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Literatur / Archiv | Beitrag vom 01.02.2011

Die Barfußläuferin oder wie die Literatur ins Leben findet

Zum 150. Geburtstag der Schriftstellerin, Essayistin und Zeitgenossin Lou Andreas-Salomé

Von Edelgard Abenstein

Porträt der Schriftstellerin Lou Andreas-Salomé (1861-1937) (dpa/picture alliance)
Porträt der Schriftstellerin Lou Andreas-Salomé (1861-1937) (dpa/picture alliance)

Unanständig klug, rebellisch und schön, Lou Andreas-Salomé lebte, wie es ihr gefiel. Bis heute verbindet sich mit ihrem Namen der Ruf der "Femme fatale". Doch sie war mehr als die Freundin berühmter Männer, mehr als die Muse Friedrich Nietzsches, Rainer Maria Rilkes und Sigmund Freuds.

Zeitlebens verfolgte die Generalstochter aus St. Petersburg ein ehrgeiziges Ziel: "Wir wollen doch sehn, ob nicht die allermeisten sogenannten, 'unübersteiglichen Schranken', die die Welt zieht, sich als harmlose Kreidestriche herausstellen!" Über diese Überschreitung der Konventionen, über die Abenteuer der Selbsterkundung auf den Feldern der Liebe, der Erotik und des Intellekts schrieb Lou Andreas-Salomé Romane, Erzählungen, Reisebücher, Essays und Erinnerungen.

Die Sendung folgt Lou Andreas-Salomé auf dem Weg durch die Epoche und stellt ihr fast vergessenes literarisches Oeuvre in den Blickpunkt. Zu entdecken ist eine überaus zeitgenössische Schriftstellerin.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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Die Barfußläuferin (txt)

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