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Weltzeit

FamilienromanHommage an den französischen Bergbau
Französische Bergarbeiter 

Der Bergbau gab den Menschen in Nordfrankreich einst Identität und Halt und begründete den heutigen Wohlstand Frankreichs mit. Darüber schreibt die ehemalige französische Kulturministerin, Aurélie Filippetti, in dem Buch "Das Ende der Arbeiterklasse". Mehr

Kulturhauptstadt MonsKunst statt Kohle
Le Grand-Hornu, ehemaliges Kohlebergwerk bei Mons, jetzt Industriemuseum und Kunstmuseum für Design und moderne Kunst

Seitdem rund um das belgische Mons in den 1970er-Jahren die letzten Kohlegruben schlossen, grassiert die Arbeitslosigkeit. Nun ist der Ort Europas Kulturhauptstadt 2015. Erstes Highlight ist eine Van-Gogh-Ausstellung.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 07.08.2012

Das vergessene Königreich

Alltag im krisengeplagten Swasiland

Von Achim Bogdahn

König Mswati III. (M) marschiert mit Häuptlingen während des alljährlichen Schilftanzes in Swasiland.
König Mswati III. (M) marschiert mit Häuptlingen während des alljährlichen Schilftanzes in Swasiland. (picture alliance / dpa)

Swasiland ein Paradies ? Wohl eher nicht. Das Land, das an Südafrika und Mosambik grenzt, hat eine der höchsten Aids-Raten und gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von weniger als einem Euro pro Tag.

Wer ausreichend Geld hat, kann allerdings gut leben im von der Monarchie geprägten Kleinstaat, der 1968 seine Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte. König Mswati III regiert uneingeschränkt, lebt in Saus und Braus und tut wenig, um die fatale Lebenssituation seiner Untertanen zu verbessern. Luxus und Elend liegen in Swasiland denn auch eng beieinander, wie Achim Bogdahn berichtet.

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