Sonntag, 26. Oktober 2014MEZ04:09 Uhr

Wissenschaft und Technik

Drogen"Kommt ein guter Rauch"
Vier E-Shishas

Eine E-Shisha ist wesentlich kleiner als die orientalische Wasserpfeife und ähnelt in der Funktion einer elektronischen Zigarette. Die meist sehr bunten elektronischen Shishas machen Jugendliche glücklich − Eltern und Suchtexperten sind hingegen besorgt.Mehr

ZähneUltraschall statt Strahlen
Ein Röntgenbild von einem Gebiss eines 28-jährigen Mannes hängt am 31.03.2014 in einer Zahnarztpraxis in Hannover (Niedersachsen).

Zahnärzte und Kieferorthopäden lassen Röntgenaufnahmen vom Kopf machen, um optimal zu behandeln. Doch Röntgen belastet den Körper mit Strahlung. Eine junge Rostocker Zahnärztin hat deshalb eine relativ undenkliche und vielversprechende Alternative untersucht: Ultraschall.Mehr

WeltgesundheitsorganisationKein Kinderspiel
Eine schwangere Frau hält ihren Bauch.

Bei bis zu 30 Prozent aller Geburten kommt es zu Komplikationen. Häufig bewegt sich das Baby im Geburtskanal nicht von der Stelle. Ein Kfz-Mechaniker hat ein Hilfsmittel erfunden, dass die Geburten erleichtern könnte.Mehr

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Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik / Archiv | Beitrag vom 11.11.2012

Datenflut vom Mars

Curiosity - eine Zwischenbilanz der ersten 100 Tage

Von Harro Zimmer

Seit seiner Landung liefert der Rover Curiosity unter anderem einen täglichen Wetterbericht vom Mars.
Seit seiner Landung liefert der Rover Curiosity unter anderem einen täglichen Wetterbericht vom Mars. (picture alliance / dpa / NASA/ JPL-Caltech)

Am kommenden Dienstag arbeitet der Rover Curiosity seit 100 Tagen auf dem Roten Planeten und hat bisher alle Erwartungen voll erfüllt. Die Wahl des Landeplatzes im Gale-Krater erwies sich als optimal. Der Weltraumexperte und Journalist Harro Zimmer zieht Bilanz.

Zurzeit untersucht der Rover ein Gebiet, das die Wissenschaftler "Rocknest" getauft haben. Ein Areal, das vielfältiges geologisches Material bietet. Insgesamt rund 500 Meter hat der Rover bis dorthin zurückgelegt. Der feine Sand um Rocknest ähnelt stark dem verwitterten Basalt, wie man ihn zum Beispiel an den Hängen des Mauna Kea auf Hawaii findet. Nun ist man auf der Suche nach durch Wasser geprägtem Gestein.

Bis zum 31.Oktober übermittelte Curiosity 21603 Bilder und eine Flut von Daten zur Erde. Interessante Resultate kamen aber auch von jenen Experimenten, die keine Bilder produzieren. So zeigte der deutsche Strahlungsdetektor RAD, dass die schweren Teilchen der kosmischen Strahlung glatt die extrem dünne Marsatmosphäre durchdringen. Ein Faktor, der bei der Planung einer bemannten Mission besonders berücksichtigt werden muss.

Zur Routine gehört ein täglicher Wetterbericht, der gegenwärtig Nachttemperaturen um -73°C anzeigt, während am Marsmittag die Temperatur um den Gefrierpunkt schwankt. Der Forschungsalltag verläuft im Augenblick unspektakulär, doch man hat das große Fernziel, den rund 20 km entfernten Mount Sharp, immer vor Augen.

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