Seit 14:30 Uhr Vollbild
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 14:30 Uhr Vollbild
 
 

Tonart | Beitrag vom 12.02.2015

Debütalbum "Ibeyi"Kubanischer Soul mit westafrikanischen Einsprengseln

Von Katrin Wilke

Renovierungsbedürftiger 1958er Classic Chevy auf einer Kopfsteinpflasterstrasse im Kolonialviertel von Trinidad in Kuba. (imago/blickwinkel)
Ibeyi bringen melancholische Kuba-Atmosphäre für die Ohren (imago/blickwinkel)

Softe Downtempo-Nummern, mit Trip-Hop und Yoruba vermischt, das ist die Musik der Zwillingsschwestern, die das Duo "Ibeyi" bilden. Doch so wunderschön die Platte daherkommt: Die beiden verarbeiten damit auch ihre Familiengeschichte.

"Ibeyi" sind Lisa-Kainde und Naomi Diaz. Die beiden Zwillingsschwestern haben jetzt ihr Debütalbum vorgelegt, auf dem sie afro-kubanische Kultur mit Soul verbinden - ein für ihr Alter erstaunlich reifes und charismatisches Debüt.

Sie singen Englisch und es sind schlichte Songs mit Einsprengseln von Trip-Hop und Yoruba. Letzteres ist die Musik eines gleichnamigen Volks, das vor allem im Südwesten Nigerias lebt.

Ihr Album ist ihrem Vater und einer Schwester gewidmet, die beide bereits tot sind. So sind die Songs auch ein bisschen musikalische Gebete und man kann den Schwestern bei ihrer wunderschönen Trauerarbeit zuhören.

Bandwebsite von "Ibeyi"

Tonart

GlosseUnsere "Bob Dylan-Dankesrede" zum Nobelpreis
Bob Dylan im Weißen Haus in Washington DC  (picture alliance / dpa / Jim Lo Scalzo)

Wenn morgen in Stockholm offiziell der Literaturnobelpreis an Bob Dylan verliehen wird, ist der Sänger nicht anwesend. Eine Dankesrede wird es dennoch geben. Unbekannt ist, wer sie vorträgt. Bei so viel Unklarheit haben wir uns einfach mal eine eigene Version ausgedacht. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur