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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 22.12.2008

Die Gesetze des Mitleids

Erkundungen auf dem deutschen Spendenmarkt

Von Jörn Klare

Sammelbüchse eines Kinderhilfswerks (AP)
Sammelbüchse eines Kinderhilfswerks (AP)

Gutes tun ist ein Wirtschaftszweig. Jeder vierte Deutsche spendet für wohltätige Zwecke. Bis zu fünf Milliarden Euro kommen dabei jährlich - vorwiegend in der Vorweihnachtszeit - zusammen. Um die Summe konkurrieren in Deutschland etwa 2000 gemeinnützige Hilfsorganisationen, von denen ein gutes Zehntel das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) trägt.

Langfristig orientierte Projekte verkaufen sich dabei im Allgemeinen schlecht. Es geht um Mitleid. Und Emotionen haben in der Mediengesellschaft eigene Gesetze. Wer auf dem Spendenmarkt zu langweilig oder zu politisch daherkommt, droht genauso leer auszugehen wie einer, der von mühsamen Strukturveränderungen redet, statt von einer schnellen Überweisung.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links:
Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen/DZI
Spendenrat
Deutscher Fundraising Verband


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