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Thema / Archiv | Beitrag vom 19.04.2013

Der NSU-Komplex

Porträtreihe zum Auftakt des NSU-Prozesses

Der Gerichtssaal, in dem der NSU-Prozess stattfindet. (dpa / Peter Kneffel)
Der Gerichtssaal, in dem der NSU-Prozess stattfindet. (dpa / Peter Kneffel)

Der NSU-Komplex: Morde aus Menschenverachtung. Jahrelang. Die Opfer: Aus anderen Kulturen. Bürger. Die Täter, Rechtsextremisten im Untergrund, wurden nicht gefasst, obwohl die Polizei Möglichkeiten dazu hatte.

Die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse haben eine erschreckende Blindheit der Behörden offenbart.

"Dass die seit ihrem Abtauchen 1998 in Deutschland gelebt haben, war ohne die Hilfe von ganz wichtigen Leuten nicht machbar", sagt der Jenaer Streetworker Thomas Grund, der Beate Zschäpe vor ihrem Abtauchen in den Untergrund kennengelernt hat.

Zum Auftakt des NSU-Prozesses porträtiert die Schriftstellerin Esther Dischereit im Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur Menschen, die fragen: Wie war es möglich?

Montag, 15. April, 11:55 Uhr
Fragwürdige Praktiken bei NSU-Ermittlungen
Menschen, die Aufklärung wollen (Teil 1): Mario Melzer, Polizist aus Erfurt

Dienstag, 16. April, 11:55 Uhr
Engagement gegen Nazis
Menschen, die Aufklärung wollen (Teil 2): Eike Sanders, Sozialwissenschaftlerin aus Berlin

Mittwoch, 17. April, 11:55 Uhr
Weggefährten der NSU-Täter
Menschen, die Aufklärung wollen (Teil 3): Thomas Grund, Streetworker aus Jena

Donnerstag, 18. April, 11:55 Uhr
NSU-Opfer unter Verdacht
Menschen, die Aufklärung wollen (Teil 4): Kutlu Yurtseven, Musiker und Lehrkraft aus Köln

Freitag, 19. April, 11:55 Uhr
Entsetzen über den Verfassungsschutz
Menschen, die Aufklärung wollen (Teil 5): Katharina König, Politikerin aus Jena

Links bei dradio.de:
Der NSU-Prozess auf dradio.de

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