Samstag, 30. August 2014MESZ08:17 Uhr

Zeitfragen

WestafrikaEin Schlaganfall im ganzen Körper
Ebola-Toter wird von Menschen in Schutzanzügen beerdigt.

Ebola gilt als Sinnbild eines Virus, dem der Mensch wehrlos ausgeliefert ist. Doch die Zahl der Überlebenden steigt kontinuierlich an. Dabei ist die Krankheit weniger ansteckend als die Grippe. Mehr

Medizin"Das zweite Gehirn"
Eine Besucherin steht am 27.03.2013 in einem acht Meter langen begehbaren Darm-Modell im Foyer des Geraer SRH Waldklinikums. Hier beantworten Ärzte Fragen zum Thema Darmkrebs und seine Vorstufen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Darmkrebsmonats März statt.

Der Darm ist so etwas wie der neue Star der medizinischen Forschung: Wurde er lange nur als simpler Schlauch zur Beförderung von Nahrungsbrei betrachtet, spricht man heute von einer Art zweitem Gehirn.Mehr

MobilitätWeil's schick ist
Auf dem Autosalon Genf im Palexpo Messegelände wird am 06.03.2012 der neue Opel Mokka präsentiert. Beim 82. Internationalen Automobilsalon werden rund 180 Welt- und Europapremieren vom 08. bis zum 18 März gezeigt. 

Das Geschäft mit Sport Utility Vehicles - kurz: SUV - brummt. Doch die meisten Besitzer fahren damit nie über matschige Äcker. Sie lieben nur das Adventure-Feeling und vergessen dabei, dass ihre PS-starken Brummer eine Gefahr für schwächere Verkehrsteilnehmer sind.Mehr

weitere Beiträge

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 11.02.2013

Die Kunst des großen Bauens

Warum Bauzeiten und Budgets in Deutschland oft nicht eingehalten werden

Von Susanne Arlt

Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburg: Die oberste Kuppel des Großen Konzertsaals
Baustelle der Elbphilharmonie in Hamburg: Die oberste Kuppel des Großen Konzertsaals (dpa / picture alliance / Christian Charisius)

Ob die Hamburger Elbphilharmonie, der Berliner Flughafen oder Stuttgart 21 - die Liste der verpatzten Großprojekte in Deutschland ist lang. Kostenüberschreitungen, Planungsfehler, Baumängel, intransparente Entscheidungsprozesse und anschließende öffentliche Schuldzuweisungen scheinen bei Prestigebauten unvermeidlich zu sein.

Doch woran liegt es, dass gerade Projekte, die von der öffentlichen Hand finanziert werden, aus dem Ruder laufen?

Liegt es an den Bauherren, die den Steuerzahlern gerne zu viel versprechen für zu wenig Geld? Besteht das 2009 novellierte Vergaberecht womöglich nicht den Praxistest? Oder liegt es an den Auftragnehmern, die bei öffentlichen Bauprojekten womöglich ein paar Millionen Euro mehr draufschlagen als bei privaten Projekten? Sind also falsche Anreize das Kernproblem dieser Misswirtschaft?

Am Ende werden nämlich alle für ihr Fehlverhalten belohnt – denn am Ende zahlt der Staat.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links zum Thema:

Stadtentwicklung und Image - Städtebauliche Großprojekte in Metropolräumen
Zum Bau des Gotthardtunnels
Eine Studie zur Kostenexplosion bei 258 Infrastrukturprojekten weltweit (in englischer Sprache)