Montag, 22. Dezember 2014MEZ05:56 Uhr

Länderreport

Die Stadt der EinheitBerlin hat viele Defizite
Ein Kinderwagen und ein Kind stehen in einem Hinterhof im Ost-Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg, aufgenommen im Jahr 1981.

Ost und West: Die Teilung und die Unterschiede waren und sind in Berlin oft schon innerhalb eines Straßenzuges spürbar. In der Stadt selbst schreitet die Angleichung zwar voran, doch am Finanztropf wird die Stadt weiterhin hängen.Mehr

Deutsche EinheitOst bleibt Ost, West bleibt West
Ein abgestorbener Baum in einem Feld in Brandenburg

Keinem werde es schlechter gehen, aber vielen besser - das versprach 1990 der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl. Doch fast 25 Jahre später stellen Forscher fest: Die Lebensverhältnisse in Ost und West werden verschieden bleiben. Wahrscheinlich für immer.Mehr

NeckarVon der Kloake zur Lebensader
Auf dem Neckar in Tübingen amüsieren sich Studenten beim traditionellen Stocherkahn-Rennen.

Lange habe sich die Schwaben nicht für den Neckar interessiert. Sie sahen die 362 Flusskilometer zwischen Villingen und Mannheim nicht als Lebensader - sondern als Kloake. Doch inzwischen hat sich das Image des Neckar deutlich verbessert.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 23.12.2011

Die Engel mit dem nackten Po

Sie sind 88 Jahre alt und kommen aus Grünhainichen

Von Alexa Hennings

Katja Hübler von Wendt & Kühn präsentiert am 15.12.2000 eine Auswahl von holzgedrechselten und bemalten Engelmusikanten.
Katja Hübler von Wendt & Kühn präsentiert am 15.12.2000 eine Auswahl von holzgedrechselten und bemalten Engelmusikanten. (picture alliance / dpa / Wolfgang Thieme)

Nicht nur der nackte Hintern ist ihr Markenzeichen - weswegen sie im Volksmund "Nacktarsch-Engel" heißen, sondern auch die grünen Flügel mit den elf weißen Punkten. Als "Elfpunkt-Engel" werden sie seit 1923 bei Wendt & Kühn im Erzgebirgsdorf Grünhainichen hergestellt und bis heute in alle Welt exportiert.

Auch zu DDR-Zeiten verließ so mancher Nacktarsch die DDR in Richtung Westen - die Firma wurde zwar verstaatlicht, aber der Inhaber durfte als Leiter des volkseigenen Betriebes weiter arbeiten und konnte Qualität und Marke retten. Und so bevölkern bis heute stetig wachsende Engelsorchester mit halbbekleideten Musikern die Weihnachtsstuben in aller Welt.

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