Sonntag, 30. August 2015MESZ07:52 Uhr
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30.08.2015, 12:30 Uhr Die Reportage
Die Herausforderung
Drei Wochen ohne Lehrer, Eltern und Handy
Von Carolin Pirich und Tina Hüttl
Wie fühlt unsere Jugend? Was will sie vom ihrem Leben, und was fordert sie in ihrem durchgeplanten Alltag noch heraus? Hirnforscher halten Kinder und Jugendliche für unterfordert - im Gegensatz zu noch vor 20 Jahren ist ihr Aktionsradios extrem geschrumpft. Stehen wir Helikoptereltern ihnen im Weg, weil wir sie zu sehr behüten?
Das will eine Schule in Berlin ändern: Sie gibt ihren 13- bis 16-jährigen drei Wochen Zeit, ihre Grenzen auszutesten. Das Projekt nennt sich "Die Herausforderung": 150 Euro zum Überleben, keine Eltern, keine Lehrer, keine Autoritäten, komplette Freiheit und ein selbst gesuchtes Ziel. Die Reportage begleitet eine Gruppe von Siebt- und Achtklässlern, die 17 Tage auf der Havel mit Kanus Richtung Berlin fahren. Wie werden sie knapp drei Wochen ohne gemachtes Bett, Mamas Liebe und in einer Gruppe von Gleichaltrigen überstehen? Was macht die ungewohnte sportliche Anstrengung mit ihnen, wer setzt sich in der Gruppe durch, das einzige Mädchen unter den sechs Jungs? An welchem Punkt werden sie ihre Coolness ablegen und zur Gruppe zusammenwachsen? Ob die Reise sie reifen lässt?

Länderreport

Öko-RegionalprodukteBürger retten Bauernhöfe
Eine Kuh ist mit einem Dosimeter und GPS-System zu Forschungszwecken versehen. Die Forscher studieren den Einfluss Von Strahlungen aus dem Atomunfall auf die Rinder. (imago stock&people)

Gute Produkte und Unternehmen sollen in der Region bleiben - so lautet das Ziel der "Regionalwert AG". Der Verbund soll auch dabei helfen, kleine Bauernhöfe am Leben zu erhalten und die wachsende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln zu bedienen.Mehr

RechtsextremismusSachsens Politiker − angefeindet und bedroht
Eine Frau steht mit einem Schild "Volksverräterin" am 26.08.2015 vor einer Flüchtlingsunterkunft in Heidenau (Sachsen) und wartet auf Bundeskanzlerin Merkel. Die Kanzlerin besucht die Flüchtlingsunterkunft. (dpa / picture alliance / Jan Woitas)

Sie erhalten Morddrohungen, ihre Kinder werden mit Baseballschlägern verfolgt, die Privatadressen veröffentlicht: Politiker in Sachsen müssen derzeit einiges aushalten. Ob Stadtrat, Oberbürgermeister oder Landtagsabgeordneter − wer sich für Flüchtlinge einsetzt, kann schnell in den Fokus geraten.Mehr

Musik-Festivals in der ProvinzTanzen im Tagebau
Kräne werden beim Melt!-Festival in buntes Licht getaucht. (Melt! / Stephan Flad)

Sie heißen Melt!, splash!, Fusion, Feel oder SonneMondSterne: Musikfestivals in ländlichen Gebieten Deutschlands haben Konjunktur. Wo früher Tausende in der Braunkohle-Industrie arbeiteten, wird nun getanzt.Mehr

weitere Beiträge

Die Reportage

Sendung am 30.08.2015 um 12:30 Uhr

JugendlicheDie Herausforderung

Die Herausforderung - Drei Wochen ohne Lehrer, Eltern und Handy (Tina Hüttl )

Wie fühlt unsere Jugend? Was will sie vom ihrem Leben, und was fordert sie in ihrem durchgeplanten Alltag noch heraus? Hirnforscher halten Kinder und Jugendliche für unterfordert. Eine Berliner Schule schickt sie deshalb auf Erfahrungstour durchs Grün.

Sendung vom 23.08.2015
Journalisten der SUPERillu bei einer Themenkonferenz (Wolf-Sören Treusch)

25 Jahre SUPERilluDas Sprachrohr des Ostens

Im August 1990 brachte der westdeutsche Burda-Verlag die erste Ausgabe der SUPERillu an die ostdeutschen Kioske. Wie keine andere Zeitschrift bedient sie das Lebensgefühl der Menschen im Gebiet der ehemaligen DDR. Ein Redaktionsbesuch.

Sendung vom 16.08.2015
Spritze, Löffel, Feuerzeug (picture alliance / dpa / Marcus Simaitis)

Feeling GoodHeroin auf Rezept

Der Arzt Thomas Peschel hat in Berlin die einzige private Heroinambulanz Deutschlands eröffnet und ist der festen Überzeugung: Heroin ist kein Suchtstoff, sondern für manche Patienten das beste Psychopharmakum. Doch viele Menschen fremdeln mit dem Modell.

Sendung vom 09.08.2015
Ein Besucher mit Halbglatze steht vor dem Bild "Hair Partition" des Künstlers Domenico Gnoli in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen. (dpa / picture alliance / Roland Weihrauch)

Kampf gegen die GlatzeHoffnung einpflanzen – Haar für Haar

Genetisch bedingter Haarausfall betrifft fast die Hälfte der deutschen Männer. Manche entschließen sich zur Haartransplantation, weil sie die Schmach vor dem Spiegel nicht mehr ertragen. Der Kampf gegen die Glatze – eine schmerzhafte und kostspielige Angelegenheit.

Sendung vom 02.08.2015Sendung vom 26.07.2015
Die Kunstjäger Sara Weber, Marcus Pfeil, Christian Salewski und Fredy Gareis. (Follow the money)

Die #KunstjagdWo steckt das verschollene Gemälde?

Ein Gemälde rettete der jüdischen Familie Engelberg im Jahr 1938 das Leben – sie bekam dafür ein Visum für die Schweiz, was die Engelbergs vor der Deportation ins KZ Dachau bewahrte. Wo aber steckt das lebensrettende Bild heute, fast 80 Jahre später? Eine interaktive Schatzsuche.

Sendung vom 19.07.2015
Eine alte Frau sitzt einsam in ihrer Wohnung vor einer Flasche Alkohol (dpa / picture alliance / Ingo Wagner)

Suchtkranke SeniorenAlkohol – der stille Freund

Bei einsamen älteren Menschen bleiben Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch oft lange unentdeckt. Manche wagen aber sich zu öffnen - und kämpfen gegen die Abhängigkeit. Zu Besuch in einer Suchtklinik.

Sendung vom 12.07.2015
(Elin Rosteck)

Senija Lübke und der Bosnien-Krieg Der Krieg in mir

An Schlaf ist nicht zu denken: Jede Nacht holt Senija Lübke die Vergangenheit ein. Lübke stammt aus Bosnien, flüchtete vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat. Sie steht für 2,2 Millionen Menschen, die zwischen 1992 und 1995 vor dem Krieg flüchteten.

Sendung vom 05.07.2015
(Oliver Ramme)

Sierra LeonaAngst vor dem "Ebola-Business"

Die Zahl der Ebola-Fälle ist in Sierra Leone stark gesunken – doch die Angst vor der Seuche geht noch immer um. Weil die Menschen fürchten, sich anzustecken, meiden sie Krankenhäuser. Ihr Verdacht: Ärzte und Pfleger sind Teil eines zynischen "Ebola-Business".

Sendung vom 28.06.2015
Straßenbild in Havanna: Konterfeis von Che Guevara, Antonio Mella und Camilo Cienfuegos (dpa / picture alliance / Fredrik von Erichsen)

Die nächste RevolutionWie sich Kuba verändert

Kuba erlebt einen Prozess der Veränderung, der nicht mehr aufzuhalten ist. Die Kubaner dürfen sich selbstständig machen, reisen, Häuser und Autos kaufen. Trotz der Aufbruchstimmung bleiben viele skeptisch: Steht ihr Land vor dem Ausverkauf?

Sendung vom 21.06.2015
Christian Benkendorf von der Humboldt-Universität Berlin steht am Donnerstag (10.06.2010) auf dem Internationalen Design-Festival ((DMY) in Berlin neben dem Roboter "Myon". (picture alliance / dpa / Soeren Stache )

Maestro MyonEin Roboter im Orchestergraben

An diesem Sonntag soll ein Roboter an der Komischen Oper in Berlin auftreten - wie ein normales Mitglied des Ensembles. Eineinhalb Jahre lang hat Carolin Pirich die Maschine namens Myon begleitet. Die Geschichte eines visionären Projekts.

Sendung vom 14.06.2015Sendung vom 07.06.2015Sendung vom 31.05.2015Sendung vom 25.05.2015
Das frühgeborene Baby Stella in einem Brutkasten in der Berliner Charité. (Deutschlandradio / Thomas Gith)

FrühgeboreneSchwieriger Start ins Leben

Kira wog 623 Gramm, als sie zur Welt kam, ihre Schwester Stella 1075 Gramm. Werden sie Schäden davontragen? Das fragen sich die Eltern der Zwillinge. Mehrere Monate an ihrer Seite gewähren Einblicke in den Alltag auf einer Station für Frühgeborene.

Sendung vom 24.05.2015
(Deutschlandradio / Tilo Wagner)

Großwellen-Surfen in PortugalDas Spiel mit dem Meer

Früher war Nazaré an der portugiesischen Westküste ein Fischerstädtchen. Doch dann entdeckten Surfer die außergewöhnliche Kraft der Wellen. Mittlerweile ist Nazaré zum Mekka der weltbesten Großwellen-Surfer geworden.

Sendung vom 17.05.2015
Kohlernte in Dithmarschen (picture alliance / dpa)

LebensmittelKönig Kohl

Dithmarschen gilt als die Kohlkopfkammer Deutschlands. Das urdeutsche Gemüse landet auch in den Dönerbuden der Großstädte. Dafür fährt zum Beispiel ein Mal in der Woche ein Lastwagen mit Weißkohl nach Berlin.

Sendung vom 14.05.2015
Das Ortsschild von Riace in Kalabrien (Foto: Eberhard Schade)

Flüchtlinge in ItalienWillkommen in Riace

"Stadt der Zukunft" und "Dorf der Begegnung", so nennt sich ein kleiner Ort in Süditalien. Flüchtlinge aus Afrika, Afghanistan und Syrien geben Riace ein neues Gesicht - zur Freude der Dorfbewohner.

Sendung vom 10.05.2015
Baumhäuser im Abenteuerfreizeitpark "Kulturinsel Einsiedel" im ostsächsischen Zentendorf (dpa / picture alliance / Oliver Killig)

FreilernerLeben ohne Schule

Rund tausend Kinder in Deutschland sind "Freilerner". Sie lernen in Projekten statt in Fächern: was, wann und wie lange, bestimmen sie selbst. Das verstößt allerdings gegen das Gesetz.

Sendung vom 03.05.2015
JVA Tegel in Berlin (picture alliance / dpa / Foto: Hannibal Hanschke)

Schule hinter GitternWie Lernen im Knast funktioniert

Die Gefangenen sitzen hier nicht nur ihre Strafe ab: Die JVA Berlin-Tegel ermöglicht es ihnen, ihren Schulabschluss nachzuholen. Viele Inhaftierte können sich hinter Gittern erstmals auf den Unterricht und auf das Lernen konzentrieren.

Sendung vom 01.05.2015
Die Appalachen - ein Mittelgebirge in den USA (picture alliance / dpa / Jim Lo Scalzo)

Storytelling Bei den Geschichtenerzählern in Tennessee

Im 18. Jahrhundert war das Geschichtenerzählen die einzige Form, Neuigkeiten auszutauschen. Dabei wurde ausgeschmückt, hinzugedichtet und fabuliert. Aus dieser kreativen Ursuppe ist die Südstaatenliteratur entstanden. Auch die Countrymusik geht aufs Storytelling zurück. Die Tradition lebt bis heute fort.

Sendung vom 26.04.2015Sendung vom 19.04.2015
Eine Mobilfunkantenne auf einem Gebäude, aufgenommen in Timmendorfer Strand (dpa / picture alliance / Wolfram Steinberg)

Im SpannungsfeldBesuch bei Elektrosensiblen

Handys, WLAN, Hochspannungsleitungen - die Welt ist voller Strahlen. Manche Menschen spüren das besonders: die Elektrosensiblen. Beim Münchener Verein für Elektrosensible versammeln sich Betroffene. Alles Spinner? Oder was ist dran an der Elektrosensibilität?

Sendung vom 12.04.2015
Flüchtlinge landen auf Kreta.

GriechenlandFlüchtlinge im Ferienparadies

Für Touristen ist das Mittelmeer ein Sehnsuchtsort. Für tausende Flüchtlinge ist es das Meer, das sie vom sicheren Asyl in Europa trennt. Fast täglich erreichen Menschen aus Afghanistan oder Syrien die Strände von Kos, Samos und anderer Inseln.

Sendung vom 06.04.2015
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