Mittwoch, 22. Oktober 2014MESZ14:20 Uhr

Länderreport

AsylpolitikDen Notstand verwalten
Mehrere Flüchtlinge sitzen am 10.10.2014 in München (Bayern) auf dem Gelände der Bayernkaserne neben ihren Koffern auf dem Asphalt. Am Abend zuvor haben rund 150 Flüchtlinge für eine bessere Unterbringung demonstriert.

Die meisten Flüchtlinge in Deutschland kommen über Bayern. Hier fehlt es neben zumutbaren Unterkünften vor allem an Sozialarbeitern. Für Auffanglager, Kommunen, Schulen oder die Bundespolizei ist das ein kaum zu bewältigender Kraftakt. Mehr

BayernProteste gegen "Monstertrasse"
Ein Hochspannungsmast in Bayern

Sie haben Angst: Angst um ihre Gesundheit, dass ihre Häuser an Wert verlieren, dass ihre Heimat zerstört wird. Sie haben Bürgerinitiativen gegründet und protestieren gegen eine Stromtrasse, die quer durch Bayern gehen soll. Mehr

weitere Beiträge

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 23.12.2011

Die Engel mit dem nackten Po

Sie sind 88 Jahre alt und kommen aus Grünhainichen

Von Alexa Hennings

Katja Hübler von Wendt & Kühn präsentiert am 15.12.2000 eine Auswahl von holzgedrechselten und bemalten Engelmusikanten.
Katja Hübler von Wendt & Kühn präsentiert am 15.12.2000 eine Auswahl von holzgedrechselten und bemalten Engelmusikanten. (picture alliance / dpa / Wolfgang Thieme)

Nicht nur der nackte Hintern ist ihr Markenzeichen - weswegen sie im Volksmund "Nacktarsch-Engel" heißen, sondern auch die grünen Flügel mit den elf weißen Punkten. Als "Elfpunkt-Engel" werden sie seit 1923 bei Wendt & Kühn im Erzgebirgsdorf Grünhainichen hergestellt und bis heute in alle Welt exportiert.

Auch zu DDR-Zeiten verließ so mancher Nacktarsch die DDR in Richtung Westen - die Firma wurde zwar verstaatlicht, aber der Inhaber durfte als Leiter des volkseigenen Betriebes weiter arbeiten und konnte Qualität und Marke retten. Und so bevölkern bis heute stetig wachsende Engelsorchester mit halbbekleideten Musikern die Weihnachtsstuben in aller Welt.

Manuskript zur Sendung als PDF-Format oder im barrierefreien Textformat