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03.04.2015, 12:30 Uhr Die Reportage
Verloren im Transit
30 Stunden auf dem Flughafen Schiphol/Amsterdam
Von Julius Stucke
Mehr als 50 Millionen Menschen pro Jahr besuchen das internationale Drehkreuz Schiphol, Amsterdams Flughafen. Aber keiner kommt, um zu bleiben. Jeder flüchtet in den nächsten Flieger oder gleich ganz raus - durch die Passkontrolle ins Freie. Reporter Julius Stucke aber ist gekommen, um zu bleiben. Um 30 lange Stunden die Menschen im Transit zu beobachten: Weltenbummler, Gestrandete, Flüchtlinge. Juwelenhändler, Banker, First-Class-Touristen. Drogendealer, Terroristen, Waffenschieber. Er will schlafen, essen, spazieren auf dem Flughafen und sich all die Geschichten erzählen lassen, die die Menschen mitbringen. So war es geplant. Aber es ist ganz anders gekommen.

Länderreport

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Sendung vom 08.02.2015
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Schlafwagen, Zufallsbekanntschaften und malerische Sonnenaufgänge vor Paris. Mit der Reiseromantik im Nachtzug Berlin-Paris ist nun aber Schluss. Nach 50 Jahren wird der Betrieb eingestellt. Unser Autor Moritz Metz hat sich zuvor noch einmal unter die Reisenden gemischt.

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