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Literatur

Schmerz und KreativitätKopfattacken
Der Philosoph Friedrich Nietzsche (picture-alliance / Zentralbild )

Als Quelle unkontrollierbarer Ideenproduktion schätzt und fürchtet man ihn bis heute: Für Immanuel Kant war der Schmerz der "Stachel aller Tätigkeiten", für den Migräniker Friedrich Nietzsche sogar ein "Befreier des Geistes".Mehr

Kehlmann-EffektDie Nachschreiber
Ein steinernes Engelchen ziert am 14.10.2008 einen Grabstein auf dem alten Südfriedhof in München (dpa / Lukas Barth)

Tote zum Sprechen bringen: Schon Thomas Manns satirischer Goethe-Roman "Lotte in Weimar" weist auf ein Genre, das heute vermehrt wieder aufgegriffen wird. Was interessiert junge Autoren an längst verblichenen Geistesgrößen? Mehr

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Literatur / Archiv | Beitrag vom 02.06.2013

Die Hölle war nicht traurig

Schriftsteller und Literaturvermittler in Marokko

Von Sigrid Brinkmann

Demonstration für politische Reformen in Casablanca (Marokko) (picture alliance / dpa)
Demonstration für politische Reformen in Casablanca (Marokko) (picture alliance / dpa)

Während im Nachbarland Tunesien der Kampf um die Demokratisierung gegen die wachsende Islamisierung entbrannt ist, schauen die Intellektuellen Marokkos zurück, arbeiten sich unter anderem an der Vergangenheit ab.

Welche Rolle hat Literatur in Marokko, wo 30 Prozent der Bevölkerung Analphabeten sind? Analphabetinnen, muss man sagen, denn 66 Prozent aller Frauen können weder lesen noch schreiben. Marokko ist ein Land, wo rund 30 Prozent der Bevölkerung unter 15 Jahre alt ist, aber nur 6,1 Prozent älter als 65 Jahre.

Sigrid Brinkmann hat ein Grenzgänger-Stipendium erhalten für ihre Recherchen vor Ort in Marokko, wo sie Aktivitäten von Schriftstellern und Literaturvermittlern genauer unter die Lupe nahm.

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