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Nivedita PrasadWarum ist Empörung gut?
Flüchtlinge aus Syrien auf einem Hof vor einem Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf

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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 21.07.2012

"Der Mond ist das Geschichtsbuch der Erde"

Gast: Der Astronaut Thomas Reiter

Moderation: Gisela Steinhauer

Der deutsche Astronaut Thomas Reiter im Jahr 2006 auf der ISS.
Der deutsche Astronaut Thomas Reiter im Jahr 2006 auf der ISS. (AP/NASA TV)

Am 21. Juli 1969 betrat mit Neil Armstrong der erste Mensch den Mond. 43 Jahre später träumt der ehemalige Astronaut Thomas Reiter von Mondstationen und bemannten Expeditionen zum Mars.

Thomas Reiter startete zwei Mal ins All: 1995 an Bord von Sojus TM-22 zur russischen Raumstation "Mir" und 2006 mit der amerikanischen Raumfähre "Discovery". Der 1958 in Frankfurt (Main) geborene Reiter war der erste deutsche Astronaut, der Außenbordeinsätze im All hatte. Zudem gehört der studierte Luft- und Raumfahrtechniker zu den wenigen Astronauten, die insgesamt rund ein Jahr im Weltraum waren. Als erster Europäer führte Thomas Reiter lebenswichtige Aufgaben und Experimente auf der ISS aus.

Insgesamt verbrachte Reiter 350 Tage im All und ist damit der europäische Astronaut mit der meisten Erfahrung. Heute ist der Vater zweier Söhne Direktor für bemannte Raumfahrt und Missionsbetrieb bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Wir sprechen mit ihm über Sinn und Zweck der bemannten Raumfahrt, den Traum von der Reise zum Mars und über die Zukunft des Weltraum-Tourismus.

Hörer können sich beteiligen unter der Telefonnummer 00800 2254 2254 oder per E-Mail unter gespraech@dradio.de.

Informationen im Internet:
ESA-Seite über Europas Rekordastronauten Thomas Reiter
Deutschsprachige Seiten der ESA

"Links bei dradio.de:"

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