture alliance / Axel Heimken)

Wacken Open AirEin Rentner unter Heavy-Metal-Fans

Wacken ist das größte Heavy-Metal-Festival der Welt. Jedes Jahr treffen sich 75.000 Fans in der schleswig-holsteinischen Pampa. Dieter Bub, jenseits der 70 und Opernfan, wollte das Wacken-High erleben. Obwohl er nüchtern blieb, hat es geklappt.

Sendung vom 24.07.2016
Der neue Hafen Praca Maua Cidade Olimpica (Deutschlandradio/Victoria Eglau)

Perspektiven auf Rio de JaneiroGanz oben, ganz unten

Während der sanierte Porto Maravilha ein Aushängeschild von Rio de Janeiro sein soll, stappeln sich nebenan die Abfallberge. Auf dem Morro da Providência befindet sich die erste Favela der Stadt. Viele Bewohner fühlen sich vom Fortschritt abgehängt.

Sendung vom 17.07.2016Sendung vom 10.07.2016Sendung vom 03.07.2016Sendung vom 26.06.2016
Mehrere Häftlinge der Justizvollzugsanstalt (JVA) Ravensburg stehen am 18.03.2014 an der geschlossenen Eingangstür zum Schultrakt. (picture alliance / dpa / Felix Kästle)

Schule hinter GitternWie Lernen im Knast funktioniert

Die Gefangenen sitzen hier nicht nur ihre Strafe ab: Die JVA Berlin-Tegel ermöglicht es ihnen, ihren Schulabschluss nachzuholen. Viele Inhaftierte können sich hinter Gittern erstmals auf den Unterricht und auf das Lernen konzentrieren.

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11.12.2016, 12:30 Uhr Die Reportage
Mehr als nur ein Urlaub
Wie Israel um neue Staatsbürger wirbt
Von Maximilian Klein
Junge Menschen schweben im toten Meer. Sie lachen in die Kamera. Hochglanzatmosphäre auf der Internetseite der Zentralen Wohlfahrtstelle der Juden Deutschlands. "Birthright Israel" - das ist die Idee des Taglit-Programms. Taglit, das ist die Möglichkeit für junge Juden den Staat Israel kennen zu lernen. Jeder Jude auf der Welt hat die Möglichkeit, eine Woche Israel-Urlaub bezahlt zu bekommen. Inklusive Flug, Unterkunft, Führungen und Spaßprogramm. Der Staat Israel wirbt für sich selbst. Uneigennützig ist das Programm nicht. Israel braucht neue Bürger, ständigen Zuzug von außen. Die einzige Demokratie im Nahen Osten hat ca. 8,5 Millionen Einwohner. Um das Land herum wohnen etwa 1,5 Milliarden Araber. Es geht um Platz und Existenzrecht. Taglit soll die Jungen dafür begeistern, später israelische Staatsbürger zu werden. Für viele Jugendliche ist Taglit allerdings eine unpolitische Angelegenheit - die Chance einen kostenlosen Urlaub zu erleben.

Länderreport

Potsdamer Straße in BerlinAm Ziel ist man hier nie
Ein Mann in Portiersuniform winkt am Freitag (09.01.2009) vor dem "Wintergarten" in Berlin vorbeifahrenden Autofahrern mit seiner Mütze zu. Die Mitarbeiter des Varietes in der Potsdamer Straße demonstrierten gegen die Schließung ihrer Einrichtung zum 31. Januar 2009. (Soeren Stache / dpa/lbn )

Die Potsdamer Straße verändert sich seit ihrem Bestehen: Vom Zentrum des 20er-Jahre-Nachtlebens zur Sackgasse am Todesstreifen. Mit Hausbesetzerszene oder als Galerie-Hotspot. Heute ist die Potsdamer Straße ein lebendiges Versuchslabor zur Neuerfindung der Metropole.Mehr

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