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Feature / Archiv | Beitrag vom 21.07.2012

Das Letzte soll etwas Gutes sein

Aus dem Leben des Eginald Schlattner, Pfarrer in Siebenbürgen

Von Beate Ziegs

Der evangelische Pfarrer Eginald Schlattner (picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)
Der evangelische Pfarrer Eginald Schlattner (picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

"Die große Geschichte trennt, die kleinen Geschichten verbinden", sagt der 78-jährige Pfarrer Eginald Schlattner. Sein Roman "Rote Handschuhe" erzählt die Geschichte eines psychisch labilen Studenten, der von der Securitate verhaftet und misshandelt wird, bis er Namen nennt.

Auch den des eigenen Bruders. Es ist Schlattners eigene Geschichte, der er sich stellt und die ihm bis heute zu schaffen macht. Als nach dem Sturz des Ceauºescu-Regimes die Siebenbürger Sachsen das Land verließen und Schlattner seine Predigten vor "leergebeteten Bänken" halten musste, schrieb er nieder, was durch die Schrecken der rumänischen Diktatur verloren ging - und wurde berühmt.


Regie: die Autorin
Mit: Barbara Schnitzler, Markus Hoffmann, Marian Funk, Felix von Manteuffel
Ton: Peter Kainz
Produktion: WDR 2011
Länge: 54‘00


Beate Ziegs, geboren 1952 in Iserlohn, lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin. Zuletzt: "Dasein als Staffage. Zur literarischen Inszenierung der Zigeuner" (DKultur 2011).

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