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01.02.2015, 12:30 Uhr Die Reportage
Sauerei - Ein Schweineleben in Deutschland
Von Yoko Rahmun
Das Leben eines Schweins ist kurz, es dauert sechs Monate. In dieser Zeit quält es sich mehr, als dass es lebt. Tageslicht sieht ein Schwein erst dann, wenn es zum Schlachter gebracht wird. In der Natur bekommt ein Muttertier 6 bis 8 Ferkel. Im Zuchtbetrieb 17 bis 23. Damit beginnt ein scheinbar unaufhaltsamer Kreislauf der "Optimierung" in der Tierproduktion: je mehr desto besser. Yoko Rahmun beschreibt in ihrer Reportage ohne Pathos, wie Schweinezucht funktioniert und warum in der Logik der Züchter ein Schwein zusammengepfercht mit anderen Schweinen sein Dasein fristen muss, anstatt draußen im Dreck zu wühlen. Dabei wird klar: der Züchter ist nur ein Rad von vielen im Getriebe der Massentierhaltung, die nach den Prinzipien des Turbokapitalismus funktioniert: der Profit muss stimmen, der Rest ordnet sich unter.

Länderreport

QuerfeldeinStaatsteppiche, Staatsfernsehen und Staatsdiener
Die Teppichwerke Nord GmbH in Malchow war zu DDR-Zeiten mit 4,7 Millionen produzierten Quadratmetern der größte Teppichbetrieb Europas. (dpa / picture alliance / Jens Büttner)

In Thüringen darf sich Ministerpräsident Bodo Ramelow im Fernsehen selbst interviewen. In Köln sammelt man DDR-Teppiche, in Hessen müssen Richter ihren Müll selbst entsorgen. Und in manchen Schwellenländern gibt es Leute, die Deutschland beim Flughafenbau helfen könnten.Mehr

Prävention in BayernJugendarbeit wider den Islamismus
Ein Kugelschreiber zeigt auf einen Text, in dem die Worte "Jihad-Salafismus" zu lesen sind. (picture alliance / dpa / Marijan Murat)

Die Gefahr vor islamistischen Gewalttätern wächst - nicht zuletzt seit den Terroranschlägen von Paris. Wie können die kirchliche und staatliche Jugendarbeit in Bayern hier gegensteuern? Auf der Suche nach Lösungen bei Imamen und Pädagogen.Mehr

MannheimDas deutsche Manchester
Musikstudenten der Popakademie Mannheim proben ein Lied (Imago / Gerhard Leber)

Mannheim ist seit dem letzten Jahr Unesco City of Music, ohnehin Heimat der Popakademie Baden Württemberg und Ursprungsort der deutschen Jungle- und Drum and Bass-Szene. Was zieht die Musikszene in diese Stadt?Mehr

weitere Beiträge

Die Reportage

Sendung vom 25.01.2015

Ebola in LiberiaSchlimmer als der Bürgerkrieg

Der Kampf gegen Ebola ist noch nicht gewonnen: Krankenpfleger in Liberia. (Deutschlandradio - Carl Gierstorfer)

Ebola ist aus den Schlagzeilen verschwunden, aber die Krankheit wütet weiter in Westafrika. In Liberia sind Schulen und Universitäten geschlossen, die Studenten verdingen sich als Totengräber. Doch es gibt auch Hoffnung.

Sendung vom 18.01.2015
Talent-Scout Suat Yilmaz unterhält sich am 03.12.2014 in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) im Kuniberg-Berufskolleg mit einer Schülerin. (dpa / picture alliance / Caroline Seidel)

AusbildungVerborgene Talente

Dieser Job ist einmalig in Deutschland: Suat Yilmaz ist Talente-Scout an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Er geht in die Schulen der Region und versucht, vor allem Jugendliche aus Arbeiterfamilien zu einem Studium zu motivieren.

Sendung vom 11.01.2015
Schülerinnen und Schüler an der African Leadership Academy (ALA) im südafrikanischen Johannesburg stehen um eine Afrikakarte. (Leonie March)

Kaderschmiede für AfrikaDie neuen Mandelas

Mandelas Vermächtnis bewahren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Ghanaer Fred Swaniker in Johannesburg die African Leadership Academy gegründet. Die Eliteschule in Südafrika soll visionäre Führungspersönlichkeiten hervorbringen.

Sendung vom 04.01.2015Sendung vom 01.01.2015Sendung vom 28.12.2014
Blick auf die an einem Berghang gelegene Ortschaft Baunei in Sardinien. (picture alliance / dpa / Roland Holschneider )

Chöre auf SardinienDas Geheimnis des Männergesangs

Soweit es sie in Deutschland überhaupt noch gibt, kämpfen sie oft ums Überleben: Männerchöre. Ausgerechnet in Sardinien, vor allem als Badeparadies bekannt, geben beim Singen die Männer den Ton an - exotisch und doch alltäglich, denn es sind Tausende.

Sendung vom 26.12.2014
Grenze nach Polen: Die Dwójka bringt Menschen von West nach Ost. (picture alliance / dpa)

Holpriger Handelsweg Quer durch Polen auf der Dwójka

Seit Jahrzehnten ist die Dwójka die Hauptverbindungstrecke im Ost-West-Verkehr. Die Straße hat Spediteure, Schmuggler und Straßenhändler groß gemacht. Doch seit die neue Autobahn geöffnet ist, hat sich vieles geändert.

Sendung vom 25.12.2014
Ein junger Patient an der Dialyse im Werner-Forßmann-Krankenhaus in Eberswalde (picture alliance / zb)

Eine Niere für MassimoAus dem Leben eines Dialysekindes

Massimo leidet seit seiner Geburt an chronischer Niereninsuffizienz. Schon mit anderthalb Jahren musste er ans Dialysegerät. Unsere Reportage führt in den Alltag der Familie und berichtet vom Kampf der Eltern um das Leben ihres Sohnes.

Sendung vom 21.12.2014
Schüler mit "Migrationshintergrund" (picture alliance / dpa)

Reihe: Gekommen, um zu bleibenNull Bock gibt es nicht

Sie heißen Willkommensklassen, auf dem Stundenplan steht nur ein einziges Fach: Deutsch. Diese Programme sollen Flüchtlingskinder für Regelklassen an deutschen Schulen rüsten. Die Kinder zeigen sich ehrgeizig und ambitioniert.

Autorin Ellen Häring hält vor einem Supermarkt Gutscheine im Wert von 30 Euro in der Hand (Deutschlandradio)

Reihe: Gekommen, um zu bleibenEinkaufen wie ein Flüchtling

Unsere Autoren Ellen Häring und Lennart Pyritz machen den Selbsttest: Wie kauft ein Asylbewerber mit Gutscheinen ein? Denn in manchen Kommunen bekommen Flüchtlinge nur geringe Beträge in bar, den Rest als Gutscheine. Doch die einzulösen, kann ganz schön schwierig sein.

Sendung vom 14.12.2014
Nachtzug Berlin-Paris - Abfahrt am Berliner Hauptbahnhof (Foto: Moritz Metz )

Bahn reduziert Angebot Der letzte Nachtzug nach Paris

Schlafwagen, Zufallsbekanntschaften und malerische Sonnenaufgänge vor Paris. Mit der Reiseromantik im Nachtzug Berlin-Paris ist nun aber Schluss. Nach 50 Jahren wird der Betrieb eingestellt. Unser Autor Moritz Metz hat sich zuvor noch einmal unter die Reisenden gemischt.

Sendung vom 07.12.2014
Graffiti an einer Wand an einer Kreuzung in Welch, der größten Stadt im McDowell County (Deutschlandradio / Tom Noga)

Armut in den USAAbgehängt in West-Virginia

McDowell County hat prozentual die meisten Drogensüchtigen, schwangeren Teenager, Fettleibige und Gefängnisinsasse in den USA - dennoch haben einige Bewohner den Glauben an die Zukunft nicht verloren.

Sendung vom 30.11.2014
Ein Rollstuhl steht in einer Grünanlage. (picture alliance / dpa / Karl-Heinz Spremberg)

KrankheitLieben heißt Pflegen

Pflege ist Frauensache? Nicht ganz. Inzwischen pflegen 1,5 Millionen Männer die eigene Frau oder Mutter. Ingo Dahmer lebt gemeinsam mit Frau und Kindern in Dortmund. Mit gerade mal 38 Jahren erlitt seine Frau einen schweren Schlaganfall.

Sendung vom 23.11.2014
Ein Fracking-Bohrturm in der Abenddämmerung. (dpa/picture alliance/Jim Lo Scalzo)

FrackingAnbohren und Abhören

In Polen herrscht Goldgräberstimmung und alle wollen das eine: Schiefergas. Doch die sonst so unpolitischen Bürger gehen angesichts der umstrittenen Abbaumethode Fracking auf die Barrikaden - und rufen so den Geheimdienst ABW auf den Plan.

Sendung vom 16.11.2014
Ein Maskottchen wirbt am Brandenburger Tor für Safer Sex. (Deutschlandradio/Ellen Häring)

Das Geschäft mit dem SexVerbieten oder akzeptieren?

In Schweden werden Freier bestraft, hierzulande bekommen potenzielle Sexkäufer Kondome geschenkt. Doch auch in Deutschland soll das Prostitutionsgesetz verschärft werden. Ein Besuch bei den Frauen, einem Bordellbesitzer und Sozialarbeitern.

Sendung vom 09.11.2014
Eine Besuchergruppe umringt neugierig einen Trabant mit Fahrsimulator im DDR-Museum in Berlin. Er erlaubt eine virtuelle Fahrt durch eine Berliner Plattenbausiedlung. (Wolf-Sören Treusch)

ErinnerungsorteWo ist die DDR geblieben?

Unter Aktivisten auf dem Alexanderplatz, im Klub der Volkssolidarität, im DDR-Museum oder beim Sowjetischen Ehrenmal - hier ist die DDR noch zu erfahren. Eine Spurensuche in Berlin jenseits touristischer Trampelpfade.

Sendung vom 02.11.2014Sendung vom 26.10.2014
Das französische Ruinendorf Oradour-sur-Glane war 1944 Schauplatz eines Kriegsverbrechens der Waffen-SS, bei dem der komplette Ort zerstört und fast alle seine Einwohner ermordet wurden. (Bettina Kaps)

Französisches RuinendorfLebendige Erinnerung

Deutsche Stimmen in den Ruinen des französischen Dorfes Oradour: Wo vor 70 Jahren auf Deutsch befohlen wurde, alle Einwohner zu ermorden, arbeiten jetzt freiwillige Helfer der Aktion Sühnezeichen gegen den Zerfall der Mauern an.

Sendung vom 19.10.2014
(Karlheinz Schindler)

TV-TalksFrau Illner und Herr Huber

800 Sendungen in zwölf Jahren: Erich Huber sitzt regelmäßig im Publikum von TV-Talkshows - und das mit Leidenschaft. Wir haben ihn durch seine Fernsehwoche begleitet.

Sendung vom 12.10.2014
Das Schild am Eingang der "Escuela de Música" in der Armensiedlung Bañado in Paraguays Hauptstadt Asunción. (Victoria Eglau)

ParaguayMusik aus Abfall

Cateura liegt am Rande der Hauptstadt Paraguays – und ist die Müllkippe der Stadt. Kein Ort für Musik? Der Abfallexperte und Hobbygitarrist Favio Chavez hatte eine geniale Idee: aus Müll Instrumente zu machen.

Sendung vom 05.10.2014
Spritze, Löffel, Feuerzeug (picture alliance / dpa / Marcus Simaitis)

Feeling GoodHeroin auf Rezept

Der Arzt Thomas Peschel hat in Berlin die einzige private Heroinambulanz Deutschlands eröffnet und ist der festen Überzeugung: Heroin ist kein Suchtstoff, sondern für manche Patienten das beste Psychopharmakum. Doch viele Menschen fremdeln mit dem Modell.

Sendung vom 03.10.2014
Ehrenamtlich kümmert sich Franziska Dinter um Bedüftige. (picture alliance / dpa / Foto: Jens Kalaene)

EhrenamtDie Obdachlosenfrisörin

In Deutschland sorgen still und leise Hunderttausende von Ehrenamtlichen dafür, dass arme Menschen ein Leben in Würde führen können. Eine davon ist Franziska Dinter. Die Frisörmeisterin bietet in Berlin und Brandenburg ihre Dienste denjenigen an, die sich keinen Frisör leisten können.

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