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Literatur / Archiv | Beitrag vom 28.08.2012

Die Muttersprache der Götter

Die Anfänge der Lyrik und ihr Überleben heute

Der Literaturwissenschaftler Heinz Schlaffer im Gespräch mit Barbara Wahlster

Die ersten Verse der Ballade "Hero und Leander" in der Handschrift von Friedrich Schiller (dpa / picture alliance)
Die ersten Verse der Ballade "Hero und Leander" in der Handschrift von Friedrich Schiller (dpa / picture alliance)

Mit Anrufung und Beschwörung, Lob und Klage - kurz: im Umgang mit Göttern und Geistern, sieht der Stuttgarter Literaturwissenschaftler Heinz Schlaffer den Ausgangspunkt für die Herausbildung einer besonderen Sprache.

Als Lyrik hat sie den Prozess der Säkularisierung überlebt, speist sich zum Teil immer noch aus hohem Ton und kultischer Aufladung. Für seine "geistvollen und beobachtungsscharfen, streitlustigen und pointierten Bücher und Essays" erhält Heinz Schlaffer in diesem Jahr den Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

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Literatur nach 1945Anfänge lesen
Das stark beschädigte Brandenburger Tor bei Kriegsende. (picture alliance / dpa / RIA Novosti)

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