Seit 00:05 Uhr Literatur
 
Sonntag, 14. Februar 2016MEZ00:46 Uhr

Literatur / Archiv | Beitrag vom 28.08.2012

Die Muttersprache der Götter

Die Anfänge der Lyrik und ihr Überleben heute

Der Literaturwissenschaftler Heinz Schlaffer im Gespräch mit Barbara Wahlster

Die ersten Verse der Ballade "Hero und Leander" in der Handschrift von Friedrich Schiller (dpa / picture alliance)
Die ersten Verse der Ballade "Hero und Leander" in der Handschrift von Friedrich Schiller (dpa / picture alliance)

Mit Anrufung und Beschwörung, Lob und Klage - kurz: im Umgang mit Göttern und Geistern, sieht der Stuttgarter Literaturwissenschaftler Heinz Schlaffer den Ausgangspunkt für die Herausbildung einer besonderen Sprache.

Als Lyrik hat sie den Prozess der Säkularisierung überlebt, speist sich zum Teil immer noch aus hohem Ton und kultischer Aufladung. Für seine "geistvollen und beobachtungsscharfen, streitlustigen und pointierten Bücher und Essays" erhält Heinz Schlaffer in diesem Jahr den Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Muttersprache der Götter

Literatur

Wintergedichte"Meine Hände waren zwei Klumpen Eis"
Winterlandschaft in Deutschland (dpa / picture alliance / Daniel Friedrichs)

Der Winter war früher auch kälter. So scheint es jedenfalls derzeit. Viele der deutschen Wintergedichte, die Klaus Stiller zusammenstellte, sind Klage, bittere Klage. "Meine Hände waren zwei Klumpen Eis" entstand 1991. Seitdem sind manche der Verfasser verstorben.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

fghjghj