Seit 06:07 Uhr Studio 9
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 06:07 Uhr Studio 9
 
 

Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 26.02.2016

Der Zoologe Josef ReichholfKönnen wir den Klimawandel gelassener sehen?

Der Zoologe Josef Reichholf (privat )
Der Zoologe Josef Reichholf (privat )

Dass er Biologe werden würde, habe für ihn schon immer festgestanden, sagt Josef Reichholf. Schon als kleiner Junge ging er allein "auf Expedition" durch die nahe gelegenen Auwälder im äußersten Südosten Bayerns. Von seinen damaligen Aufzeichnungen profitiert er bis heute.

Der 70-Jährige gilt aber nicht nur als einer der renommiertesten Evolutionsbiologen und Ökologen des Landes. Er lässt durch seine zahlreichen populärwissenschaftlichen Bücher auch ein breites Publikum an seiner Forschung teilhaben. Nicht ohne anzuecken kritisiert der Wissenschaftler dabei die Debatte um den Klimawandel: Ein "Klimakatastrophismus" führe nur dazu, dass gefährliche Entwicklungen wie die Überdüngung der Böden aus dem Blickfeld gerate.

Können wir den Klimawandel gelassener sehen? Wieso wiederholt er zurzeit seine Untersuchungen aus den 70er-Jahren? Und warum hat er die Kritik "seines liebsten Feindes" dankend angenommen?

Mehr zum Thema

Josef H. Reichholf: "Mein Leben für die Natur" - Wo das Zebra die Streifen her hat
(Deutschlandradio Kultur, Buchkritik, 29.01.2016)

Jan Haft und Prof. Dr. Josef H. Reichholf - Die Deutschen und die Natur
(Deutschlandradio Kultur, Im Gespräch, 19.07.2014)

Klimaforscher Mojib Latif - Klimawandel: Können – oder wollen wir nichts tun?
(Deutschlandradio Kultur, Im Gespräch, 05.12.2015)

Meeresbiologin Antje Boetius - Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Tiefsee aus?
(Deutschlandradio Kultur, Im Gespräch, 03.12.2015)

Physiker Gerd Ganteför - Querdenker in Sachen Klimawandel
(Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, 24.11.2015)

Im Gespräch

Tag der MenschenrechteWas sind die Menschenrechte noch wert?
Proteste gegen eingeschränkte Menschenrechte vor dem "Zaman"-Gebäude  (picture alliance/dpa/Sedat Suna)

Am internationalen Tag der Menschenrechte werden Politikerinnen und Politiker weltweit die Bedeutung und Universalität dieser Rechte betonen. Doch den Appellen zum Trotz wurden im vergangenen Jahr in mehr als 120 Ländern Menschen gefoltert und misshandelt. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur