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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 12.05.2010

"Der fantastische Mr. Fox"

Jörg Taszman über einen Animationsfilm für kleine und große Zuschauer

Mr. Fox, ein gelernter Hühnerdieb, will aus Liebe zu seiner schwangeren (Fuchs-)Frau ein gutbürgerliches Leben als Familienvater beginnen. Dies hält er in dem verfilmten Kinderbuch von Roald Dahl allerdings nicht lange durch.

USA 2009. Regie: Wes Anderson. Sprechstimmen: Christian Berkel als Mr. Fox, Andrea Sawatzki als Mrs. Fox. 87 Minuten, ab 6 Jahren

Wes Anderson, der so wunderbar schrullige Filme wie "Darjeeling Limited" oder "Die Tiefseetaucher" gedreht hat, bleibt sich auch in seinem ersten Animationsfilm treu. Nach einer Vorlage von Roald Dahl geht es um einen selbstbewussten Mr. Fox, einem gelernten Hühnerdieb, der aus Liebe zu seiner schwangeren (Fuchs-)Frau ein gutbürgerliches Leben als braver Familienvater und Kolumnist der örtlichen Zeitung beginnt.

Aber auch wenn er sich dem Leben der Menschen immer mehr anpasst, nicht mehr in einer Höhle, sondern einem schicken Baum leben mag, bleibt er dennoch ein "wildes Tier". Er geht nach Jahren wieder auf Beute und legt sich dabei mit drei psychopathischen Farmern an. Ein regelrechter (Klein-)Krieg zwischen Menschen und Tieren beginnt ...

Ästhetisch irgendwo zwischen "Chicken Run" und "Pixar" hat Wes Anderson einen wunderbar ironischen Film geschaffen, bei dem man aus dem Schmunzeln nicht mehr herauskommt. In der Originalfassung gelingt das auch deshalb, weil niemand anders als der coole George Clooney den fantastischen Mr. Fox spricht. Eher ein Spaß für die großen Kinder, der die Kleinen jedoch nicht ausschließt.


Filmhomepage "Der fantastische Mr. Fox"

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