Dienstag, 26. Mai 2015MESZ09:43 Uhr

Debüt Saison 2014 - 2015

Debüt 2014 / 2015 (Deutschlandradio)

Hier können Sie sich den Flyer für die Saison 2014/2015 herunterladen. Mehr ...

Debüt

Debüt im Deutschlandradio KulturZeitlos archaisch

Trio K/D/M  (Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik)

Essentiell, archaisch und zeitlos mutet die Kombination in diesem Trio an: "K/D/M" verbindet Schlaginstrumente mit dem Akkordeon. Jetzt geben die drei Franzosen Gilles Durot, Victor Hanna und Anthony Millet ihr Debüt in der Berliner Philharmonie.

Sendung vom 16.04.2015Sendung vom 24.02.2015Sendung vom 28.11.2014
Die Geigerin Diana Tishchenko beim ARD-Musikwettbewerb (Dorothee Falke)

Debüt im Deutschlandradio Kultur Höllensturm und Hörnerklang

Herausragende Nachwuchsmusiker erhalten die Chance, sich mit dem Deutschen Symphonie-Orchester in der Philharmonie Berlin zu präsentieren. Bei dem Konzert mit Werken von Schostakowitsch, Schumann und Tschaikowsky ist auch die Geigerin Diana Tishchenko von der Krim zu Gast.

Sendung vom 24.09.2014
Ensemble "La Lira di Orfeo" (Alessandro Losi)

Die Harfe des Orpheus

Das italienische Vokalensemble "La Lira di Orfeo" gehört zur Zeit zu den besten jungen Formationen. Für sein Berlin-Debüt hat es sich auf die Spuren eines frühbarocken Superstars begeben.

Sendung vom 09.05.2014
Der Pianist Pierre-Yves Hodique (Caroline Doutre)

"Klar und heroisch"

Die jungen französischen Musiker Edgar Moreau (Violoncello) und Pierre-Yves Hodique (Piano) spielten am 9. Mai Werke von Debussy, Brahms, Beethoven und Schostakowitsch.

Sendung vom 19.03.2014
Harriet Krijgh (Nancy Horowitz)

Stimmen der Völker

Im "Debüt" von Deutschlandradio Kultur treten am 19.3.2014 um 20 Uhr Harriet Krijgh, Santtu-Matias Rouvali und Annelien Van Wauwe in der Berliner Philharmonie auf. Die Aufzeichnung des Konzerts senden wir am 21.3.2014 um 20:03 Uhr.

Sendung vom 27.09.2013
Quatuor Voce (Marion Gravrand)

"Eines der besten französischen Quartette"

Dem Quatuor Voce werden Raffinesse und exzellentes Zusammenspiel nachgesagt. Das junge Quartett aus Frankreich konzertiert weltweit und arbeitet oft mit namhaften Solisten zusammen - in diesem Fall mit der japanischen Pianistin Mami Hagiwara. In Berlin spielen sie Werke von Franz Schubert und César Franck.

Sendung vom 24.07.2013
Blick in den Konzertsaal der Philharmonie Berlin (Deutschlandradio / Manfred Hilling)

Debüt im Deutschlandradio Kultur

Sie sind virtuos, haben aber auch eine ganz eigene Stimme: Im "Debüt" im Deutschlandradio Kultur haben junge Künstler die Möglichkeit, sich einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Jetzt ist das Programm für die Saison 2013/ 2014 erschienen.

Sendung vom 18.06.2013
Der Dirigent Clemens Schuldt zu Gast im Deutschlandradio Kultur. (Deutschlandradio - Bettina Straub)

Musikalische Geschichten

Der serbische Geiger Nemanja Radulovic, der französiche Oboist Philippe Tondre und der deutsche Dirigent Clemens Schuldt debütieren gemeinsam mit dem DSO in der Philharmonie Berlin.

Sendung vom 09.05.2013
Daniil Trifonov (Agentur des Künstlers - Alexander Ivanov)

Magische Hände

"Was er mit seinen Händen tut, ist technisch unglaublich. Es ist auch sein Anschlag - er hat Zartheit und auch das dämonische Element. Ich habe niemals so etwas gehört." So begeistert war Martha Argerich, Jury-Mitglied des Chopin-Wettbewerbs, vom jungen Preisträger Daniil Trifonov im Juli 2011.

Sendung vom 17.04.2013
Das Bild zeigt den polnischen Komponisten Frédéric Chopin (AP)

Kunst der Verzögerung

Anders als bei Schubert steht das Klavierschaffen bei Frédéric Chopin (1810-1849) nicht neben großen Symphonien oder Streichquartetten, sondern bildet den Kern seines Œuvres. Das Klavier war zweifellos sein Instrument und zwar nicht nur für den konzertierenden Pianisten, sondern auch für den Komponisten.

Denkmal für den österreichischen Komponisten Franz Schubert (1797-1828) im Stadtpark in Wien (picture alliance / dpa / Beate Schleep)

Beziehungsreiches Vermächtnis

In seinen letzten drei Klaviersonaten ist Schuberts kompositorische Reflexion über Beethoven allgegenwärtig. Doch sie erweist sich weniger als Annäherung denn als Emanzipation vom übermächtigen Kollegen. Auch in der Sonate in B-Dur D 960 schimmert die Beschäftigung mit Beethoven überall durch die Textur hindurch.

Sendung vom 17.01.2013
Das Mariani Klavierquartett (Fabian Stürtz)

Aus Liebe zur Kammermusik

Verglichen mit Streichquartetten haben es Klavierquartette schwer. Die Mitglieder des Mariani Klavierquartetts - jeder für sich bereits preisgekrönt - sind diesen mutigen Schritt gegangen.

Wolfgang Amadeus Mozart, Komponist (AP Archiv)

Weit mehr als anspruchsvolle Hausmusik

Das erste Klavierquartett in g-moll ist zu einem Zeitpunkt entstanden, als die sechs Streichquartette, die Mozart seinem Lehrer Joseph Haydn widmete, veröffentlicht wurden und zwei Klavierkonzerte kurz vor der Uraufführung standen. Die Errungenschaften aus diesen beiden gegensätzlichen Gattungen verarbeitete Mozart in seinem ersten Klavierquartett.

Der Komponist Bohuslav Martinu ((c) Archive: CBM Policka)

Alltägliche Einfachheit und harmonisches Ganzes

Martinů vollendete das Klavierquartett im April 1942. Er wurde als tschechischer Komponist gefeiert und die größten amerikanischen Orchester und Dirigenten führten noch in den Kriegsjahren viele seiner Werke auf. In den 1940er- und 1950er-Jahren war Martinů als Komponist und Lehrer ausgesprochen erfolgreich. Im Jahr 1959 verstarb Bohuslav Martinů an Krebs in der Schweiz.

Fauré hat das Klavierquartett immer wieder öffentlich gespielt. (picture alliance / dpa / Martin Förster)

Verlangen nach dem Wesenlosen

Vor 125 Jahren fand am 22. Januar 1887 die Uraufführung des zweiten Klavierquartetts von Gabriel Fauré im Salon Pleyel in Paris statt. Fauré, Schüler von Camille Saint-Saëns und Lehrer von Maurice Ravel, war ausgebildeter Organist und Pianist und spielte beim Konzert der Société Nationale de Musique selbst das Klavier.

Sendung vom 20.12.2012
Der Dirigent und Komponist Ryan Wigglesworth (Benjamin Ealovega)

Schau mich an!

Im Debüt im Deutschlandradio Kultur dirigiert der junge britische Komponist Ryan Wigglesworth am 18. Dezember die deutsche Erstaufführung seines Zyklus "Augenlieder" für Sopran und Orchester.

Sendung vom 11.12.2012Sendung vom 23.10.2012
Der deutsche Komponist Johannes Brahms (Foto um 1889) (picture alliance / dpa)

Stille Sehnsucht, heimliche Trauer

Es ist vor allem die Widersprüchlichkeit der ersten Takte, die jeden Interpreten dieses späten, ersten Quartetts von Johannes Brahms vor grundlegende Fragen stellt. Ist es eine heroisch sich aufbäumende Violinmelodie, die von der Begleitung in die Höhe gestemmt wird, oder hebt hier – grundiert von rasendem Herzklopfen – der innig zögerliche Gesang eines Menschen an, der schon weiß, dass sein Behauptungsversuch gleich scheitern wird?

Das zersplitterte Leben

György Kurtágs Musik ist voller Augenblicke, in denen durch die Korridore der Zeit längst Vergangenes herüberklingt. Wie in einem gigantischen Archiv sind in seinen Werken die Erinnerungen an eigene, aber in Gestalt von "objets volés" auch an fremde Kompositionen miteinander verknüpft.

Joseph Haydn (von Guttenbrunn 1770) (Haydn-Festspiele)

Späte Sonnenstrahlen

Eine Musik, die tonmalerisch das äußere Leben schildert, war im Grunde nie Joseph Haydns Sache. Auch die Sonne, die das englische Publikum gleich zu Beginn des Allegro con spirito aufsteigen sah, hat der Komponist im Zusammenhang mit diesem vierten der Erdödy-Quartette nie erwähnt. Dabei lag das Thema des Sonnenaufgangs im Jahre 1797 geradezu "in der Luft", nach der französischen Revolution.

Kelemen Quartett (Kelemen Quartett / Tamas Dobos)

Ungarns großartiger musikalischer Nachwuchs

Sie polarisieren. Sie klingen eigen. Sie sind großartige Musiker. Während das Publikum berührt von ihrer Poesie ist, diskutieren Fachleute hitzig über Tempofragen und Stilistik - das Kelemen Quartett aus Budapest.

Sendung vom 28.09.2012
Tastatur eines Klaviers (Stock.XCHNG)

Unspielbares ganz leicht

Conlon Nancarrow ist ein Sonderfall in der Musik des 20. Jahrhunderts. Einige seiner 50 Studies können wegen ihrer komplexen Polyphonie, die sich auch auf die Tempi erstreckt, bis heute nur von mechanischen Klavieren ausgeführt werden.

Arbeitszimmer von Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig (Mendelssohn Haus)

Breitgefächertes Spektrum

Felix Mendelssohn Bartholdy, den Schumann einst den Mozart des 19. Jahrhunderts genannt hat, ist für uns der Komponist des Sommernachtstraums, der Italienischen Sinfonie und des Oratoriums Elias. Seine Klaviermusik führt dagegen von jeher ein merkwürdiges Schattendasein.

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