Seit 14:07 Uhr Kompressor
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 14:07 Uhr Kompressor
 
 

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 29.11.2012

Deutsche Rufe. Der Runde Tisch

Die Geschichte seiner Entstehung und seines Wirkens

Von Thilo Schmidt

Sitzung des Zentralen Runden Tisches der Parteien und Bürgerbewegungen der DDR  (picture alliance / dpa / Peter Zimmermann)
Sitzung des Zentralen Runden Tisches der Parteien und Bürgerbewegungen der DDR (picture alliance / dpa / Peter Zimmermann)

Die Macht der SED erodiert. Andere Gruppen melden sich hörbar zu Wort. Doch wann wurde aus den Rufen der "Runde Tisch"? Und was versprach er? Wer erfand ihn?

Am 23. Oktober 1989 erklärte Willy Brandt dem Spiegel: "Der eigentliche Punkt ist: Wer immer da die Nummer eins ist, der sollte wissen, daß er bald relevante Kräfte an einen Tisch bringen muß - ob der nun rund, viereckig oder achteckig ist, das ist alles wurscht".

Danach sprechen auch immer mehr Oppositionelle von einem runden Tisch. Schließlich kam er, obwohl er viereckig war. 16 Mal tagte der Runde Tisch bis zu den ersten freien Volkskammerwahlen im März 1990. Und nahm entscheidenden Einfluss auf die Regierung Modrow.

Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument und im barrierefreien Text-Format

Länderreport

Glosse zur Saarland-Wahl Wie der Schulz-Effekt der CDU hilft
SPD-Chef Schulz spricht im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Im Hintergrund sind SPD-Vize Stegner und die saarländische Spitzenkandidatin Rehlinger. (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Im Saarland hat die CDU klar gewonnen, die SPD konnte nicht vom Hype um ihren Kanzlerkandidaten Martin Schulz profitieren. Der Schulz-Effekt war aber trotzdem da - nur: er hat der CDU Stimmen verschafft, nicht der SPD. Und, auch die Grünen sind Schulz-OpferMehr

NS-Kriegsverbrecher Mit Aktionskunst gegen Jodl-Grab
Der Aktionskünstler Wolfram Kastner vor Beginn seines Prozesses im Landgericht in München. Er zeigt ein Foto, auf dem das Denkmal für den als Kriegsverbrecher hingerichteten General A. Jodl auf der Fraueninsel im Chiemsee zu sehen ist. Kastner hatte das Denkmal unter anderem mit einer Hinweistafel mit der Aufschrift "Keine Ehre für einen Kriegsverbrecher" und roter Farbe als Symbol für das von ihm vergossene Blut versehen. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)

Generaloberst Alfred Jodl war für schwere Kriegsverbrechen in Russland verantwortlich und ist dafür zum Tode verurteilt und hingerichtet worden. Der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner versucht, gegen sein Grab im oberbayerischen Chiemsee vorzugehen.Mehr

Stein des AnstoßesWie angemessen an NS-Täter erinnern?
Neu angekommene Häftlinge haben auf der Todesrampe im KZ Auschwitz Aufstellung genommen. Links Frauen und Kinder, rechts die Männer. Anschließend wird mit der Selektion begonnen. (dpa / picture alliance)

Eine spezielle Hinterlassenschaft aus der Zeit des Nationalsozialismus sind die Gräber ehemaliger Protagonisten der NS-Herrschaft. Gauleiter Josef Bürckel hat zehntausende Juden in Konzentrationslager deportieren lassen. Jetzt sorgt sein Grabstein für Diskussionen. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur