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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 05.02.2016

Der Kampf ums Weiße HausIst Trump entzaubert?

Moderation: Birgit Kolkmann

Der Präsidentschaftsbewerber der Republikaner, Donald Trump, spricht am 2.2.2016 nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Vorwahl in Iowa vor Anhängern.  (picture alliance / dpa / John Taggart)
Donald Trump spricht nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Vorwahl in Iowa zu seinen Anhängern. (picture alliance / dpa / John Taggart)

Mit den Vorwahlen im Bundesstaat Iowa ist das Rennen um die US-Präsidentschaft offiziell eröffnet. Donald Trump, milliardenschwerer Unternehmer und Populist, der bei den Republikanern bislang die Umfragen angeführt hatte, hat einen Dämpfer bekommen. Und bei den Demokraten ist Ex-Außenministerin Hillary Clinton haarscharf an einer Niederlage vorbeigeschrammt.

All das ist vorerst nur eine Momentaufnahme, der Weg ins Weiße Haus ist noch sehr weit. Ist Donald Trump nach der ersten parteiinternen Abstimmung entzaubert? Oder hat sein Widersacher Ted Cruz nur darum in Iowa gewonnen, weil die Republikaner-Anhänger dort besonders religiös sind? Läuft es bei der Grand Old Party auf einen Zweikampf der radikalen Kandidaten Trump und Cruz hinaus? Oder könnte am Ende der Gemäßigte Marco Rubio lachender Dritter sein? Ist bei den Demokraten Hillary Clintons Kandidatur in Gefahr? Wäre sie überhaupt die Richtige? Oder hat bei der Präsidentenwahl nur eine Chance, wer möglichst wenig mit dem Washingtoner Establishment zu tun hat? Werden wir bis zum Wahltag im November einen Wettlauf der Populisten sehen, der die US-Gesellschaft weiter spaltet?

Darüber diskutieren im Wortwechsel auf Deutschlandradio Kultur:

Melinda Crane, US-Journalistin, Deutsche Welle
Prof. Christian Lammert, John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerika-Studien, Freie Universität Berlin
Christoph v. Marschall, Diplomatischer Korrespondent, Der Tagesspiegel
Marcus Pindur, Deutschlandradio-Korrespondent in Washington

Moderation:  Birgit Kolkmann

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