Montag, 25. Mai 2015MESZ15:34 Uhr

Lesart

Internationale PolitikDie Weltpolizisten
Eine illuminierte Weltkugel  (picture alliance / dpa / Caroline Seidel)

Was die Welt im Innersten zusammenhält - keiner geringeren Frage widmet sich der Politikwissenschaftler Ulrich Menzel in seinem neuen Buch. Seine Antwort: Es sind die Großmächte, die auf der Welt für Ordnung sorgen. Mehr

RusslandDie Rückkehr eines Imperiums
Der russische Präsident Wladimir Putin bei seiner Rede zur Siegesparade auf dem Roten Platz in Moskau (AFP / ALEXANDER ZEMLIANICHENKO)

Beobachten wir gerade die Rückkehr des russischen Imperiums? Diese Frage treibt derzeit viele Menschen um. Auch Leonid Luks, emeritierter Professor für Osteuropageschichte an der Katholischen Universität Eichstädt. Mithilfe seiner Expertise liefert er interessante Einblicke. Mehr

Bücher über Geld, Schulden und GierVom Haben und Wollen
Ein Modell des Brandenburger Tores steht am Montag (02.04.2007) in Berlin auf einem Monopoly-Brettspiel inmitten von Karten, Würfeln und Spielgeld-Scheinen. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

Kurzsichtigkeit vor dem Desaster und Gedächtnisverlust danach: Seit Jahrtausenden vernichten wir unseren Wohlstand nach dem gleichen Muster, glaubt Bob Swarup und bietet eine Lösung an. Sein Buch "Geld, Gier und Zerstörung" ist eines der Bücher in unserer Kurzkritiken.Mehr

weitere Beiträge

Buchkritik

Anjelica HustonDie ewige Tochter
Die US-Schauspielerin Anjelica Huston 2008 bei einer Galaveranstaltung der Zeitschrift "Time" (dpa / picture alliance / epa Peter Foley)

Die Schauspielerin Anjelica Huston ist Oscar-Preisträgerin. Bekannt aber ist sie vor allem aus einem Grund: Ihr Vater ist der Regisseur John Huston. Nun blickt sie zurück auf ihr Leben - als Darstellerin und als Tochter. Mehr

weitere Beiträge

Lesart / Archiv | Beitrag vom 29.07.2012

Der Lektüretipp

Von Annett Gröschner

Annett Gröschner, Schriftstellerin aus Berlin (picture alliance / dpa - Claudia Esch-Kenkel)
Annett Gröschner, Schriftstellerin aus Berlin (picture alliance / dpa - Claudia Esch-Kenkel)

Annett Gröschner ist Schriftstellerin in Berlin. Sie empfiehlt das Buch "Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich" von David Foster Wallace.

"Ich empfehle von David Foster Wallace 'Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich'. Das ist ein Buch, das er 1996 geschrieben hat, also in der Zeit, als er auch den Roman "Unendlicher Spaß" geschrieben hat. Das ist so eine Art Fingerübung, oder er hatte mal Lust eine Reportage zu machen und ist dann auf ein Kreuzfahrtschiff gegangen, beschreibt dieses Leben auf dem Schiff – beschreibt zwei Ebenen: es gibt das oberflächliche Leben, wo diese Leute ihren Urlaub verleben, und im Bauch des Schiffes passieren ganz andere Sachen. Und genauso geht er auch in seinem Buch vor. Es gibt immer Fußnoten, wo ganz viel erklärt wird aus dem Inneren des Schiffes oder aus seinem Kopf. Er ist ja Agoraphobiker, hat Angst auf großen Plätzen, ist reisekrank und hat Angst vor Haien. Das alles schließt eigentlich so eine Reise aus."

Cover: "Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich" von David Foster Wallace (Goldmann Verlag)Cover: "Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich" von David Foster Wallace (Goldmann Verlag)David Forster Wallace: Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich
übersetzt von Markus Ingendaay, Goldmann Verlag, München 2006