Sonntag, 26. Oktober 2014MEZ04:04 Uhr

Weltzeit

Chinas MetropolenDen maoistischen Muff abgelegt
Ein Fußgänger läuft vorbei an einem luxuriösen Uhren-Shop im größten Einkaufsviertel Shanghais in China (aufgenommen 2013).

In China leben sechsmal so viele Dollarmillionäre wie in Deutschland und in den Städten ist eine Mittelschicht entstanden. Der Wohlstand in den Metropolen ist aber nur die halbe Wahrheit. Viele ländliche Gebiete sind immer noch arm.Mehr

Studentendorf XueshengcunChinas akademisches Proletariat

Jahr für Jahr müssen rund sieben Millionen Hochschulabgänger in den chinesischen Arbeitsmarkt integriert werden. Keine leichte Aufgabe – denn die Jobs für Hochschulabsolventen werden rar. Trotzdem strömen weiter Millionen junger Chinesen an die Unis.Mehr

TunesienNeue Investoren braucht das Land

Tunesien nimmt Kurs in Richtung Demokratie. Ein Problem bleibt aber: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Stimmung nach wie vor schlecht. Jetzt gilt es, politische Stabilität zu wahren, damit die Investoren bleiben - und neue kommen.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 07.08.2012

Das vergessene Königreich

Alltag im krisengeplagten Swasiland

Von Achim Bogdahn

König Mswati III. (M) marschiert mit Häuptlingen während des alljährlichen Schilftanzes in Swasiland.
König Mswati III. (M) marschiert mit Häuptlingen während des alljährlichen Schilftanzes in Swasiland. (picture alliance / dpa)

Swasiland ein Paradies ? Wohl eher nicht. Das Land, das an Südafrika und Mosambik grenzt, hat eine der höchsten Aids-Raten und gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von weniger als einem Euro pro Tag.

Wer ausreichend Geld hat, kann allerdings gut leben im von der Monarchie geprägten Kleinstaat, der 1968 seine Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte. König Mswati III regiert uneingeschränkt, lebt in Saus und Braus und tut wenig, um die fatale Lebenssituation seiner Untertanen zu verbessern. Luxus und Elend liegen in Swasiland denn auch eng beieinander, wie Achim Bogdahn berichtet.

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Ein Königreich für eine Kühlbox
Superwahljahr und keine Revolution