Donnerstag, 23. Oktober 2014MESZ10:50 Uhr

Weltzeit

ChinaKleine Kaiser ohne Perspektive
Chinesische Schüler nehmen in Guiyang an der Gaokao teil. Die große Prüfung für die Qualifizierung zum Universitätsbesuch. 

In China müssen jedes Jahr rund sieben Millionen Hochschulabgänger in den Arbeitsmarkt integriert werden. Keine leichte Aufgabe - trotzdem strömen weiter Millionen junger Chinesen an die Unis. Mehr

TunesienNeue Investoren braucht das Land

Tunesien nimmt Kurs in Richtung Demokratie. Ein Problem bleibt aber: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Stimmung nach wie vor schlecht. Jetzt gilt es, politische Stabilität zu wahren, damit die Investoren bleiben - und neue kommen.Mehr

TunesienErste freie Wahl nach dem Umsturz
Tunesierinnen demonstrieren am internationalen Frauentag 2014 in Tunis für mehr Rechte. (8.3.2014)

Islamisten gegen Weltliche - dieser politische Richtungskampf hielt Tunesien drei Jahre lang in Atem. Was wird wohl die kommende Parlamentswahl bringen, eine neue Krise oder das Ende des Reformstaus?Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 07.08.2012

Das vergessene Königreich

Alltag im krisengeplagten Swasiland

Von Achim Bogdahn

König Mswati III. (M) marschiert mit Häuptlingen während des alljährlichen Schilftanzes in Swasiland.
König Mswati III. (M) marschiert mit Häuptlingen während des alljährlichen Schilftanzes in Swasiland. (picture alliance / dpa)

Swasiland ein Paradies ? Wohl eher nicht. Das Land, das an Südafrika und Mosambik grenzt, hat eine der höchsten Aids-Raten und gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von weniger als einem Euro pro Tag.

Wer ausreichend Geld hat, kann allerdings gut leben im von der Monarchie geprägten Kleinstaat, der 1968 seine Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte. König Mswati III regiert uneingeschränkt, lebt in Saus und Braus und tut wenig, um die fatale Lebenssituation seiner Untertanen zu verbessern. Luxus und Elend liegen in Swasiland denn auch eng beieinander, wie Achim Bogdahn berichtet.

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Ein Königreich für eine Kühlbox
Superwahljahr und keine Revolution