Samstag, 1. August 2015MESZ11:47 Uhr

Hörspiel

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

Reihe SpielregelnDas Tierspiel - Spiel für Sieben
Auf der Suchtstation des Städtischen Krankenhauses im brandenburgischen Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) sitzen Patienten während einer Gruppentherapie auf Stühlen im Kreis, aufgenommen am 12.02.2009. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Sieben Personen, die sich nicht kennen, verbringen ein gemeinsames Wochenende. Sie lernen sich in Gruppensitzungen kennen und erkunden durch Spielvorschläge des Psychologen Martin Siems Formen der zwischenmenschlichen Aktion. Mehr

Grenzstation Der Pass
Historische Aufnahme: Gäste in einem Gartenlokal / Biergarten, um 1910.   (picture alliance / dpa /  Sammlung Zimmermann)

Russland 1886. In einer abgelegenen russischen Grenzstation sitzt Nathalia dem Zöllner Fédor gegenüber. Seit mehr als zwei Jahrzehnten wartet sie auf ihren Pass, um die Grenze nach Polen überschreiten und wieder frei atmen zu können. Mehr

weitere Beiträge

Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 08.08.2012

Die Clowns, die Liebe, der Tod

Von Edwin Ortmann

Der Schriftsteller zerstört sein Lebenswerk (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)
Der Schriftsteller zerstört sein Lebenswerk (picture alliance / dpa / Bernd Thissen)

Der alternde Schriftsteller Heinrich begibt sich auf eine Reise durch Traum und Wirklichkeit. Arthur, sein einziger Freund seit langen Jahren, ist unerwartet gestorben. Aus Trauer und Verzweiflung zerreißt er sein Lebenswerk in kleine Fetzen.

Ausgerechnet seine neurotisch feuerzündelnde Tochter versucht, ihn davon abzubringen.

Im Traum vermischen sich Realität und Fiktion zu einer surrealen Zugfahrt.

Im Gepäck Angst, Sehnsucht, Einsamkeit und Ideenfragmente für ein neues Buch.

Der Hörer gerät in den überdrehten Strudel miteinander verwobener Geschichten, die mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und nach eigenen Regeln ablaufen.


Regie: Hans Gerd Krogmann
Mit: Martin Schwab, Almut Henkel, Werner Eichhorn, Hanns Jörg Krumpholz, Walter Renneisen u.a.
Ton: Ute Hesse
Produktion: SWR 2000
Länge: 46"21


Edwin Ortmann, 1941 in München geboren. Autor und Übersetzer. Neben Essays, Lyrik und Prosa schrieb er zahlreiche Hörspiele, u.a. "Soledades - Ein Leuchtturmkonzert" (DLR Berlin/NDR 1999) oder "Die ersehnte Umarmung - Lorca Dalí Bunuel" (NDR/DLR Berlin 2001).


Anschließend: Die Parasiten
Aus den "Souvenirs Entomologiques" von Jean-Henri Fabre

Länge: 7"09)