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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 29.08.2010

David gegen Goliath

Der Überlebenskampf des Städtchens Hasankeyf gegen ein Megastaudammprojekt der türkischen Regierung

Von Luise Sammann und Fatih Kanalici

Soll den Wassermassen weichen: die Stadt Hasankeyf am Tigris. (AP Archiv)
Soll den Wassermassen weichen: die Stadt Hasankeyf am Tigris. (AP Archiv)

Zahlreiche historische Kirchen und Moscheen, eine 2500 Jahre alte Brücke, ein 15.000 Jahre alter Ort - das Städtchen Hasankeyf im Südosten der Türkei gehört zum Weltkulturerbe der Menscheit, soll aber dem Ilisu-Staudamm weichen. Die türkische Regierung will das Örtchen fluten, um Wasser, Energie und Wohlstand nach Anatolien zu bringen.

Nachdem einige europäische Länder, darunter Deutschland, Zweifel an dem Projekt anmeldeten, kam das Staudamm-Projekt ins Stocken. Doch nun gibt es neue Partner: China und Russland. Noch ist es trocken in Hasankeyf, noch kämpfen Aktivisten gegen die immer wahrscheinlicher werdende Flutung des Ortes. Doch die Hoffnung schwindet - auch bei den Bewohnern von Hasankeyf, die bereits aufgefordert wurden, ihre Häuser zu verlassen und in andere Orte umzuziehen.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

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